Ausstellung To the end for the beginning, the heaviness of my heart

Fr, 07.02.2020 -
Sa, 21.03.2020

Goethe-Gallery and Black Box Studio

14/F HK Arts Centre
No.2 Harbour Road
Wanchai

Medienkunstausstellung von Carla Chan, ifva-Award Medienkunst-Kategoriensiegerin

Aufgrund der besonderen Situation in Hongkong wird der Eröffnungsempfang von "To the end for the beginning, the heaviness of my heartis" abgesagt. Die Ausstellung ist ab 7. Februar 2020 (Freitag) in der Goethe-Galerie und im Black Box Studio zu sehen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Öffnungszeiten der Goethe-Galerie und des Black Box Studios:
9 - 19 Uhr (Mo - Fr)
Samstags und Sonntags geschlossen

In Zusammenarbeit mit dem ifva


Carla Chan wurde in Hongkong geboren und wohnt derzeit in Berlin. Ihre Arbeit Between Happening wurde mit dem Silver Award der 24. ifva Awards Kategorie Medienkunst ausgezeichnet. Mit Hilfe von schwarzweißer Farbe, Magnet- und Eisenpulver baute sie eine zeitbasierte kinetische Installation auf. Jede Bewegung zeigt unterschiedliche Landschaften. Es ist wie eine Aufzeichnung, wie der Mensch die Umwelt zutiefst beeinflusst. Da sie jetzt in Berlin lebt, fühlt sie sich immer noch mit dem Ort verbunden, an dem sie aufgewachsen ist. Ein gewaltiger Wandel ist im Gange.

Sie erhielt Nachrichten von überall her und fühlte viel, nachdem sie die aktuelle Situation in Hongkong kennengelernt hatte. Als sie zurück war, erlebte sie noch mehr Chaos und Hilflosigkeit, die sich nicht in Worte fassen lassen.

In dieser Ausstellung beschließt Carla, mit ihren Werken eine Frage aufzuwerfen: Was wird der Mensch unter den wiederholten Zerstörungen und Rekonstruktionen erfahren?

Die Installationen sind Carla's Emotionen als Antwort auf die Gegenwart. Schwarz und Weiß werden als Hauptfarbtöne verwendet. Vier Installationen können unabhängig voneinander funktionieren, sind aber dennoch irgendwie miteinander verbunden. Sie bilden einen wiederkehrenden Zyklus, in dem wir die Installationen aus verschiedenen Perspektiven betrachten können. Ebenso kann jede in der realen Welt dasselbe unterschiedlich interpretieren, ob es sich um eine Wahrheit oder eine Lüge handelt.
 
Die kinetische Installation der vier Arbeiten zeigt unterschiedliche Ergebnisse. Jede Komponente oder jeder Kratzer auf der Oberfläche ist eine Aufzeichnung der Geschichte. Mechanik, Eisenpulver und Magnet konstruieren die Stadtlandschaft und ihre Silhouette. Sie wird zerstört und rekonstruiert, immer und immer wieder. Jede Veränderung ist unumkehrbar.

Carla Chan

   Carla Chan hat ihren Bachelor of Arts an der School of Creative Media der City University of Hong Kong erworben. Sie arbeitet mit einer Vielzahl von Medien, darunter Video, Installation, Fotografie und interaktive Medien. Ähnlich wie die unendliche Entwicklung neuer Technologien betrachtet Chan die Medienkunst als ein Medium mit unendlichen Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks. Minimal in Stil und Form, spielen Chans Arbeiten oft mit den verschwommenen Grenzen zwischen Realität und Illusion, Figur und Abstraktion.
 
  •  © Goethe-Institut

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