Lesung Lesung mit dem Schriftsteller Jo Lendle

Jo Lendle © Frank Schinski

Di, 05.05.2015

Goethe-Institut Abidjan

Cocody, Rue C 27
08 B.P. 982 Abidjan 08

Die Kosmonautin

Hella Bruns darf einen Flug zum Mond antreten. Auf dem weiten Weg zur Raumstation entfernt sich Hella von einem Leben, das ihr nichts mehr bedeutet, und von der Erinnerung an ihren toten Sohn, der die Sterne liebte und dessen größter Wunsch es war, dem Weltall ein Stückchen näher zu kommen. Als sie das Kosmodrom erreicht, erscheint die Anlage unwirklich, und die Raketentechnik mutet an wie aus längst vergangener Zeit. Aber die Vorbereitungen laufen, und immer wieder taucht ein Mann auf, der ihr bald nicht mehr aus dem Kopf geht. Es sieht aus, als wolle die Erde Hella nicht so leicht freigeben - ein letztes Mal entfaltet sie ihre Anziehungskraft © perlentaucher
 
Jo Lendle ist Geschäftsführer des renommierten Carl-Hanser Verlages. Parallel zu seiner Verlagsarbeit betätigt sich Jo Lendle selbst erfolgreich als Schriftsteller, unter anderem publizierte er die Romane Die Kosmonautin, Mein letzter Versuch, die Welt zu retten, Alles Land und Was wir Liebe nennen. Jo Lendle wurde mit verschiedenen Auszeichnungen und Förderungen geehrt. So erhielt er u.a. den Leipziger Förderpreis für Literatur (1997), war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes  (1991-1995), des Deutschen Literaturfonds (2005), der Robert Bosch Stiftung (2006) und der Kunststiftung NRW (2006).
 
»Lendles Romane sind vergnügliche, gescheite Bücher mit einem guten Gespür, die geistigen Umtriebe und Energien ihrer Zeit einzufangen«, resümierte Die Zeit über den Literaten und sein Schaffen. 
 

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