Veranstaltungsreihe
Ökologie und Nachhaltigkeit

Wild
© Heimatfilm

„It matters what stories make worlds, what worlds make stories. “ (Donna Haraway)
Filme bauen mit an der Welt, die zugleich Entwicklung und Wohlstand verspricht und Böden, Wälder, Wasserläufe, ganze Welten vernichtet. Filme können erfahrbar machen, dass diese Welt vielfältig und zerbrechlich ist und dass sie eine gemeinsame Welt ist. Auch Filme sind Teil dieser Welt. Sie reflektieren nicht nur was ist, sie bringen es mit hervor, indem sie Erfahrungen ermöglichen, Gedanken initiieren, Wahrnehmung verändern. Einen Film zu sehen heißt, ihn zum Teil der eigenen Umwelt werden zu lassen, sich seiner spezifischen Ökologie zu überantworten. In diesem Sinne ist Ökologie nicht nur eine wissenschaftliche Disziplin, ein Teilbereich der Biologie, sondern ein Konzept, eine Art zu denken und zu leben. Diese Filmreihe handelt davon, wie die Beziehungen zwischen dem Menschlichem und dem Nichtmenschlichem gestaltet sind, wie die Art dieser Beziehungen beitragen zu einer von uns allen bewohnbaren Welt. Sie versucht auch, eine Erfahrung jenseits der „großen Trennung“ (Latour) zwischen Menschlichem und Nichtmenschlichem zu ermöglichen.