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12. Oktober 2021 | 18:30 Uhr (Chile)
Materie

Teilnehmer: Cristián Simonetti, Francisco Chateau
Moderatorin: Carolina Ihle

Die Architektur und das Bauwesen haben entscheidende Auswirkungen auf die sogenannte geologische Epoche des Anthropozäns. Ist es möglich, die geltende Fabrikations- und Produktionslogik neu zu erfinden? Wie können die für die Architektur notwendigen Materialien mit Verantwortung genutzt werden, besonders im Hinblick auf die territorialen und ethnografischen Prozesse, die sich auf dem gesamten Planeten vollziehen? 

Materie© Mit freundlicher Genehmigung von Barco Galería

Materie | PREPARING THE COHABITATION of animals, plants and people


Teilnehmende Expert*innen

Cristián Simonetti

Cristián Simonetti © Mit freundlicher Genehmigung von Cristián Simonetti Cristián Simonetti ist Dozent im Bereich Anthropologie an der Päpstlich-Katholischen Universität Chile.Seine wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf die Frage, wie körperliche Gesten und Umwelteinflüsse mit dem Konzept der Zeit in den in der Wissenschaft zusammenhängen. In jüngster Zeit hat er sich an Kooperationen beteiligt, die zwischen Natur-, Kunst- und Geisteswissenschaften angesiedelt sind, um die geologischen Eigenschaften von Baumaterialien zu erforschen, die für das Anthropozän relevant sind.Er ist Autor des Buchs Sentient Conceptualizations. Sentir el tiempo en las ciencias del pasado (2018), Mitherausgeber von Superficies. Transformations of Body, Materials and Earth (2020) und Mitherausgeber einer demnächst erscheinenden Sonderausgabe der Zeitschrift Theory, Culture & Society, mit dem Titel „Solid Fluids. Nuevos enfoques de los materiales y el significado”.
 

Francisco Chateau

Francisco Chateau © Mit freundlicher Genehmigung von Francisco Chateau Francisco Chateau Gannon ist Architekt und doziert in diesem Bereich an der Universität Chile. Aktuell koordiniert er verschiedene Forschungsgruppen der Fakultät für Architektur, Design und urbane Studien seiner Universität und ist in dieser Funktion auch Teil der Forschungsgruppe für Biofabrikation der Katholischen Universität. Kürzlich kuratierte diese Arbeitsgruppe, deren Schwerpunkt auf Materialforschung und der Herstellung auf Basis von biologischen Strukturen und Systemen liegt, die Ausstellung “Fungus, del territorio a la fabricación” (CCPLM, 2021). Parallel hierzu arbeitet Chateau in der Gruppe PLUS Chile, die sich mit der Sanierung von staatlich geförderten Wohneinheiten befasst und dabei auf die Strategien zurückgreit, die zu Beginn des Jahrhunderts durch das Büro Lacaton & Vassal gemeinsam mit Frédéric Druot entwickelt wurden. 

 

Carolina Ihle

Carolina Ihle © Mit freundlicher Genehmigung von Carolina Ihle Carolina Ihle Soto ist Architektin der Päpstlich-Katholischen Universität Chile und verfügt über einen Master in Science in Advanced Architecture Design der GSAPP Columbia University. Seit 2015 lehrt und forscht sie am Institut für Architektur und Urbanismus der Universidad Austral de Chile und seit 2019 ist sie Prodekanin. In dieser Position ist sie verantwortlich für die verbindliche Richtlinie der FAA für die inter- und transdisziplinäre universitäre Ausbildung. Carolina Ihle leitete zahlreiche Projekte zur Aufwertung des Kulturerbes, der Landschaft und zu künstlerischen Praktiken als Strategien des kommunitären Aktivismus. Im Rahmen ihrer Beteiligung als beigeordnete Forscherin des Núcleo Milenio Arte, Performance und Aktivismus, war sie für die künstlerische Intervention des ehemaligen Kinos O'Higgins verantwortlich, das zum architektonischen Kulturerbe Chiles zählt. Des Weiteren war sie tätig als verantwortliche Wissenschaftlerin in diversen staatliche geförderten Forschungsprojekten zum architektonischen und natürlichen Erbe, zu urbanen Feuchtgebieten sowie zur architektonischen Repräsentation des Kulturerbes.

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