Programm zur Unterstützung des bibliothekarischen Fachaustauschs

Das Goethe-Institut Kamerun organisiert seit 2011 ein Förderprogramm für kamerunische Informationsspezialisten. Ziel ist es, den Fachaustausch im Land zu unterstützen.

Das Programm richtet sich an Bibliothekare, Dokumentalisten und Archivare, mit oder ohne spezielle Ausbildung und die in direkten Erfahrungsaustausch mit Kollegen in anderen Städten der Landes treten möchten.

Das Förderprogramm versteht sich als eine Form der Zusatzfinanzierung und bezweckt insbesondere, einen Beitrag zu den Reisekosten zu  leisten.

Die Unterstützung besteht in der Zahlung eines Pauschalbetrages in Höhe von 50.000 FCFA unter Berücksichtung der folgenden Bedingungen:

  • Förderberechtigt sind Bibliothekare, Dokumentalisten und Archivare, mit oder ohne spezielle Ausbildung, welche in einer Bibliothek, einem Archiv oder in einem Dokumentationszentrum arbeiten. Die Einrichtung muss für die Öffentlichkeit zugänglich sein und sich in Kamerun befinden.
  • Als Gründe für die Förderung gelten: Durchführung an einer Weiterbildungsveranstaltung, eine Hospitation, die Teilnahme an Projekten im Bereich der Informationsvermittlung sowie Aktivitäten, welche zur Stärkung der bibliothekarischen Strukturen im Land beitragen. Der Nutzen für die Gemeinschaft steht dabei im Vordergrund.
  • Hinsichtlich der Dauer der zu fördernden Reise gibt es keine Einschränkungen. Die Entfernung zwischen dem üblichen Arbeitsort und dem Zielort der Reise muss mindestens 100 km betragen.
  • Die gastgebene Einrichtung muss ihre Zustimmung zur Reise erklären.
  • Spätestens 30 Tage nach Beendigung der Reise muss ein Bericht in elektronischer Form abgegeben werden. Dessen Inhalt sollte von allgemeinen Interesse für die Kollegen im Land sein. Der Bericht wird in geeigneter Weise veröffentlicht werden.
  • Es ist nur eine Förderung pro Antragsteller und Kalendarjahr möglich. Der formlose Antrag muss per E-Mail an den Bereich Information und Bibliothek des Goethe-Instituts Kamerun geschickt werden und folgende Informationen enthalten:
    • Name, Telefonnummer und E-Mail-Adresse des Antragstellers
    • Informationen zur gegenwärtigen Tätigkeit und zur Einrichtung, an der diese ausgeübt wird.
    • Informationen zum Motiv der Reise und zu den beabsichtigten Aktivitäten vor Ort.
    • Eine kurze Einschätzung zum beabsichtigten Nutzen der Reise.
    • Kontaktinformationen zur gastgebenen Einrichtung. Es wird vorausgesetzt, dass deren Einverständnis hierzu vorliegt.
Der Antrag kann in Französisch, Englisch oder Deutsch erfolgen. Die Wahl der Sprache hat keinerlei Einfluss auf die Bewilligung. Im Falle einer Zustimmung wird der Antragsteller telefonisch informiert.