Filmvorführung Erste Deutsche Filmwoche in Nordkorea

Deutsche Filme in Pyongyang

Schon seit geraumer Zeit plant das Goethe-Institut die öffentliche Vorführung deutscher Filme in Nordkorea; der ursprünglich im Frühjahr 2013 angesetzte Termin musste wegen der angespannten Lage auf der koreanischen Halbinsel verschoben werden. Ab dem 4. November werden nun ausgewählte deutsche Filme im städtischen Filmtheater Taedongmun Cinema gezeigt; es ist ein zentral gelegenes und von der Bevölkerung stark frequentiertes Kino in Pyongyang.

Internationale Filme sind in Nordkorea nur äußerst schwer und selten zugänglich, meist nur in offiziell vorgegebenem Rahmen, wie beim Pyongyang International Film Festival (PIFF), das alle zwei Jahre stattfindet. Im Kontrast hierzu werden in der nächsten Woche die Deutschen Filme in einem öffentlichen Kino in der Innenstadt zu sehen sein: Besonderes Anliegen des Goethe-Instituts war und ist es, einen möglichst freien Zugang zu den Filmen zu gewähren und so eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.

Im Rahmen der Filmwoche werden die folgenden Filme gezeigt:

Das Wunder von Bern (Sönke Wortmann, 117 Min., 2003)
Goethe (Philip Stölzl, 104 Min., 2010),
Almanya (Yasemin Samdereli, 95 Min., 2009-2011)
Der ganz große Traum (Sebastian Grobler, 113 Min., 2011)

Einige der Filme waren bereits Teil des Programms am Pyongyang International Film Festival und haben dort Preise gewonnen. Als nordkoreanische Premiere ist der Film Schwere Jungs (Marcus H. Rosenmüller, 94 Min., 2007) Teil des Programms.

Die erste Deutsche Filmwoche in Nordkorea findet statt in Zusammenarbeit mit Korfilm und der Deutschen Botschaft in Pyongyang.

 

Seit mehr als zehn Jahren bemüht sich das Goethe-Institut Korea mit Sitz in Seoul um kulturelle Kontakte und um Austausch mit diesem weitestgehend isolierten Land. Ziel ist es dabei, direkte Kontakte zwischen Künstlern aus beiden Ländern zu ermöglichen und kulturelle Inhalte aus Deutschland einem möglichst großen Publikum zu erschließen.

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