Schnelleinstieg:

Direkt zum Inhalt springen (Alt 1) Direkt zur Hauptnavigation springen (Alt 2)

13. April 2021 | 16:00 Uhr (Chile)
Verfassung

Teilnehmer*innen: Pedro Alonso, Something Fantastic
Moderatorin: Bárbara Rozas

Vergleichbar mit dem Masterplan einer Stadt funktioniert die Verfassung eines Landes wie ein Abbild des darin etablierten Gesellschaftsmodells. Welche alternativen Formen des Zusammenlebens können wir uns ausgehend vom aktuellen verfassunggebenden Prozess in Chile vorstellen? Wie wirkt sich dieser letztelich auch auf die Art und Weise aus, wie wir unsere Städte planen?
 

Verfassung© Mit freundlicher Genehmigung von Barco Galería

Verfassung | PREPARING THE COHABITATION of plants, animals and people


Teilnehmende Expert*innen

Pedro Alonso

Pedro Alonso © Álvaro Campo Pedro Ignacio Alonso ist Architekt und absolvierte seinen Master in Architektur an der der Päpstlich-Katholischen Universität Chile. Er promovierte anschließend in Architektur an der Londoner Architectural Association und arbeitet als Dozent an der Päpstlich-Katholischen Universität Chile in Santiago sowie als Gastdozent an der Architectural Association in London. Von 2015-2016 war er Princeton-Mellon Fellow an der Universität Princeton. Im Jahr 2014 wurde sein mit Hugo Palmarola ko-kuratierter Pavillon Monolith Controversies mit dem silbernen Löwen der 14. Architekturbiennale in Venedig ausgezeichnet. Beide haben in der Architectural Association (London), im Centro Cultural São Paulo, im LIGA Espacio de Arquitectura (Mexiko-Stadt) und in der Tensta Konsthall (Stockholm) ausgestellt und sind die Co-Autoren der Bücher Panel (Architectural Association, 2014) und Monolith Controversies (Hatje Cantz, 2014). Darüber hinaus veröffentliche Pedro Alonso die Bücher Space Race Archaeologies: Photography, Biographies, and Design (DOM Publishers, 2016), Acronym (ARQ, 2016), und Deserta: Ecología e Industria en el Desierto de Atacama (ARQ, 2012). Im Jahr 2019 war Alonso Architekt in Residency an der Rockefeller-Stiftung in Bellagio, Italien und kuratierte die Ausstellung Flying Panels: How Concrete Panels Changed the World im schwedischen Architektur- und Designzentrum ArkDes (2019-2020).
 

Something fantastic

Something Fantastic © Zara Pfeifer, 2016 Something Fantastic versteht sich als eine ‚indisziplinierte’ Architekturpraxis, die das Streben nach dem Neuen und Schönen mit ökologischer, sozialer und politischer Verantwortung kombiniert. Ihr Büro wurde 2010 von Elena Schütz, Julian Schubert und Leonard Streich gegründet. Ihr im Manifest „Something Fantastic“ (2009) formulierter breit gefächerter Ansatz hat den Grundstein für einen Corpus von Arbeiten verschiedenster Maßstäbe, Medien und Kooperationen gelegt (unter anderem mit Lacaton & Vassal, der Nationalen Universität von Yokohama, Buchhandlung Walter & Franz König, CCA, Artek, Flemish Government Architect). Die Arbeiten von Something Fantastic wurden in zahlreichen Ausstellungen präsentiert sowie mehrfach ausgezeichnet und veröffentlicht. Die drei Partner*innen dozierten im Postgraduiertenprogramm für urbanes Design en der ETH Zürich (2012 - 2019) und leiten nun die Raum-Abteilung der Gerrit Rietveld-Akademie in Amsterdam, wo sie im Licht der ökologischen und sozialen Krisen das Potenzial der räumlichen und post-disziplinären Praktiken ausloten.
 

Bárbara Rozas

Bárbara Rozas © Mit freundlicher Genehmigung von Bárbara Rozas Bárbara Rozas Reinecke ist Architektin mit einem Master in Architektur der Päpstlich-Katholischen Universität Chile. Sie arbeitet als Kuratorin von Barco Galería, von wo aus sie an der Formulierung interdisziplinärer Fragestellungen mitarbeitet, die die Rolle der Architektur in einem erweiterten kulturellen Feld erforschen. Sie ist wissenschaftliche Hilfskraft an der Universidad Católica und beteiligte sich an wissenschaftlichen Studien zur architektonische Produktion in Relation zum modernen Diskurs beteiligt. Ebenso beschäftigte sie sich mit Montserrat Palmerin in ihrer Rolle als Herausgeberin der Zeitschrift ARQ. Sie war von Beginn an Teil des Clusters Patrimonio y Modernidad (CENPUC) sowie Co-Autorin des Artikels „Canon (extra)ordinario. Un comentario sobre las entradas de Chile y Brasil en Latin America in Construction" (2020). Weiterhin beteiligt sie sich am Projekt „Entre líneas”.

Top