Berlinale-Blogger 2015 Internationale Filmjournalisten berichten für Goethe.de

Raum für Bekanntschaften? Das Publikum im Berlinale Palast; Jan Windszus
Raum für Bekanntschaften? Das Publikum im Berlinale Palast; Jan Windszus | © Berlinale 2010

Meinungen, Hintergründe und Interviews zu Filmen und Filmemachern: Bloggerinnen und Filmjournalisten aus acht Ländern berichten von der Berlinale.

Am 05. Februar 2015 ist es soweit: Die 65. Internationalen Filmfestspiele Berlin werden eröffnet. Das Goethe-Institut hat Bloggerinnen und Filmjournalisten aus Ägypten, Brasilien, China, Deutschland, Japan, Kanada, Kenia und Spanien nach Berlin eingeladen, um das wichtigste deutsche Filmfestival zu begleiten – in Filmkritiken, Interviews und Hintergrundberichten. Wie sind Filme aus Ägypten bei der Berlinale repräsentiert? Welche interessanten brasilianischen Co-Produktionen sind im Rennen um die begehrten Preise? Kann der chinesische Film an den Erfolg von 2014 anknüpfen? Mit welchen Erwartungen reisen spanische Filmemacher zur Berlinale? Und: Was gibt es Neues von deutschen Filmemachern?

In der Reihe Berlinale People stellen wir in kurzen Porträts die Menschen vor, die vor und hinter den Kulissen der Berlinale arbeiten und gemeinsam das Gesicht des Festivals ausmachen.

Ergänzt wird die Berichterstattung mit Filmkritiken von Talent Press, einem gemeinsamen Projekt von Berlinale Talents, dem Goethe-Institut und der internationalen Filmkritiker-Organisation FIPRESCI, auf deren Einladung hin junge Filmkritiker aus aller Welt aus Berlin berichten.

Am 3. Februar geht es an dieser Stelle los mit den ersten Beiträgen. Es bloggen:

Yun-hua Chen, geboren in Taichung, studierte in Taipei, Frankreich und Schottland und promovierte im Fach Filmstudien an der St. Andrews Universität in Schottland. Derzeit in Berlin, schreibt sie regelmäßig für Film International, Exberliner und verschiedene wissenschaftliche Journale und hält Vorträge auf internationalen Konferenzen und Filmseminaren.

Jutta Brendemühl ist Programmkuratorin des Goethe-Instituts Toronto und Bloggerin bei GermanFilm@Canada. Die studierte Anglistin konnte ihre Leidenschaft zum Beruf machen: Sie organisiert Kunst- und Kulturprogramme quer durch alle Genres und mit globaler Ausrichtung. In den letzten 15 Jahren hat sie bereits mit Größen wie Bernardo Bertolucci, Robert Rauschenberg, Wim Wenders oder Pina Bausch gearbeitet.

Camila Gonzatto ist Drehbuchautorin und Regisseurin für Film und Fernsehen. Sie hat an der Universität PUCRS in Porto Alegre den Master-Studiengang Kreatives Schreiben abgeschlossen und verfasst zurzeit eine Doktorarbeit im selben Fach im Austausch mit der Freien Universität Berlin.

Kiyohide Hayashi, geboren in Gifu, Japan, studierte Kunstgeschichte und Jura in Nagoya. Nach mehreren Jahren als Kulturkritiker in Japan zog es ihn nach Deutschland. Seit 2008 lebt er in Berlin und schreibt über die deutsche zeitgenössische Kunst- und Kulturszene und bloggt zu Kunstthemen.

Madeleine Prahs ist Autorin und filmsüchtig. Im Herbst 2014 erschien ihr viel gelobter Debütroman „Nachbarn“ bei dtv premium. Sie studierte Kunstgeschichte in München und Sankt Petersburg, war Werkstattstipendiatin des Literarischen Colloquiums Berlin und der Jürgen-Ponto-Stiftung. Sie lebt in Leipzig und arbeitet als Kulturjournalistin. Lieblingsfilm: „Das Appartement“ von Billy Wilder.

Der Journalist Pablo López Barbero kommt aus Madrid und lebt in Berlin. Er studierte Journalismus an der Universität Complutense in Madrid. Dort arbeitete er in verschiedenen Redaktionen, bis er 2012 in die deutsche Hauptstadt umzog. Seine Leidenschaften sind Kino und audiovisuelle Medien. Zurzeit arbeitet er für die Nachrichtenredaktion der Deutschen Welle und produziert Beiträge für diverse Publikationen.

Wafaa Al Badry ist Journalistin und Rundfunkmoderatorin aus Kairo. Sie schloss 2007 ihr Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Ain Shams-University mit einem Bachelor ab. Seitdem war sie für zahlreiche Medienunternehmen tätig. 2013 nahm sie an einem Programm des Goethe-Instituts zum Thema Kulturberichterstattung teil. Sie arbeitet unter anderem freiberuflich für die Deutsche Welle.

Christopher Resch ist Journalist und Arabist und lebte bis Dezember 2013 in Kairo. Dort war er Beauftragter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Goethe-Institut. Zurück in Deutschland arbeitet er nun von Leipzig aus als freier Journalist und schreibt unter anderem über die arabischen Filmfestivals in Leipzig und Berlin.

Barbara Oswald hat an der Universität Regensburg Anglistik, Medienwissenschaft und spanische Philologie studiert. Derzeit ist sie Studentin an der Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Fernsehen und Film in München und besucht dort den Ergänzungsstudiengang Theater-, Film- und Fernsehkritik.

Steven Mbugu, geboren und aufgewachsen in Banana Hill, Kenia, ist Autor und interessiert sich für soziale und kulturelle Themen. Bereits in jungen Jahren entdeckte er seine Leidenschaft fürs Schreiben. Steve war in mehrere Lyrikprojekte involviert und arbeitet momentan bei Berlin Street Music – Notes from Underground mit. Das Projekt bringt Künstler aus Berlin und von außerhalb zusammen. Steve lebt derzeit in Berlin