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„SANTIAGO: Arrival City“

Dieses Projekt ist eine Reflexion, angestoßen durch den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Chile. Seinen Ursprung nimmt er in einer Migrationsbewegung, die vor zwei Jahrhunderten stattfand, als Deutsche von der chilenischen Regierung dazu eingeladen wurden, einen Teil des südlichen Staatgebiets Chiles zu besiedeln. Deutschland befand sich damals in einer Wirtschaftskrise, die dazu beitrug, dass viele Personen, auf der Suche nach neuen Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten, nach Südamerika auswanderten. Die heutigen Generationen der in Chile lebenden Deutschen teilen ebenfalls Fragen zur Identität Chiles.

Arrival City© Goethe-Institut Peru

Die chilenische Sozial- und Kulturlandschaft hat sich verwandelt durch die Ankunft von Europäer*innen wie Spanier*innen, Italiener*innen, Deutschen, Kroat*innen oder Pakistaner*innen und, seit jüngerer Zeit, mit der Ankunft von Lateinamerikaner*innen: Mexikaner*innen, Peruaner*innen, Kolumbianer*innen, Venezolaner*innen, Haitianer*innen und vielen weiteren. Es ist deshalb dringlich, aufzuzeigen und zu analysieren, was diesbezüglich gerade mit den Städten passiert; was für eine Art von Stadt aus diesem Zusammenfluss hervorgeht und wie die Stadt sich in einen Ort für alle verwandelt. Wir glauben, dass diese Ausstellung bzw. Vorstellung und Dialogrunden eine Gelegenheit zur detaillierteren Erkundung dieses Kontingenz-Phänomens bieten, um herauszufinden, ob Migration die Segregation unserer Stadt und, noch tiefgreifender, unserer chilenischen Gesellschaft verschärft oder nicht.

Foto
Foto 2© Agencia Uno

SANTIAGO: Arrival City” nutzt, ebenso wie die deutsche Originalausstellung, Doug Saunders (Autor des Buches “Arrival City: How the Largest Migration in History Is Reshaping Our World”) Reflexion zur Vorstellung zu Verläufen wie Einwanderung. Die „Arrival City” bezieht sich auf ein dynamisches Verständnis des Phänomens, das sich als Ankunfts- oder „Ziel“-Ort in einem Bereich der Stadt aufbaut. Es geht darum, neue Energien dieses Aufpralls zu erkunden, die sich auf die Wirtschaft, Politik und Bildung sowie das bürgerliche und kulturelle Leben eines spezifischen Bereichs der Stadt auswirken. Diese „neue Stadt“ kann auch, wie Saunders andeutet, unterbrochen oder gestört werden.

  • Foto 1 © Kerstin Bucher
  • Foto 2 © Kerstin Bucher
  • Foto 3 © Kerstin Bucher

Wichtige Daten für die Projektentwicklung

25.06.2018 Ausschreibung
30.08.2018 Einreichung von Vorschlägen (per E-Mail und persönlich an der Rezeption des Goethe-Instituts Chile)
28.09.2018 Auswahl der Vorschläge (mit eingeladener Jury)
08.10.2018 Entscheidung und Mitteilung der ausgewählten Vorschläge
31.10.2018 Entwicklung der Vorschläge entsprechend der kuratorischen Schwerpunkte
30.11.2018 Entwicklung der Vorschläge entsprechend der kuratorischen Schwerpunkte
07.01.2019 Übergabe der Projekte für die Montage der Ausstellung
März - Mai 2019 Ausstellung “Santiago, Arrival City” im GAM in Santiago

Kontakt

Für weitere Informationen und die Einreichung Ihrer Bewerbung schreiben Sie uns bitte unter: santiagociudaddestino@gmail.com

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