Vortrag und Podiumdiskussion Freiheit, Gerechtigkeit und Anerkennung: Axel Honneth in Peking


Veranstalter: Goethe-Institut China, Institute for Advanced Study in European Culture of the Shanghai Jiao Tong University (IASEC), Chinese Academy of Social Sciences (CASS)
Partner: Peking-Universität, Fakultät der Philosophie der Zentralen Parteihochschule, Social Sciences Academic Press

Programm:

Verleihung der Ehrenprofessorenwürde der Fakultät für Philosophie an der CASS an Axel Honneth, anschließend:
Vortrag „Das Gewebe der Gerechtigkeit“

Zeit: 01.04.2013, 14:00
Ort: Chinese Academy of Social Sciences (CASS), Große Aula (Jianguomen Neidajie Nr. 5)
Sprache: Deutsch und Chinesisch mit Simultanübersetzung
Referenten: Prof. Axel Honneth
Moderation: Prof. Xie Dikun
Eintritt: frei


Vortrag „Von der Armut unserer Freiheit“
Zeit: 02.04.2013, 10:00
Ort: Peking-Universität, Mondscheinaula, Yingjie Zentrum für Internationalen Austausch (No.5 Yiheyuan Lu, Campus of Beijing University, Haidian District, Beijing)
Sprache: Deutsch und Chinesisch mit Simultanübersetzung
Referent: Prof. Axel Honneth
Moderation: Prof. Feng Ziyi
Eintritt: frei


Interne Veranstaltung
Vortrag und Diskussion „Normativität und Gesellschaft“

Zeit: 02.04.2013, 14:30
Ort: Zentrale Parteihochschule (Dayouzhuang 100, Haidian District, Beijing)
Sprache: Deutsch und Chinesisch mit Simultanübersetzung

„Es erscheint heute im Allgemeinen wohl eher als abwegig, das System des kapitalistischen Marktes als eine Sphäre individueller Freiheit oder gar sozialer Gerechtigkeit zu begreifen.“

Aus Anlass des Besuchs von Axel Honneth in Peking veranstaltet das Goethe-Institut China Vorträge und Diskussionen mit dem deutschen Sozialphilosophen. Dabei wird Axel Honneth die für ihn zentralen Forschungsbegriffe Gerechtigkeit, Anerkennung und Freiheit zur Diskussion stellen und mit chinesischen Studierenden und Intellektuellen ins Gespräch kommen. Im Zentrum wird insbesondere die Frage nach den Möglichkeiten zu Freiheit und sozialer Gerechtigkeit unter den Bedingungen des modernen Kapitalismus stehen. Mit der Einladung von Axel Honneth nach Peking setzt das Goethe-Institut China die Auseinandersetzung mit diesen Themen fort und schließt an vergangene Veranstaltungen an, etwa „DAS KAPITAL neu lesen“ und „AUF WELTEMPFANG: Mapping Democracy“.
 
Axel Honneth, geb. 1949 in Essen, studierte Philosophie, Soziologie und Germanistik in Bonn, Bochum und Berlin. Nach Professuren an der Universität Konstanz und der FU Berlin ist er heute Professor für Sozialphilosophie an der Goethe-Universität und Direktor des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt/Main. Seit 2011 lehrt er außerdem als Professor für Philosophie an der Columbia University in New York. Axel Honneth gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Kritischen Theorie in Fortführung der „Frankfurter Schule“.

Anfang April erscheint seine jüngste Publikation, „Das Recht der Freiheit. Grundriss einer demokratischen Sittlichkeit“ auf Chinesisch. Die Übersetzung wurde durch das Übersetzungsförderungsprogramm des Goethe-Instituts China ermöglicht.

Von Axel Honneth liegen in chinesischer Übersetzung folgende Publikationen vor:
Kritik der Macht – Reflexionsstufen einer Kritischen Gesellschaftstheorie. Suhrkamp, 1988.
Chinesischer Titel: 权力的批判 (2012) 上海人民出版社 bei Shanghai Renmin Verlag

Kampf um Anerkennung. Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte. Suhrkamp, 1994.
Chinesischer Titel: 为承认而斗争 (2005) 上海人民出版社 bei Shanghai Renmin Verlag

Die zerrissene Welt des Sozialen. Sozialphilosophische Aufsätze. Suhrkamp, 1990.
Chinesischer Titel: 分裂的社会世界:社会哲学文集 (2011) 社会科学文献出版社 bei Social Sciences Academic Press

Umverteilung oder Anerkennung?: Eine politisch-philosophische Kontroverse. Suhrkamp, 2003
Chinesischer Titel:《再分配,还是承认?:一个政治哲学对话》(2009)上海人民出版社 bei Shanghai Renmin Verlag

Erscheint im April 2013:
Das Recht der Freiheit. Grundriss einer demokratischen Sittlichkeit. Suhrkamp, 2011.
Chinesischer Titel: 自由的权利(2013)社会科学文献出版社 bei Social Sciences Academic Press
Die chinesische Übersetzung wurde durch das Übersetzungsförderungsprogramms des Goethe-Instituts China ermöglicht.

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