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entreLíneas LogoIllustration: Simone Schiffer

entreLíneas 2019

entreLíneas bringt vier junge Autor*innen in jeweils zwei Online-Residenzen zusammen und schafft somit eine Plattform für literarischen Austausch in experimentellem Format.

Mit welchen Themen beschäftigen sich junge Schreibende in Deutschland und Chile heute? Welche Formen nimmt das literarische Schaffen an, was verbindet und inspiriert das jeweilige Schreiben? 
 


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Autor*innen

Foto Victoria Ramírez Mansilla Foto: Simón López Trujillo

Victoria Ramírez Mansilla

Victoria Ramírez Mansilla (geboren 1991 in Sanitago de Chile) ist Autorin des Gedichtbandes "magnolios" (erschienen bei Overol, 2019) sowie der Plaquette "Alud" (bei Editorial Amistad, 2018). Im Jahr 2016 erhielt sie den Premio Roberto Bolaño für Lyrik und führte Regie beim Dokumentar-Kurzfilm “Todos los ríos dan a la mar” über die Dichterin Cecilia Vicuña. 2017 gewann sie den ersten Platz des Premio Municipal Juegos Literarios Gabriela Mistral und erhielt ein Stipendium des Literturförderfonds Fondo del Libro y la Lectura. Dieses Jahr war sie Stipendiatin der Macdowell Colony in New Hampshire, USA.

Foto Jordan Lee Schnee Foto: Tanja Katharina Lindner

Jordan Lee Schnee

Jordan Lee Schnee (*1990 Boston, Massachusetts) ist ein in Berlin ansässiger freier Schriftsteller, Übersetzer und Musiker. Mehrjährige Aufenthalte in Argentinien und Deutschland. Bachelorstudium in Übersetzung und Linguistik an der University of New York. Master in englischer Philologie an der Freien Universität Berlin.

Foto Felipe Saéz Riquelme Foto: Privat

Felipe Saéz Riquelme

Felipe Sáez Riquelme (Santiago de Chile, 1986) ist Anthropologe, Dichter und Performance-Künstler. Sein literarisches Werk ist breit gefächert und interdisziplinär, da er das Schreiben mit Klangkunst, Performance und visuellen Elementen verbindet. Er ist Autor der Bücher "Los tambores difieren" (2015) sowie "Un año en trece lunas" (2016) und ist bereits auf verschiedenen Veranstaltungen und Kulturfestivals in Buenos Aires (Argentinien) und Santiago (Chile) aufgetreten. Seine Performance "Himnosis" (2017) wurde für die Performance-Biennale BP.17 in Buenos Aires ausgewählt. Mehr Informationen findet man auf seiner persönlichen Homepage: http://lostamboresdifieren.xalpen.com/
 

Foto Johanna Hühn Foto: Dorothee Schmidt

Johanna Hühn

Johanna Hühn, geboren 1995 in Berlin, schreibt Lyrik. Nach einjährigem Freiwilligendienst in New York studierte sie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Politikwissenschaft in Berlin und Madrid. Sie ist Mitglied des Berliner Literaturkollektivs HbF. Veröffentlichungen erschienen in der BELLA triste (47/ Frühling 2017) und den budenblaetter Kalendern 2018 und 2019. 


Übersetzer*innen

Alle in den Residenzen entstehenden Arbeiten werden von professionellen Übersetzer*innen ins Deutsche bzw. Spanische übersetzt.

Foto Johanna Malcher Foto: Privat

Johanna Malcher

Johanna Malcher ist Diplom-Literaturübersetzerin und lebt seit mittlerweile sieben Jahren in Mexiko-Stadt, wo sie als freie Übersetzerin und Lektorin tätig ist. Diesen Sommer verbrachte sie dank eines Residenzstipendiums im Banff International Literary Translation Centre in Kanada. Ihre Übersetzungen erschienen u. a. bei Ediciones Paidós, Fondo de Cultura Económica, El Colegio de México, UNAM, beim Goethe-Institut Mexiko und in verschiedenen Zeitschriften.

Johanna Malcher übersetzt die Arbeiten von Felipe Saéz Riquelme.

Foto Veronika Reinertshofer Foto: Marta Sobocińska

Veronika Reinertshofer

Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium der Theaterwissenschaften, Philosophie und Spanisch an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), arbeitete Veronika Reinertshofer zunächst zwei Jahre in Barcelona und absolvierte im Anschluss daran den weiterbildenden Master Literarisches Übersetzen mit der Schwerpunktsprache Spanisch an der LMU. Derzeit widmet sie sich dem Bibliotheks- und Informationsmanagement. 

Veronika Reinertshofer übersetzt die Arbeiten von Victoria Ramírez Mansilla.

Foto Patricio Hergott Foto: Privat

Patricio Hergott

Geboren in Buenos Aires, Argentinien, diplomierter Englischübersetzer, Dolmetscher und selbstständiger Anwalt. Er studiert im Master Politikwissenschaft an der LMU München sowie deutsche und französische juristische Übersetzung an der Universidad de Buenos Aires. Zudem nahm er an einem Masterseminar in Literarischer Übersetzung an der LMU München teil. Als Stipendiat vielfältiger akademischer Institutionen interessiert sich Patricio Hergott für Klassiker der deutschen und lateinamerikanischen Literatur und nimmt an unterschiedlichen internationalen Übersetzungs- und Forschungsprojekten teil.

Patricio Hergott übersetzt die Arbeiten von Jordan Lee Schnee und Johanna Hühn.


Jury

Die Teilnehmer*innen der diesjährigen Online-Residenzen wurden von einer deutsch-chilenischen Jury in intensiven Textgesprächen ausgewählt und anschließend zu Tandems zusammengeführt.

#textgespräche

@Odile: Warum hast du als Jurorin bei entreLíneas mitgemacht?

„In Chile und Deutschland gibt es lebendige, vielfältige junge Lyrikszenen mit poetischen & politischen Anknüpfungspunkten. Genau, entreLíneas knüpft Netze im Netz: Na, wenn das nicht hält! Ich freue mich, dass Gabriela Mistral über Anden & Atlantik hinweg mit dabei ist, ich freue mich, gemeinsam mit Carmen Berenguer neue Texte entdeckt haben zu dürfen.“

#textgespräche

@Carmen: Warum hast du als Jurorin bei entreLíneas mitgemacht?

„Teil der Jury des vom Goethe Institut ausgeschriebenen Projekts entreLíneas zu sein ist sehr aufregend, da die Online-Residenz Lyriker*innen aus Chile und Deutschland zu einem Abenteuer einlädt, welches die Poetik zweier verschiedener Sprachen in den Mittelpunkt rückt und dabei literarische Erfahrungen durch den Austausch verschiedener zeitgenössischer Perspektiven miteinander in Verbindung bringt."

Foto Odile Kennel Foto: Dirk Skiba

Odile Kennel

Odile Kennel, als Kind einer deutsch-französischen Städtepartnerschaft zweisprachig aufgewachsen, lebt in Berlin als Lyrikerin und als Lyrikübersetzerin aus dem Französischen, Portugiesischen, Spanischen, Englischen. Gelegentlich ist sie auch als Bloggerin unter https://odilekennel.blogspot.com unterwegs. 2019 ist ihr Gedichtband "Hors Texte" beim Berliner Verlagshaus herausgekommen, 2013 erschien "oder wie heißt diese interplanetare Luft" bei dtv. Sie veröffentlichte zwei Romane, "Was Ida sagt" (dtv 2011) und "Mit Blick auf See" (dtv 2017), für den sie für den Alfred-Döblin-Preis nominiert war. 2017 war sie beim Internationalen Poesiefestival Medellín, im Mai 2018 beim FIP Santiago zu Gast.

Foto Carmen Berenguer Foto: Tamyn Maulen

Carmen Berenguer

Carmen Berenguer ist Lyrikerin, Multimediakünstlerin und erste chilenische Preisträgerin des Precio Iberoamericano de Poesía Pablo Neruda. Sie gilt als eine der prominentesten feministischen Stimmen des Widerstands während der Militärdiktatur in Chile. Zu ihren bekanntesten Werken zählen "Bobby Sands faint on the wall (1983)", "Huellas de siglo (1986)", "A media asta (1988)" sowie "Mi Lai (2015)".

Mit Unterstützung von

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