Deutsch lernen lehren Chinas Deutschlehrkräfte der Zukunft!

Von links nach rechts: Mu Chao (Dekan der Deutschabteilung der BISU), Li Jinmei (Bildungskooperation Deutsch, Goethe-Institut China), Zhao Chenxin (Dozentin der BISU) , Rafael D. Deschka (Leiter der Spracharbeit des Goethe-Instituts China), Liu Xuehui (Leiterin der Fakultät für Westeuropäische Sprachen an der BISU), Florian Rossbach (DAAD-Lektor)
Von links nach rechts: Mu Chao (Dekan der Deutschabteilung der BISU), Li Jinmei (Bildungskooperation Deutsch, Goethe-Institut China), Zhao Chenxin (Dozentin der BISU) , Rafael D. Deschka (Leiter der Spracharbeit des Goethe-Instituts China), Liu Xuehui (Leiterin der Fakultät für Westeuropäische Sprachen an der BISU), Florian Rossbach (DAAD-Lektor) | Foto: Li Yinjun, ©Goethe-Institut China

Die Zweite Fremdsprachenuniversität Peking (BISU) und das Goethe-Institut China verstärken durch Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages ihre Zusammenarbeit. Die Fort- und Weiterbildungsreihe des Goethe-Instituts „Deutsch Lehren Lernen“ (DLL) wird zum Teil des Studiums für chinesische Germanistik-Masterstudierende. Somit entsteht ein anwendungsbezogenes Fach Deutsch als Fremdsprache mit einer praxisnahen Lehrerqualifizierung.

Am 28. Juni 2016 findet an der Zweiten Fremdsprachenuniversität Peking (BISU) eine Unterzeichnungszeremonie zwischen dem Goethe- Institut China und der BISU statt. Die beiden Parteien unterzeichnen eine Kooperationsvereinbarung, die Grundlage der Vertiefung der Zusammenarbeit der beiden Institutionen zur Stärkung der deutschen Sprache in China ist. Kernziele des Kooperationsvertrages sind die Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse von Deutschlernenden und die Qualifizierung von Deutschlehrenden in China. Im Rahmen des Vertrages wird die BISU die Fort- und Weiterbildungsreihe des Goethe-Instituts „Deutsch lernen lehren“ (DLL) in ihre Master-Studiengänge integrieren. Wie die Fremdsprachenuniversität Guangzhou wird auch die Zweite Fremdsprachenuniversität Peking die DLL-Einheiten des Goethe-Instituts zur Qualifizierung der Deutschlehrenden in das Curriculum aufnehmen.

Von links nach rechts: He Gang (Vizeleiter der Abteilung für internationalen Austausch der HUST), Prof. Tan Yuan (Vizedekan der Fremdsprachenfakultät der HUST), Lin Chunjie (Dekan der Deutschabteilung der Fremdsprachenfakultät der HUST), Xu Mingwu (Dekan der Fremdsprachenfakultät der HUST), Dr. Clemens Treter (Institutsleiter des Goethe-Instituts China), Prof. Chen Jianguo (Vizepräsident der HUST), Prof. Zhu Jianhua (Vorsitzender der Internationalen Vereinigung für Germanistik),  Liu Junhua (Vizeleiter der Abteilung für internationalen Austausch der HUST, Dekan der Fakultät für internationale Bildung der HUST), Prof. Feng Yalin (Leiterin des Zentrums für chinesisch-ausländische Vergleichende Kulturwissenschaften der Fremdsprachenuniversität Sichuan), Zhao Xiaofeng (Vizedekanin der Fakultät für internationale Bildung der HUST) , Prof. Li Xin (Leiter des Zentrums für deutsche Sprache der Fremdsprachenfakultät der HUST). © HUST
Von links nach rechts: He Gang (Vizeleiter der Abteilung für internationalen Austausch der HUST), Prof. Tan Yuan (Vizedekan der Fremdsprachenfakultät der HUST), Lin Chunjie (Dekan der Deutschabteilung der Fremdsprachenfakultät der HUST), Xu Mingwu (Dekan der Fremdsprachenfakultät der HUST), Dr. Clemens Treter (Institutsleiter des Goethe-Instituts China), Prof. Chen Jianguo (Vizepräsident der HUST), Prof. Zhu Jianhua (Vorsitzender der Internationalen Vereinigung für Germanistik), Liu Junhua (Vizeleiter der Abteilung für internationalen Austausch der HUST, Dekan der Fakultät für internationale Bildung der HUST), Prof. Feng Yalin (Leiterin des Zentrums für chinesisch-ausländische Vergleichende Kulturwissenschaften der Fremdsprachenuniversität Sichuan), Zhao Xiaofeng (Vizedekanin der Fakultät für internationale Bildung der HUST) , Prof. Li Xin (Leiter des Zentrums für deutsche Sprache der Fremdsprachenfakultät der HUST).

Schon seit 1977 führt das Goethe-Institut, bevor es in China gegründet wurde, Fortbildungen für chinesische Universitätsdozenten und Deutschlehrende durch. Seit 2004 wurden neben Kurzseminaren Qualifizierungsprogramme aus einer Kombination von Präsenz- und Fernlernphasen angeboten. Das Goethe-Institut Peking fördert inzwischen jährlich mit 30 Fortbildungen und 100 Stipendien die Fort- und Weiterbildung von mehr als 400 Deutschlehrenden. „Die Integration vom DLL in die chinesischen Studiengänge ist ein großer Schritt für die Spracharbeit in China.“ sagt Herr Dr. Clemens Treter, Leiter des Goethe-Instituts China.

Sitzung des Koordinationsausschusses DLL an der BISU am 28. Juni 2016 Foto: Li Yinjun, ©Goethe-Institut China
Sitzung des Koordinationsausschusses DLL an der BISU am 28. Juni 2016

Die innovative Fort- und Weiterbildungsreihe des Goethe-Instituts „Deutsch lehren lernen“ (DLL) wurde speziell für Lehrerinnen und Lehrer von Deutsch als Fremdsprache und Deutsch als Zweitsprache entwickelt. DLL dient der praxisnahen Qualifizierung dieser Lehrkräfte weltweit – sei es im Primarbereich, in der Sekundarstufe oder in der Erwachsenenbildung. „Dank des DLL wird eine neue Lernkultur installiert, denn das DLL ist z.B. sehr stark digital ausgerichtet.“ sagt Rafael D. Deschka – Leiter der Spracharbeit des Goethe-Instituts China.

Im Rahmen der Kooperation mit der BISU stellt das Goethe-Institut die DLL-Einheiten zur Verfügung und bietet des Weiteren Hospitationsmöglichkeiten für DaF-Studierende an. Es begleitet inhaltlich und organisatorisch die Einführung von „Deutsch Lehren Lernen“ in die Studiengänge. Neben der Integration der DLL-Einheiten in ihre Studiengänge stellt die BISU entsprechend hochqualifiziertes Personal zur Verfügung, welches vom Goethe-Institut zu DLL-Trainern weiterbildet.

Bei der Unterzeichnungszeremonie waren Dr. Clemens Treter, Leiter des Goethe-Instituts China, Rafael D. Deschka, Leiter der Spracharbeit des Goethe-Instituts China, Prof. Cao Weidong, Präsident der BISU, Prof. Dr. Liu Xuehui, Leiterin der Fakultät für Westeuropäische Sprachen sowie MU Chao, Dekan der Deutschabteilung der BISU sowie der DAAD-Lektor Florian Rossbach anwesend.

Das Goethe-Institut freut sich auf weitere Kooperationen mit chinesischen Bildungseinrichtungen zur Einführung einer anwendungsbezogenen Deutschlehrerqualifizierung.