Galut Alarcón/Chamila Rodríguez | Farbe | 15 Min. | 2016
SECOS

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© Poetastros

Der chilenische Kurzfilm SECOS setzt sich mit dem dringenden Umweltthema der Wasserknappheit auseinander. Ein Dutzend der bekanntesten Film- und Fernsehschauspieler*innen Chiles hatte sich bereit erklärt, auf ihre Gagen zu verzichten, um an diesem 15-minütigen Kurzfilm mitzuwirken. SECOS thematisiert die katastrophalen Auswirkungen der Privatisierung des Grundrechts auf Wasser in der Avocado-Industrie in der Provinz Petorca. Das traditionelle Zentrum des Avocado-Anbaus wurde aufgrund der Übernutzung der Wasserressourcen durch die massive Ausdehnung von Avocado-Plantagen in eine Wüstenlandschaft verwandelt, die beiden Flüsse sind ausgetrocknet. Mehr als 7000 Kleinbauern und Kleinbäuerinnen verloren ihre Existenzgrundlage und die Bevölkerung muss über Tankwagen mit Trinkwasser versorgt werden, mit hohen Kosten und fragwürdiger Wasserqualität.

Der Film richtet sich auch an deutsche und europäische Verbraucher*innen, Politiker*innen und Menschenrechtsorganisationen und die Lebensmittelketten, die die Avocados in Europa verkaufen und möchte einen Dialog zum Grundrecht auf Wasser und verantwortungsbewussten Konsum anstoßen.

SECOS entstand in einer trilateralen Kooperation zwischen dem Regionalbüro Cono Sur der Heinrich-Böll-Stiftung mit Sitz in Santiago de Chile, der NGO MODATIMA (Movimiento de Defensa del Agua, la Tierra y la Protección del Medio Ambiente) und der Produktionsfirma POETASTROS. 
 

Herzlichen Dank an die Heinrich-Böll-Stiftung sowie an POETASTROS für die Kooperation mit dem Goethe-Institut Chile. 


 


 
• Der Film ist über den folgenden Link erhältlich . Weitere Materialien zum Film finden Sie unter http://secos.tv/.

• Wir bedanken uns herzlich bei Chamila Rodríguez und Galut Alarcón für die Unterstützung.