Ausschreibung 18-O

Convocatoria Goethe-Institut 2020
© Alexander Meurer

Das Goethe-Institut Chile lädt Künstler*innen aller Disziplinen dazu ein, während des gesamten Jahres 2020 Projekte vorzustellen, die den aktuellen gesellschaftlichen Kontext des Landes in den Mittelpunkt stellen.

Mit den sozialen Unruhen vom 18. Oktober 2019 in Chile hat sich die nationale Kulturlandschaft verändert: Viele der geplanten Veranstaltungen mussten angesichts der dringenden sozialen Bedürfnisse neu überdacht werden, auch die Kunst ging aus den den geschlossenen Räumen in den öffentlichen Raum, es entstanden zahlreiche Interventionen und Performances und es bildeten sich neue Kollektive sowie vielfältige Kooperationen. Das Goethe-Institut Chile hat auch über seine jährliche Kulturplanung nachgedacht und versucht, die Entwicklung von Projekten zu unterstützen, die den aktuellen sozialen Kontext des Landes in den Mittelpunkt stellen.

Wir rufen Künstler*innen aller Disziplinen dazu auf, Projekte vorzustellen, die den aktuellen Kontext berücksichtigen und Unterstützung für die Realisierung oder Produktion oder Verbindungen zu anderen Partnern benötigen. Die auch finanzielle Unterstützung kann hierbei ganz oder teilweise erfolgen, je nach Anzahl und Qualität der eingereichten Projekte. Aufgrund der besonderen Bedingungen der Coronavirus-Pandemie geben wir Vorschlägen den Vorzug, die digitale Formate enthalten und die trotz der notwendigen physischen Entfernung gemacht werden können. 

Als binationales Institut sind wir besonders an künstlerischen Projekten interessiert, die einen möglichen Bezug zu Deutschland haben, wobei dieser Bezug sehr weit gefasst wird. So kann dieser zum Beispiel inhaltlicher Art sein, das Projekt könnte aber auch eine rein chilenische Thematik behandeln aber mit potenziellen deutschen Projektpartnern durchgeführt werden etc.

Wichtig: Diese Ausschreibung hat keine Regeln oder Fristen für Bewerbungen. Projekte können auf dem für Antragsteller bequemsten Weg eingereicht werden und sollten an die beiden unten veröffentlichten Mailings geschickt werden. 

Als bi-nationales Institut sind wir besonders an Projekten interessiert, die einen möglichen Bezug zu Deutschland haben, sei es inhaltlich, bei potenziellen Partnern oder im Kulturaustausch. Sollte ein Bezug zu Deutschland nicht im Projekt vorhanden sein, ist dies auf keinen Fall ein Ausschlusskriterium! Für Projekte, die bereits mit festen oder eventuellen Partner in Deutschland zählen, könnte der Koproduktions-Fond des Goethe-Instituts von besonderem Interesse sein: https://www.goethe.de/de/uun/auf/mus/ikf.html?wt_sc=ikf

Kontakt für Fragen rund um die Bewerbung:
Constanza Muñoz (constanza.munoz@goethe.de)
Rodrigo Jarque (rodrigo.jarque@goethe.de)
Fernanda Fábrega (fernanda.fabrega@goethe.de)