Unterzeichnungszeremonie Kooperationsvereinbarung zwischen dem Goethe-Institut und der ZISU

Von links nach rechts: Marina May (Leiterin der Abteilung Kultur und Bildung des Deutschen Generalkonsulats Shanghai, Konsulin), Rafael D. Deschka (Stellvertretender Institutsleiter des Goethe-Instituts China, Leiter der Spracharbeit), Prof. Dr. Hong Gang (Präsident der ZISU), Prof. Dr. Ma Weihong (Leiterin des westeuropäischen Instituts der ZISU).
Von links nach rechts: Marina May (Leiterin der Abteilung Kultur und Bildung des Deutschen Generalkonsulats Shanghai, Konsulin), Rafael D. Deschka (Stellvertretender Institutsleiter des Goethe-Instituts China, Leiter der Spracharbeit), Prof. Dr. Hong Gang (Präsident der ZISU), Prof. Dr. Ma Weihong (Leiterin des westeuropäischen Instituts der ZISU). | Foto: Wang Yaqi

Die Zhejiang International Studies University (ZISU) und das Goethe-Institut China haben am 17. Januar 2018 in Hangzhou eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Der Vertrag, den Rafael D. Deschka, Leiter der Spracharbeit China beim Goethe-Institut und der stellvertretende Institutsleiter und ZISU-Präsident Hong Gang unterzeichneten, ist die Grundlage der Vertiefung der Zusammenarbeit der beiden Institutionen zur Stärkung der deutschen Sprache in China.
Damit wird eine anwendungsorientierte Deutschlehrerqualifizierung mit Nutzung des Programms „Deutsch Lehren Lernen (DLL)" des Goethe-Instituts in den Studiengängen der Germanistik der ZISU initiiert. Somit entsteht ein anwendungsbezogenes Fach „Deutsch als Fremdsprache" mit einer praxisnahen Lehrerqualifizierung.

Prof. Dr. Li Yuan, stellvertretende Direktorin des Instituts für Fremdsprachen, Kultur und internationalen Austausch der Universität Zhejiang sagte: „Nach der neuesten Verordnung des Bildungsministeriums wird Deutsch schon in der Mittelschule unterrichtet. China braucht mehr als je zuvor exzellente Deutschlehrer."
Li Yuan betonte, dass es nicht einfach ist, das vom Goethe-Institut entwickelte Ausbildungssystem für Deutschlehrer mit dem traditionellen chinesischen Bildungsbegriff in Einklang zu bringen.

„Deutsch Lehren Lernen (DLL)" dient der praxisnahen Qualifizierung von Lehrkräften weltweit, sei es in Grundschulen, in der Sekundarstufe oder in der Erwachsenenbildung. Schon seit 1977 führt das Goethe-Institut Fortbildungen für chinesische Universitätsdozenten und Deutschlehrer durch.

Die Kernziele des Kooperationsvertrages sind die Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse sowie die Qualifizierung von Deutschlehrern in China, erklärte Rafael D. Deschka.

„China braucht hochqualifizierte Deutschlehrer. Sie werden mit chinesischen Bildungsexperten „im Dialog und in der Praxis" gemeinsam versuchen, ein anwendungsorientiertes Ausbildungssystem für Deutschlehrkräfte in China zu entwickeln."

Im Rahmen der Kooperation mit der ZISU stellt das Goethe-Institut die DLL-Einheiten zur Verfügung und bietet des Weiteren Praktikumsmöglichkeiten für DaF-Studierende (Deutsch als Fremdsprache) an. Es begleitet inhaltlich und organisatorisch die Einführung von „Deutsch Lehren Lernen" in die Studiengänge.

Ma Weihong, Leiterin des ZISU-Instituts für europäische Sprache und Kultur sagte, die Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut nutze der ZISU sehr: „Das Goethe-Institut wird uns Deutschlehrern kostenlos Lehrbücher geben sowie eine berufliche Ausbildung und sogar einen Austausch ins Ausland ermöglichen. Nach den Kursen, können die Lehrer auch die deutschen modernen Unterrichtsmethoden an die Lehrer anderer Sprachen weitergeben. Das Lernniveau unserer Universität wird insgesamt verbessert."

Bezüglich der Deutschlehrer-Ausbildung hofft Marina May, Leiterin der Abteilung Kultur und Bildung des Deutschen Generalkonsulats Shanghai, dass das Goethe-Institut noch mehr Menschen für die Sprache Deutsch begeistern kann, dass noch mehr Menschen Deutsch als Fremdsprache lernen und noch mehr Lehrerinnen und Lehrer Deutsch in den Universitäten und Schulen unterrichten.

 „Das Goethe-Institut ist schon seit 1988 in China und hat viele vertrauensvolle und verlässliche Partnerschaften mit vielen chinesischen Institutionen und Organisationen aufgebaut. Gerade in den letzten Jahren freut es mich sehr, dass wir mit Universitäten deutlich stärker in den Austausch gekommen sind, um die Deutschlehrer-Ausbildung voranzutreiben.“