Ausstellung | 22.02.-24.03.2018 Gestures of Truthfulness - a conjunction of Edgar Leciejewski and Eugene Zhang

 Gestures of Truthfulness - a conjunction of Edgar Leciejewski and Eugene Zhang © Edgar Leciejewski & Eugene Zhang

Do, 22.02.2018 -
Sa, 24.03.2018

Goethe-Gallery

14/F HK Arts Centre
No.2 Harbour Road
Wanchai

Fotoausstellung. Kuratiert von Harald Kraemer

In Zusammenarbeit mit der School of Creative Media, City University of Hong Kong MA Programme Curating Art & Media

Eröffnung:
22.2.2018 (Do) um 19:00 Uhr in Anwesenheit von Edgar Leciejewski und Eugene Zhang.
Einführung durch Prof. Dr. Harald Kraemer, in englischer Sprache.

 
In dieser Ausstellung treten die Arbeiten zweier Photographen, Edgar Leciejewski aus Leipzig und Eugene Zhang aus Hongkong, in einen Dialog über die Themen Leben und Tod, Schönheit und Vergänglichkeit. Mehrere stillebenartige Aufnahmen aus der Serie Aves von Edgar Leciejewski werden sieben großformatigen Portraits der Serie Androgyny von Eugene Zhang gegenüber gestellt. Die abgebildeten Vögel, deren Schönheit über den Moment des Todes hinausgeht, treffen auf Portraits junger Menschen, die das Leben erst vor sich haben. In der Kombination beider entsteht ein symbolstarkes Memento Mori („Denke an den Tod…“) bzw. ein kraftvolles Carpe Diem („Ergreife das Leben!“).

In der Black Box wird mit den 77 Cyanotypien der Serie A Circle Full of Ecstasy ein weiteres Werk von Edgar Leciejewski präsentiert. Die sich wiederholenden Posen und Gesten der abgebildeten Politiker und Prominenten werden durch zwei weitere ausgewählte Portraits aus Eugene Zhangs Serie Androgyny als leere Pathosformeln entlarvt.

Beide Künstler werden bei der Eröffnung anwesend sein und in einem Gespräch mit dem Kurator Harald Kraemer Einblicke in ihre Arbeiten geben. Edgar Leciejewski hält außerdem einen Vortrag an der HK Baptist University und gibt außerdem am 24. Februar einen öffentlichen Workshop über Cyanotypie, in Kooperation mit der Hong Kong International Photo Festival Society. Mehr Informationen dazu hier.

Edgar Leciejewski © Edgar Leciejewski Edgar Leciejewski (*1977 in Berlin) lebt und arbeitet in Leipzig und Ho Chi Minh City, Vietnam. Er studierte in den Klassen von Peter Piller, Christopher Muller und Timm Rautert an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Leciejewskis Arbeiten wurden in verschiedenen institutionellen Einzelausstellungen
gezeigt, wie z. B in Berlin, Köln und München, in London, New York und Toronto u.a. Leciejewski erhielt verschiedene Auszeichnungen und Residenzaufenthalte in Deutschland und international. Seine Arbeiten befinden sich in Museen und privaten Sammlungen in Deutschland, Europa, USA und Kanada. Leciejewskis künstlerische Arbeit untersucht die verschiedenen sozialen und wissenschaftlichen Gebrauchsweisen von Fotografie. Sie ist ein experimentell-analytischer Versuch, dem Medium der Fotografie die zeitgenössisch relevanten Fragestellungen zu entlocken. Neben inhaltlichen Themen und der Reflexion der eigenen Arbeitsweisen sowie Arbeitsmittel interessiert es ihn, die Dimension von Zeit in die fotografische Arbeit einfließen zu lassen. Seine Arbeiten sind Speicher oder Vorratskammern von Zeit, die es ermöglichen, den Akt des Sehens und Erfahrens zu Verlangsamen.

Eugene Zhang © Eugene Zhang Xun (Eugene) Zhang ist Photograph und Filmemacher, geboren und aufgewachsen in Shenzhen, China. Er erwarb seinen Master in Medienkultur an der City University in Hongkong und ist seither als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der CityU tätig, dreht Dokumentarfilme und arbeitet an seinen Photoserien. Im Jahr 2015 begann er mit seiner Photoserie Androgyny, einer Serie von Porträts in Schwarz-Weiß, in der er Genderklischees brechen und zum Ausdruck bringen will, dass „jede/r im Bewußtsein androgyn ist“. Diese Serie wurde in Shenzhen, Taipeh und Wien ausgestellt, und brachte ihm eine Einladung zum TEDxZhujiangNewtown. Als Dokumentarfilmer arbeitet er zur Zeit am Schnitt eines Doku-Fiction-Films, Havana Divas, gefördert vom ADC, und an einem Dokfilm über Chinas Rock&Roll-Legende Cui Jian, unter dem Titel Red Rock. Sein erster Kurzfilm, Granny and Mommy, wurde beim Hong Kong Ground Up Student Film Festival sowie bei der Bi-City Biennale of Urbanism\Architecture(UABB) gezeigt und mit dem Best of the Show-Preis im Bereich Dokumentarfilm beim jährlichen Festival der School of Creative Media ausgezeichnet.
 

Zurück