Vorträge über deutsche Literatur in ZOOM (auf Deutsch) #Pausezuhause: Denkraum und Literatur

Projekt Literatur © Goethe-Institut Chile / Foto: Teresa Glas

15. und 29.08.
12. und 26.09.
10. und 24.10.
07. und 21.11.2020
11:00 Uhr (Chile)
17 Uhr (Deutschland)

Samstags um 11 Uhr (chilenische Zeit) / 17 Uhr (deutsche Zeit) stellt die Bibliothek des Goethe-Institut Chile deutsche Literatur unter dem Titel: #pausezuhause: Denkraum und Literatur vor und steigert somit die Lesekompetenz und zeigt die Vielfalt der deutschen Gegewartsliteratur auf. Es wird für Jung und Alt etwas dabei sein. Die besprochene Buchtitel sind in unserer Onleihe in der Regel vorhanden.

Besondere Highlights werden die Veranstaltungen mit den Autoren Ingo Schulze, Ijona Mangold, Sven Plöger, Theresa Hannig, Seven Gumbert, Christine Braun, Antje Damm, Uli Leistenschneider, Hannes Ringlstetter, Deniz Ohde und Anna Herzig sein. Hier können Sie live in ZOOM Fragen an die Autoren stellen.

Aufgrund der weltweiten Corona Pandemie kann das Goethe-Institut im Moment nicht besucht werden. Daher haben wir nun dieses Projekt entwickelt, bei dem während einer 60-minütigen virtuellen ZOOM Konferenz Kinderbücher, Biographien, Brettspiele, Romane und Sachbücher aus dem deutschsprachigen Buchmarkt vorgestellt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in ZOOM. Zum Vortrag klicken Sie bitte hier

Meeting ID: 617 072 042
Password: Goethe



WICHTIG: Die Vorträge finden auf DEUTSCH statt.
 

PROGRAMM AUGUST


15.08.2020
Uwe Timm: „Morenga“

Ein wichtiges Stück Kolonialgeschichte

Der historische Roman „Morenga“ von Autor Uwe Timm nimmt uns mit in das Jahr 1904. Schauplatz ist das Kolonialgebiet Deutsch-Südwestafrika. Die vom Deutschen Kaiserreich unterdrückten Völker der Hereros und Hottentotten begehren auf. Es kommt zu massiven Aufständen, die schon bald darauf in einen erbarmungslosen kolonialen Vernichtungskrieg münden. An vorderster Front der Widerstandskämpfer steht Jakob Morenga. Der Anführer der Aufstände und frühere Mienenarbeiter setzt sich unbeirrt für die Freiheit seines Volkes ein. Drei lange Jahre später finden die brutalen Geschehnisse im heutigen unabhängigen Namibia ein Ende. In „Morenga“ nimmt sich Uwe Timm dieser Jahre an und erzählt in einer Montage von historischen Dokumenten und fiktiven Aufzeichnungen einen scharfsinnigen und faktenreichen Roman, der zugleich ein wichtiges Stück deutscher Kolonialgeschichte darstellt.  

Link zum Buch aus der Onleihe:
https://www.onleihe.de/goethe-institut/frontend/mediaInfo,0-0-456486377-200-0-0-0-0-0-0-0.html


29.08.2020
Sophie Passmann: „Alte weiße Männer“


Feminismus mal lustig?

In „Alte weiße Männer“ zeigt uns Sophie Passmann wie das geht. Als selbsternannte Feministin setzt sie sich kritisch mit dem weit verbreiteten Klischeebild des alten weißen Mannes auseinander. Doch was versteht man eigentlich darunter? In Gesprächen mit verschiedenen mächtigen Männern geht die junge Autorin dieser Frage nach und macht dabei deutlich, dass auch bei solchen Themen lachen erlaubt ist.

Link zum Buch aus der Onleihe:
https://www.onleihe.de/goethe-institut/frontend/mediaInfo,0-0-1048972243-200-0-0-0-0-0-0-0.html

Link zum Hörbuch aus der Onleihe:
https://www.onleihe.de/goethe-institut/frontend/mediaInfo,0-0-1105717348-200-0-0-0-0-0-0-0.html
 

PROGRAMM SEPTEMBER

12.09.2020 | Gespräch mit Autor
Hannes Ringelstetter: „Paris. New York. Alteiselfing“


Wer berühmt werden und später als Rock ´n´ Roller die Welt erobern will, muss sich erst einmal einen Namen machen. Ob Alteiselfing, die Nordseeinsel Juist oder Winsen an der Lahn, eine Tour durch die tiefste Provinz erscheint dabei unvermeidlich. Doch das ist längst kein Zuckerschlecken!
In „Paris. New York. Alteiselfing“ erzählt Hannes Ringlstetter von den Phasen der Nichtberühmtheit, wo die Auftritte sich nach der Regel richteten: »Gespielt wird, wenn im Publikum mehr Menschen sind als auf der Bühne.« Heute hat der Autor diese Phase längst überwunden doch er nimmt sein 25-jähriges Bühnenjubiläum zum Anlass für einen Blick zurück: satirisch, ironisch, liebevoll grantelnd.
 
Hannes Ringlstetter, geboren 1970 in München, studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Regensburg. Parallel gründete er die Musikgruppe Schinderhannes und absolvierte erste Schauspielversuche. Heute kennt und schätzt man ihn als Kabarettist, Schauspieler, Musiker und Autor. Zusätzlich ist er seit 2016 mit der Late-Night-Show „Ringlstetter“ regelmäßig im deutschen Fernsehen zu sehen.

Link über sein Hannes Ringlstetter:
https://www.youtube.com/watch?v=_EQUopHtPMw


26.09.2020
Andreas Reckwitz: „Die Gesellschaft der Singularitäten: Zum Strukturwandel der Moderne“


Andreas Reckwitz, Professor für Soziologie an der HU Berlin, hat bisher viele Bücher und Schriften veröffentlicht. Unter anderem das 2017 erschienene Buch mit dem Titel „Die Gesellschaft der Singularitäten: Zum Strukturwandel der Moderne“.

Anhand dieses Werkes möchten wir uns die Frage stellen, ob Corona unsere Gesellschaft verändern wird. Laut Prof. Andreas Reckwitz muss das Risiko-Management einer Regierung besondere Herausforderungen bestehen. Beim Abwägen zwischen allgemeinem Gesundheitsschutz und dem Grundrecht des Einzelnen auf freie Entfaltung stehe man immer vor einem Problem. Wie Corona die Gesellschaft, die Wirtschaft und das Verhalten der Menschen in Zukunft beeinflussen kann, wollen wir mit Prof. Andreas Reckwitz diskutieren.

Link zum Buch vom Verlag:
https://www.suhrkamp.de/buecher/die_gesellschaft_der_singularitaeten-andreas_reckwitz_58742.html
 

PROGRAMM OKTOBER

10.10.2020
Christina Braun: „WAS IST WAS: Unser Körper (Band 14)

Am Beispiel von Christina Brauns Erstleser-Buch möchten wir uns der Frage widmen, wie man Kindersachbücher schreibt. Das Buch der Autorin stammt aus der WAS IST WAS-Bücherreihe. Diese greift genau die Themen auf, die kleine Forscher neugierig machen. In unserem Fall ist das der menschliche Körper. Atmen, essen, verdauen: Es ist unglaublich, was der Körper des Menschen alles kann!

Woraus besteht Blut? Was passiert mit dem Essen im Körper? Wie kommunizieren Gehirn und Muskeln miteinander? Diese Fragen und noch viele mehr beantwortet dieses Kindersachbuch.
 
Christina Braun, geboren 1975, studierte Grundschullehramt mit dem Schwerpunkt Biologie. Nach mehreren Stationen bei verschiedenen Verlagen hat sie mit „Die Redaktionsgarage“ nun ihr eigenes Redaktionsbüro. Seit 2009 schreibt und konzipiert sie dort Kinder- und Sachbücher für verschiedene Altersgruppen.

Link zum Buch:
https://shop.tessloff.com/WAS-IST-WAS/WAS-IST-WAS-Erstes-Lesen/WAS-IST-WAS-Erstes-Lesen-Band-14-Unser-Koerper.html


24.10.2020
Maja Göpel: „Unsere Welt neu denken“

Unsere Welt steht an einem Kipp-Punkt, und wir spüren es. Einerseits geht es uns so gut wie nie, andererseits zeigen sich Verwerfungen, Zerstörung und Krise, wohin wir sehen. Ob Umwelt oder Gesellschaft - scheinbar gleichzeitig sind unsere Systeme unter Stress geraten. Wie finden wir zu einer Lebensweise, die das Wohlergehen des Planeten mit dem der Menschheit versöhnt? Dieser Frage möchten wir gemeinsam mit Ihnen auf den Grund gehen.

Link zum Buch:
https://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/unsere-welt-neu-denken-9783550200793.html

PROGRAMM NOVEMBER

07.11.2020 | Gespräch mit Autor
Steffen Gumpert: „Der bleiche Hannes“


"Eine ganze Woche mit deinen Eltern auf einer einsamen Insel zu verbringen, ist doch super!" – aber nicht für Joris. Er könnte sich bei Weitem etwas Schöneres vorstellen als diesen Urlaub auf einer unbewohnten Insel. Doch da steht die Familie schon an der Reling des kleinen Schiffs, das sie auf die Insel bringen soll. An Bord erzählt der Kapitän von den geheimnisvollen Geschichten, die die Insel umwehen. Auf der Insel soll ein Geist sein Unwesen treiben.​ Ob es diesen Geist wirklich gibt? Mutig macht sich Joris auf den Weg, um es herauszufinden.

Eine gruselig-spannende Geschichte für kleine Abenteurer und Geisterfans. Das Buch gibt es sowohl in deutscher als auch in spanischer Sprache.

Link zum Buch:
https://tulipan-verlag.de/der-bleiche-hannes/


21.11.2020
Ulrike Hövelmann & Anne-Kathrin Laufmann: „Natürlich Nachhaltig“


Als 30.000 Menschen auf dem Marktplatz von Bremen für den Klimaschutz demonstrierten, waren die Bremer Stadtmusikanten mittendrin und hatten dann natürlich auch einige Fragen. Zum Glück war auch der alte Roland dabei, mit dem sie noch bis spät in die Nacht die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele diskutierten. Jetzt kennen sie sich aus mit #Klimaschutz, #Nachhaltigkeit und #Gleichheit für alle. Die tierischen Freunde erklären in dem Kinderbuch spielerisch, was es mit diesen 17 UN-Nachhaltigkeitszielen auf sich hat und zeigen, dass jeder zum Klimaschutz beitragen kann – auch die ganz Kleinen.

Link zum Buch:
https://www.lehmanns.de/shop/kinderbuch-jugenbuch/51289874-9783796110924-natuerlich-nachhaltig

PROGRAMM DEZEMBER

05.12.2020
Weihnachtsspezial für die ganze Familie: #PausezuHause feiert Weihnachten mit Überraschungen


Lasst uns froh und munter sein und gemeinsam Weihnacht'feiern!

Mit spannenden Weihnachtsgeschichten, den liebsten Weihnachtsbüchern und den schönsten Weihnachtsanekdoten möchten wir uns zusammen mit Ihnen und unseren #PausezuHause-AutorenInnen auf die kommenden Weihnachtstage einstimmen.

Es warten tolle Überraschungen, freudige Momente und eine besinnliche Zeit auf Sie!

Das Lieblingsgedicht unseres Bibliotheksleiters Alexander H.T. Schultheis:
Knecht Ruprecht: https://www.youtube.com/watch?v=OxU7Ytd9YVg

 
AB DEM 23. JANUAR 2021 GEHT ES WEITER MIT #PAUSEZUHAUSE. WIR WÜNSCHEN ALLEN SCHÖNE UND ERHOLSAME FEIERTAGE!
 

PROGRAMM 2021

23.01.2021
Deniz Ohde: Streulicht


Mit „Streulicht“ erzählt Deniz Ohde die Geschichte einer jungen Ich-Erzählerin, die aufgrund der bevorstehenden Heirat alter Schulfreunde an den Ort zurückkehrt, an dem sie aufgewachsen ist. Sofort erinnert sie sich an den Vater, der tagein, tagaus in einer Halle Aluminiumbleche beizte und trank. Und an die Mutter, die in der Enge der westdeutschen Arbeiterwohnung zu ersticken drohte und kurzerhand die Tochter beim trinkenden Vater zurückließ. Schnell wird deutlich, dass sich die Ich-Erzählerin bei ihrer Rückkehr mit ihrer Herkunft und den Zuschreibungen und Erwartungen an sie als Arbeiterkind auseinandersetzen muss, bevor sie diese hinter sich lassen kann. Sie beginnt, ihre Kindheit und Jugend zu reflektieren und stößt dabei auf soziale Ungerechtigkeit, Scham und Angst sowie auf die Herausforderung, unterschiedlichen Rollenerwartungen gerecht zu werden.
 
Deniz Ohde, geboren 1988 in Frankfurt am Main, studierte Germanistik in Leipzig. Nach der erfolgreichen Teilnahme an verschiedenen Literaturwettbewerben war die Autorin 2017 Stipendiatin des 21. Klagenfurter Literaturkurses. Für ihren Debütroman „Streulicht“ erhält Deniz Ohde den Literaturpreis 2020 der Jürgen Ponto-Stiftung. 

Link zum Buch:
https://www.suhrkamp.de/buecher/streulicht-deniz_ohde_42963.html


20.02.2021 | Gespräch mit Autorin
Uli Leistenschneider: „Pumuckl feiert Geburtstag“


Auch im neuen Jahr widmen wir uns wieder den lustigen und unterhaltsamen Geschichten des frechen Kobolds Pumuckl. Gemeinsam mit Autorin Uli Leistenschneider wollen wir dieses Mal den Geburtstag von Pumuckl feiern. Doch wer glaubt, dass es sich hierbei um eine ganz normale Geburtstagsfeier handelt, der hat sich geirrt! Denn der rothaarige Kobold hat es Faust dick hinter den Ohren. Mit seinen Streichen und Scherzen wird es nie langweilig und so verläuft auch sein Geburtstag ganz anders als gedacht...
Die spannende Geschichte von Pumuckl und Meister Eder ist bereits für Lese- und Sprachanfänger gut geeignet. Illustrationen und Leserätsel am Ende eines jeden Kapitels machen den Band abwechslungsreich und erfrischend!

Uli Leistenschneider, geboren 1981, studierte Germanistik, Philosophie und Theologie in Mainz. Nach vielen Jahren als Redakteurin im Kosmos-Verlag in Stuttgart, wo Sie unter anderem die Geschichten von „Die drei ??? Kids“ von der Idee bis zum fertigen Buch betreute, geht Sie nun voll und ganz Ihrer Liebe zum Schreiben nach. Seit 2016 ist Uli Leistenschneider hauptberuflich als selbständige Autorin unterwegs.
 
Link zum Buch aus der Onleihe:
https://www.onleihe.de/goethe-institut/frontend/mediaInfo,0-0-1048990783-200-0-0-0-0-0-0-0.html

20.03.2021
Anna Herzig: „Sommernachtsreigen“


Voller Empathie für ihre liebenswerten Protagonisten und mit ausgeprägtem Sinn für Situationskomik erzählt Anna Herzig von einer Begegnung, die das Leben dreier Menschen plötzlich auf null setzt. Es ist die Geschichte einer Nacht an der Haltestelle am Wiener Brunnenmarkt, mit Jägermeister im Flachmann, einem langen Gespräch, vielen verpassten Bussen – und einer großen Überraschung. Die Geschichte von zwei Männern, die am Ende weit mehr teilen, als wir uns anfangs auszumalen wagten. Es ist die Geschichte von Bertl und Pawel. Und Hannerl.
 
Nachdem Anna Herzig bereits im vergangenen Jahr mit Ihrem neuen Roman „Herr Rudi“ bei #PausezuHause zu Gast war, haben wir uns dazu entschlossen, auch das Werk „Sommernachtsreigen“ von und gemeinsam mit der sympathischen Autorin vorzustellen. „Sommernachtsreigen“ eignet sich ideal als Schullektüre und wird beispielsweise in Österreich bereits ab der siebten Klasse im Unterricht behandelt.

Anna Herzig, geboren 1987, wuchs als Tochter eines Ägypters und einer Kanadierin in Wien auf. Bereits mit 14 Jahren beschloss die heutige Wahlsalzburgerin ein eigenes Buch zu schreiben. Nach mehreren Veröffentlichungen im Digitalen erschien 2018 mit „Sommernachtsreigen“ das erste gedruckte Buch der vielseitigen Autorin. Nur zwei Jahre später folgt mit „Herr Rudi“ die nächste Novelle.

Link zum Buch:
https://www.voland-quist.de/buch/?266/Sommernachtsreigen--Anna+Herzig


17.04.2021
Sven Plöger: „Zieht euch warm an, es wird heiß!“


"Sven Plöger macht keine heiße Luft, sondern bewahrt angesichts der größten Herausforderung der Menschheit einen kühlen Kopf und seinen Humor. Der Meteorologe meines Vertrauens!" - Eckart von Hirschhausen

Trockenheit, Waldschäden und Waldbrände, dann wieder Platzregen mit Hagel und Sturmböen - auch die Coronakrise kann nicht verdecken, dass sich unser Klima immer schneller verändert. Um das 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen, müsste die Einsparung an CO2-Emissionen jedes Jahr so groß sein wie durch den Shutdown. Genau das aber wäre möglich! Dazu müssen wir die Gier, die im jetzigen System steckt, in den Umbau der Wirtschaft lenken. Damit der Wohlstand bleibt, muss der Green Deal kommen. Der Diplom-Meteorologe Sven Plöger zeigt verständlich, wie unser Klimasystem funktioniert, wie man skeptischen Stimmen begegnet und dass die aktuelle Krise eine echte Chance ist, Weichen für unsere Zukunft und die unserer Kinder zu stellen.
 
Sven Plöger
, geboren 1967, studierte Meteorologie in Köln. Nach dem Abschluss seines Studiums begann Plöger seine Arbeit bei Meteomedia. Derzeit moderiert er mehrere Radio- und Fernsehwettersendungen, hält Vorträge und ist Autor mehrerer Sachbücher über Wetter und Klima.

Link zum Thema aus der Onleihe:
https://www.onleihe.de/goethe-institut/frontend/mediaInfo,0-0-362187464-200-0-0-0-0-0-0-0.html


15.05.2021
Dietrich Duppel & Martin Krieger: „Nord-Ostsee-Kanal“


Am Morgen des 20. Juni 1895 legte seine Majestät Kaiser Wilhelm II. in Kiel den Schlussstein des Nord-Ostsee-Kanals. Sein Großvater hatte 1887 den Grundstein gelegt, und nach nur 8 Jahren Bauzeit wurde diese große, rund 100 Kilometer lange Wasserstraße der Schifffahrt übergeben. Seit nunmehr 125 Jahren ist der Nord-Ostsee-Kanal mit rund 35.000 Schiffspassagen pro Jahr die meistbefahrene Wasserstraße der Welt. Dieses neue Buch zum Thema vereint spannende Erzählungen von Einzelschicksalen mit moderner Forschung, außerdem enthält es zahlreiche Fotografien vom Bau, die hier zum großen Teil erstmals veröffentlicht werden.
 
Dietrich Duppel studierte Ethnologie, Politik- und Literaturwissenschaften in Marburg und Wien. Seit 25 Jahren lebt und arbeitet er als Dokumentarfilmer und Autor in Hamburg. In seinen Filmen erzählt Duppel gern anhand kleiner Ereignisse große Weltgeschichte. So auch in seiner neusten Dokumentation „Der Nord-Ostsee-Kanal“, welche in Zusammenarbeit mit dem deutschen Fernsehsender NDR entstanden ist.

Link zum Buch:
https://www.wachholtz-verlag.de/en/Books/Nord-Ostsee-Kanal.html


19.06.2021
Carolina Schutti: „Einmal muss ich über weiches Gras gelaufen sein“ & „Patagonien“


In Ihrem zweiten Roman „Einmal muss ich über weiches Gras gelaufen sein“ erzählt die Österreicherin Carolina Schutti die Geschichte von Maja, einer jungen Waisen, die bei ihrer Tante aufgewachsen ist. Maja spürt eine tiefe Sehnsucht nach etwas früh Verlorenem, das sie jedoch nicht auszudrücken vermag. Die Begegnung mit Marek, einem ehemaligen polnischen Zwangsarbeiter, weckt in ihr die Erinnerung an ihre eigenen Wurzeln, an die vergessene Sprache ihrer frühesten Kindheit. Deshalb begibt sich Maya auf eine Reise nach der Suche ihrer verlorenen Herkunft...

Das im Februar 2020 erschienene Buch „Patagonien“ ist das neueste Werk von Carolina Schutti. Es handelt von fünf Personen am äußersten Zipfel Patagoniens, wo kein Weg mehr weiter führt. Eine Schotterpiste. Ein Dach. Ein Haus. Ein Camp. Wer das Ende der Welt sucht: Hier ist es. Im Sommer hell und licht, im Winter vollkommen abgeschnitten von der Zivilisation, gefangen in Schnee und Dunkelheit. Eine Landschaft, in der ein zweites Leben begonnen werden soll. Also ein idealer Ort, um die Vergangenheit zu begraben und Neues aufzubauen. Carolina Schutti setzt in „Patagonien“ ihre Figuren am Ende der Welt aus und beobachtet, wie es weiter geht – oder besser: Wie alles endet.

Carolina Schutti, geboren 1976 in Innsbruck, studierte Germanistik, Anglistik, Amerikanistik und Konzertgitarre. Nach ihrer Promotion arbeitete sie einige Jahre als Lektorin an der Universität Florenz und anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Literaturhaus am Inn. 2010 veröffentlichte Carolina Schutti ihr Debut „Wer getragen wird, braucht keine Schuhe“. Seitdem wurden ihre Bücher mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet sowie in dreizehn Sprachen übersetzt.

Link zum Buch aus der Onleihe:
https://www.onleihe.de/goethe-institut/frontend/mediaInfo,0-0-358935129-200-0-0-0-0-0-0-0.html

17.07.2021
Marc-Uwe Kling: „Die Känguru-Chroniken“

Wie sieht wohl das Leben eines Kängurus aus?

Genau dieser Frage geht Marc-Uwe Kling in seinem politisch-kabarettistischen Auftakt „Die Känguru-Chroniken“ nach. Mit viel Witz und Humor nimmt uns das Känguru – auch bekannt als der Mitbewohner von Marc-Uwe Kling – mit durch den ungewöhnlichen Alltag des Duos und garantiert so satirischen Spaß und Unterhaltung für Jedermann, egal ob jung oder alt. Hier ist Lachen einfach vorprogrammiert und so garantiere ich euch, dass auch ihr auf eure Kosten kommt! Haltet die Lachmuskeln also bereit. 


21.08.20201
Margit Auer und Ihre Buchreihe „Die Schule der magischen Tiere“


Mit Ihrer Bestsellerreihe „Die Schule der magischen Tiere“ begeistert Autorin Margit Auer ein Millionenpublikum. Dabei scheint es sich bei der Wintersteinschule auf den ersten Blick um eine ganz normale Schule irgendwo in Deutschland zu handeln. Doch die Schule birgt ein Geheimnis! Ein Kind nach dem anderen bekommt ein magisches Tier. Ein Tier, das sprechen kann und schnell zum besten Freund auf der ganzen Welt wird. Eingefädelt hat die Sache Miss Cornfield, eine ungewöhnlich nette und engagierte Lehrerin. Sie stammt aus Schottland und ist überzeugt: „Die Welt steckt voller Rätsel und Geheimnisse“. Auch Ida, die sich in ihrer neuen Schule zunächst gar nicht wohl fühlt, findet in dem hilfsbereiten Fuchs Rabbat schon bald einen treuen Kumpanen. Gemeinsam mit den magischen Tieren an ihrer Seite, erleben Ida und ihre Klassenkameraden der Wintersteinschule spannende Abenteuer und unvergessliche Erlebnisse.


18.09.2021
Ingo Arndt & Jürgen Tautz: „Honigbienen – geheimnisvolle Waldbewohner“


Egal ob Bienenschützer, Naturfreund, Laie oder Profi – mit diesem Bienenbuch tauchen Sie ein in die geheimnisvolle und beeindruckende Welt der wildlebenden Honigbienen. Meist unbemerkt leben diese in den Wäldern Deutschlands ganz außerhalb des menschlichen Einflusses. Ideal an ihren Lebensraum angepasst, sind die wilden Honigbienen ein robustes und widerstandsfähiges Bienenvolk. Sensationelle Aufnahmen des preisgekrönten Naturfotografen Ingo Arndt gepaart mit informativen Texten von dem renommierten Bienenforscher Jürgen Tautz zeigen einen unvergleichbaren und faszinierenden Einblick in die Lebensweise der kleinen Waldbewohner.
Mit „Honigbienen – geheimnisvolle Waldbewohner“ behandeln wir ein Buch voller spannender, neuer Erkenntnisse und beeindruckender Fotografien, das uns die Honigbiene in völlig neuer Form vor Augen führt!

 

Hier  können Sie das Programm als PDF herunterlader.


Julia Günther, Moderatorin dieses Projekts, begrüßt Sie und lädt Sie ein, am Programm teilzunehmen. Wir freuen uns auf Sie!
 
Video Julia Günther
© Goethe-Institut Chile

 

Folgende Bücher wurden bereits vorgestellt

11.04.2020
Daniel Glattauer: „Gut gegen Nordwind“


Kommunikation und Teilhabe zu Zeiten von Corona – wie soll das gehen?

Die gegenwärtige Situation verlangt von uns allen umzudenken und andere Wege der Kommunikation zu finden. Daniel Glattauer demonstriert uns in seinem Werk „Gut gegen Nordwind“ eine Möglichkeit, um trotz Kontaktverbot und Ausgangssperre miteinander in Kontakt zu treten.

Der österreichische Schriftsteller erzählt die Geschichte von Emmi Rothner und Leo Leike. Per Zufall landet eines Tages Emmis E-Mail bei Leo. Er antwortet, sie schreibt zurück. Bald entwickelt sich aus dem zufälligen Mailverkehr der Beiden mehr. Es entsteht ein Raum für virtuelle Sehnsüchte, elektronisch überbrachte Gefühle und digitalen Eingeständnissen. Glattauer zaubert mit seinem 2006 erschienenen Bestseller eine virtuelle Liebesgeschichte, die an Unterhaltung und Gefühlen nicht spart.


25.04.2020 | Gespräch mit Autor
Thomas Feibel: „Jetzt pack doch mal das Handy weg!“


Sicher und kontrolliert durchs Smartphone-Zeitalter.

Zusammen mit dem Berliner Medienexperten Thomas Feibel gehen wir einem der wohl umstrittensten Themen in den heutigen Familien nach: dem Medienkonsum von Kindern. Denn ob Tablets, Laptops oder Smartphones, der richtige Umgang mit den neuen Medien will gelernt sein. Darum verrät uns der Autor höchstpersönlich wertvolle Tipps und Tricks rund um das Aufwachsen in der digitalen Welt und klärt dabei auf, wie mit Risiken und Gefahren umzugehen ist, damit selbst diese erzieherische Mammutaufgabe machbar wird. Mit seinem Ratgeber „Jetzt pack doch mal das Handy weg!“ wendet sich Feibel an Eltern, Pädagogen und Kinder ab 10 Jahren.

Thomas Feibel betreibt das Büro für Kindermedien in Berlin, arbeitet als freier Journalist, u. a. für Stiftung Warentest, c't. Familie & Co, Dein Spiegel und für Radio und Fernsehen. Zum Thema „Jugend und elektronische Medien“ hat er zahlreiche Bücher und Artikel verfasst.


09.05.2020 | Gespräch mit Autor
Ijoma Mangold: „Das deutsche Krokodil“


Tiefgründig, vielschichtig, unterhaltsam: Die Geschichte Ijoma Mangolds

In dem autobiographischen Werk „Das deutsche Krokodil“ erzählt Autor Ijoma Mangold die Geschichte seiner Herkunft. Diese beginnt in den siebziger Jahren in der deutschen Stadt Heidelberg. Hier wächst Mangold als Sohn einer schlesischen Mutter und eines nigerianischen Vaters auf. Seine Mutter ist alleinerziehend, sein Vater längst zurück in Afrika. Mit seiner dunklen Haut und den markanten Locken sowie der besonderen Vorliebe für Thomas Mann und Richard Strauss steht Mangold in seinen Kindheits- und Jugendjahren vor ganz eigenen Problemen und Herausforderungen. So beschäftigt ihn beispielsweise die Frage, ob er überangepasst ist, deutscher als jeder Deutsche. Nach 22 Jahren dann ein Einschnitt. Sein Vater meldet sich bei ihm. Daraufhin begibt sich der heutige Literaturkritiker auf eine prägende Reise nach Nigeria. Es folgt eine konsequente und beeindruckende Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und Lebenssituation.
 
Ijoma Mangold, geboren 1971, studierte Literaturwissenschaften und Philosophie in München und Bologna. Nach mehreren Stationen bei namhaften deutschen Zeitschriften wechselte der Wahl-Berliner 2009 zur Wochenzeitung „Die Zeit“, wo er inzwischen als Kulturpolitischer Korrespondent tätig ist. Mit den Sendungen „Die Vorleser“ (ZDF)  und „lesenswert“ (SWR) ist Ijoma Mangold regelmäßig im deutschen Fernsehen zu sehen.


23.05.2020
Jutta Richter: „Frau Wolle und das Geheimnis der chinesischen Papierschirmchen“
Susan Kreller: „Elektrische Fische“


Achtung Kinder, aufgepasst!
Lasst uns zusammen die abenteuerliche Welt von den Geschwistern Merle und Moritz in „Frau Wolle und das Geheimnis der chinesischen Papierschirmchen“ entdecken und uns dabei von den leuchtenden Illustrationen Günter Matteis vollends verzaubern.

Wem das noch nicht reicht, darf sich zudem auf Susan Krellers Gegenwartsroman „Elektrische Fische“ freuen. Hier begleiten wir Emma und ihre Familie auf ihren Weg von der irischen Hauptstadt in ein kleines, trostloses Dörfchen an der deutschen Ostseeküste. Vom Heimweh erfasst schmiedet Emma heimlich einen Fluchtplan zurück nach Irland. Doch schon bald erscheint dieser gar nicht mehr so einladend wie gedacht...


06.06.2020 | Gespräch mit Autor
Ingo Schulze: „Die rechtschaffenen Mörder“


Die aufwühlende Geschichte einer Radikalisierung

Aus der Perspektive von drei unterschiedlichen Erzählern berichtet Autor Ingo Schulze in seinem neuen Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ über den passionierten Büchermensch Norbert Paulini. Paulini ist ein angesehener Dresdner Antiquar. Das Geschäft des eigensinnigen Intellektuellen läuft gut. Es hat sich längst zu einem erfolgreichen Literatursalon entwickelt. Doch als die Mauer im Herbst 1989 fällt und eine neue Zeit anbricht bleiben die Kunden aus. Das Antiquariat geht bankrott und Paulini verliert den Boden unter seinen Füßen. Der zu DDR-Zeiten bewunderte Bücherliebhaber beginnt sich zu radikalisieren. In einer vom Umbruch gezeichneten Gesellschaft, wird aus dem aufrechten und belesenen Paulini ein aufbrausender und hasserfüllter Nationalist, der immer weiter in die rechte Szene abzurutschen droht...
Mit der Geschichte von Paulini, einem Mann, der glaubt, dass ihm der Wandel alles genommen hat, kreiert Ingo Schulze eine überraschende, trickreiche Lektüre, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, statt Antworten Fragen zu geben.
 
Ingo Schulze, geboren 1962, studierte klassische Philologie und Germanistik in Jena. Nach seinem Studium arbeitete Schulze zunächst als Schauspieldramaturg und Zeitungsredakteur. Sein 1995 erschienenes Debüt „33 Augenblick des Glücks“ wurde ein spektakulärer Erfolg. Bis heute veröffentlichte der Wahlberliner zahlreiche Lektüren, Erzählungen und Essays. Seine Bücher wurden bereits in mehr als 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Mit „Die rechtschaffenen Mörder“ ist erneut ein Werk des Autors für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 nominiert.


20.06.2020 | Gespräch mit Autorin
Antje Damm: „Was wird aus uns?“ & „Der Besuch“


Praktische Philosophie für Kinder

Mit einem besonderen Mix aus interaktivem Frage- und Bilderbuch widmet sich Autorin Antje Damm in „Was wird aus uns? Nachdenken über die Natur“ kindgerecht philosophischen Themen und Problemen rund um die Natur. Mit zentralen Fragen wie: Ist Natur für alle Menschen gleich? Sind Menschen auch Tiere? Fühlen Tiere wie wir? sollen Eltern auf 144 Seiten mit mehr als 60 Fragen dazu animiert werden, mit Kindern ins Gespräch zu kommen und gemeinsam mit ihnen nach Antworten zu suchen. Die Autorin lädt zum freien, eigenständigen Denken ein und bestärkt Neugier und Kreativität. Eindrucksvolle Illustrationen und Bilder ermöglichen einen einfachen Einstieg in die Thematik und eröffnen zugleich verschiedene Perspektiven auf die Fragen. Antje Damms „Was wird aus uns?“ gleicht einer spannenden Reise in die vielfältige Welt der Natur bei der zwar keine Antworten vorgegeben aber mehr als genügend gefunden werden können.
 
In „Der Besuch“ erzählt Antje Damm die berührende Geschichte von der Begegnung zweier Menschen und der wundersamen Magie von Freundschaft. Die Hauptprotagonistin ist die menschenscheue und ängstliche Elise. Elise fürchtet sich vor allem und jedem und bleibt daher am liebsten in ihrer grauen Wohnung – Tag und Nacht. Doch als ein Papierflieger durch das Zimmerfenster der älteren Dame segelt, sorgt dieser für mächtig Aufruhr und Aufregung. Das bunte Papierkunstwerk gehört zu Emil. Der neugierige und unbekümmerte Junge möchte sein Spielzeug wieder haben und klopft bei Elise. Als diese skeptisch die Tür öffnet, kommt es zu einer überraschenden Begegnung, die mit einem Mal die Welt von Elise komplett auf den Kopf stellt... Durch die Verwendung einer innovativen Illustrationstechnik kreiert Antje Damm mit „Der Besuch“ nicht nur ein zauberhaftes Theaterstück in Buchformat, sondern auch ein wahres Erlebnis für Groß und Klein.
 
Antje Damm, geboren 1965, studierte Architektur in Darmstadt und Florenz. Zunächst arbeitete sie einige Jahre als freie Architektin. Doch seit ihre vier Kinder auf der Welt sind, schreibt und illustriert Damm Kinderbücher. Ihre zahlreichen, meist originellen Werke wurden bereits mehrfach mit Preisen und Ehrungen ausgezeichnet. So auch „Der Besuch“ – Das Kinderbuch wurde 2018 von der New York Times unter die zehn besten illustrierten Kinderbücher gewählt.


04.07.2020
Juli Zeh: „Nullzeit“


Fesselnd, blitzgescheit, Juli Zeh.

Die Koryphäe der zeitgenössischen Literatur nimmt die Leser in ihrem meisterhaft konstruierten Kriminalroman „Nullzeit“ mit auf einen spannungsgeladenen Tauchgang in die Welt von Schuld, Macht, Lüge und Wahrheit. Schauplatz ist eine kleine Insel fernab von Deutschland. Hier entwickelt sich eine packende Dreiecksbeziehung zwischen der Schauspielerin Jola, ihrem Lebensgefährten und dem Tauchlehrer Sven. Schon bald verstricken sich die Protagonisten in ein mörderisches Spiel , das ein Ende hat, mit dem niemand rechnet...


18.07.2020
Anna Herzig: „Herr Rudi“


In Ihrem neuen Werk erzählt Autorin Anna Herzig die herzerwärmende Geschichte von Herrn Rudi. Der Wiener Gerichtsvollzieher steht kurz vor dem Ruhestand als er die Diagnose Krebs erhält. Gebeutelt vom Leben und der seit 40 Jahren anhaltenden Trauer um Livi, seiner ersten und einzigen Liebe, finden wir Herrn Rudi in einem Hotelzimmer in Salzburg wieder. Hier verbringt er seine Zeit mit Livi als Geist, einer Badewanne voller Blaubeeren und einer Pistole auf dem Nachtschrank.
Mit „Herr Rudi“ entfaltet Anna Herzig die brutale Wucht der Trauer nach dem Verlust eines geliebten Menschen, ohne dabei den Charme des Lebens zu missachten. Das Buch ist eine Hommage an die große Liebe und an die Bedeutung von besten Freunden.
 
Anna Herzig, geboren 1987, wuchs als Tochter eines Ägypters und einer Kanadierin in Wien auf. Bereits mit 14 Jahren beschloss die heutige Wahlsalzburgerin ein eigenes Buch zu schreiben. Nach mehreren Veröffentlichungen im Digitalen erschien 2018 mit „Sommernachtsreigen“ das erste gedruckte Buch der vielseitigen Autorin. Nur zwei Jahre später folgt mit „Herr Rudi“ die nächste Novelle.


01.08.2020 | Gespräch mit Autorin
Theresa Hannig: „Die Optimierer“ 


Mit „Die Optimierer“ entwirft Autorin Theresa Hannig eine futuristische und zugleich realitätsnahe Dystopie rund um die Bundesrepublik Europa. Diese hat sich im Jahr 2052 vom Rest der Welt abgeschottet. Hochentwickelte Roboter sorgen für Wohlstand und Sicherheit in der sogenannten Optimalwohlökonomie. Hier werden alle Bürger von der Agentur für Lebensberatung rund um die Uhr überwacht, um für jeden einzelnen den perfekten Platz in der Gesellschaft zu finden.
Samson Freitag ist Lebensberater im Staatsdienst und ein glühender Verfechter des Systems. Doch als er kurz vor seiner Beförderung beschuldigt wird, eine falsche Beratung erteilt zu haben, gerät er in einen Abwärtsstrudel, dem er nicht mehr entkommen kann. Das System legt alles daran, ihn zu optimieren … ob er will oder nicht.
 
Theresa Hannig, geboren 1984, studierte Politikwissenschaften, Philosophie und VWL in München. Durch ihre Arbeit als Softwareentwicklerin und Projektmanagerin inspiriert, verfasste Hannig ihren 2017 erschienenen preisgekrönten Debütroman „Die Optimierer“, welcher im Juni letzten Jahres im Societaetstheater Dresden uraufgeführt wurde. 2019 folgte mit „Die Unvollkommenen“ der Fortsetzungsroman. Hannig liest und diskutiert ihre Romane an Schulen und spricht als Speakerin über Themen wie Demokratie, Überwachung und Zukunft der Arbeit und Frauen in der digitalen Welt.

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