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19. Oktober 2021 | 18:30 Uhr (Chile)
Spezies

Teilnehmer*innen: Adriana David, Francisca Boher
Moderatorin: Alejandra Celedón

Viehzucht, Landwirtschaft, Forstindustrie, Bergbau und Wassermanagement – sie alle stehen in einer engen, wenn auch unsichtbaren Beziehung mit der Architektur. Wie können Tiere und Pflanzen in das urbane Denken einbezogen werden? Welche Formen der Koexistenz können wir von ihnen lernen?

Especies© Mit freundlicher Genehmigung von Barco Galería

Teilnehmende Expert*innen

Adriana David

Adriana David © Mit freundlicher Genehmigung von Adriana David Adriana David ist eine mexikanische Architektin. Ihr Studium an der Universidad Iberoamericana schloss sie mit Auszeichnung ab. Sie verfügt über zwei Mastertitel, zum einen in Designstudien (Kunst, Design und der Öffentliche Raum) der Universität Harvard sowie in Szenografie der IED Madrid. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Architektur und Natur. Ihre Forschung konzentriert sich vor allem auf die Rolle der Nahrungsmittelsouveränität als Mechanismus zur Wiederherstellung der zerstörten Beziehung zwischen Mensch und Natur. Weiterhin beschäftigt sie sich mit multidisziplinären Ansätzen zur Umweltgesundheit und dem öffentlichen Raum. Zu ihren jüngsten Projekten zählen "Counter-Meal", ein künstlerisches Projekt für eine humanere Welt, ein Performance-Dinner über die Auswirkungen der Agrarindustrie auf unsere Ernährung, "Seed Tellers", ein in Harvard entwickeltes Werkzeugkit zur Erlangung der Nahrungsmittelsouveränität  und "LIMBO", eine Wanderinstallation von urbanen Samenbanken in Mexiko-Stadt, die mit dem Premio Ciudad 2019 für die beste Umweltaktion ausgezeichnet wurde. Adriana unterrichtete am GSD unterrichtet und ist aktuell Stipendiatin des Harvard Mellon Urban Initiative Grants (2021).
 

Francisca Boher

Francisca Boher © Mit freundlicher Genehmigung von Francisca Boher Francisca Boher ist Tiermedizinerin und Doktorin der Ökologie. Neben ihrer Arbeit als Forscherin leitet sie die Abteilung für wissenschaftlichen Austausch des Zentrums für angewandte Ökologie und Nachhaltigkeit der Katholischen Universität (CAPES), das umweltbezogene Projekte zur nachhaltigen Entwicklung Chiles realisiert. In dieser Funktion hat es sich Boher zum Ziel erklärt, die Verbindungen zwischen Forschung, öffentlichem und privatem Sektor zu vertiefen, um so die oftmals schwierige Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in soziale Praxis und politisches Handeln zu vereinfachen.
 


Alejandra Celedón

Alejandra Celedón © Omar Faúndez Alejandra Celedón ist eine chilenische Architektin, Wissenschaftlerin und Kuratorin, die in Santiago lebt und arbeitet. Architektin der Universidad de Chile, Master in Bartlett, UCL und PhD der Architectural Association zum Thema „Rethorik der Pflanze“. Sie war Kuratorin des chilenischen Pavillons „Stadium” auf der XVI. Biennale von Venedig (2018) und Ko-Kuratorin der Ausstellung „The Plot”, die sie zusammen mit Nicolas Stutzin und Javier Correa für die Biennale von Chicago 2019 entwickelte. Zu ihren letzten Veröffentlichungen zählen das Buch Stadium: a building that renders the image of a city (ParkBooks, 2018) und die Essays: „The Chilean School: a room for upbringing and uprising” (AA Files London, 2020) und „The Plot: Miracle and Mirage”  (Revista 180 UDP, 2021). Aktuell leitet sie das Masterprogramm für Architektur der Päpstlich-Katholischen Universität Chile.
@alejandra_celedon_arq

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