Tourneeausstellung Zwei deutsche Architekturen 1949 - 1989

Station Peking

Eröffnung: 18.10.2014, 16:00 Uhr
Ort: 798 Art Center (706 Hall, 798 Art Zone, No.4 Jiuxianqiao Rd., Chaoyang District, Beijing)
Dauer der Ausstellung: 19.10.-08.11.2014, täglich 10:00 – 18:00
Eintritt frei

Eine Ausstellung des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen e.V. Stuttgart) in Kooperation mit der Föderation deutscher Architektursammlungen
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes
Präsentiert in Peking vom Goethe-Institut China und Beijing 798 Art Zone


Das Goethe-Institut präsentiert 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer in Zusammenarbeit mit seinen Partnern die ifa-Ausstellung „Zwei deutsche Architekturen 1949 - 1989“. Nach Shanghai, Nanjing  und Chengdu erreicht die Tourneeausstellung jetzt ihre letzte Station - Peking. Sie wird in der ehemaligen Bauhaus-Fabrikhalle „798 Art Center“ im Kunstbezirk Dashanzi gezeigt.

Die Ausstellung nähert sich ihrem Gegenstand mehr mit Fragen als mit Antworten. Sie geht den Divergenzen und Konvergenzen von scheinbar getrennten Architekturdiskursen nach, reißt exemplarisch den kulturellen und politisch-ökonomischen Kontext der beiden Architekturentwicklungen an und untersucht den unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen erfolgten Verlauf mit dem Blick auf die Geschichte der Disziplin selbst. Dabei hat die Ausstellung nicht den Anspruch, die eine verbindliche "Wahrheit" festzuschreiben, sondern sie versucht vielmehr durch Offenlegung weitgehend unbekannten Materials aus ost- und westdeutschen Archiven zum Vergleich und zur Diskussion anzuregen. Im Zentrum der Betrachtung stehen dabei die jeweiligen disziplinären Diskurse wie etwa Fragen um das Wohnen, das Gedenken oder das Verhältnis zur Tradition versus Innovation.

In die Ausstellung fließen die Ergebnisse einer mehrjährigen Forschungsarbeit am Fachbereich Architektur der Hochschule für bildende Künste Hamburg ein, an der sich neben den Kuratoren auch zahlreiche Studenten mit ihren Arbeiten und Modellen beteiligt haben.

Die Diskussionen an den bisherigen Standorten haben gezeigt, dass die Ausstellung einen interessanten Beitrag zur eigenen Architekturgeschichte in China leisten kann. Sie regt an, über das Bauen nachzudenken und ist deshalb prädestiniert, in Peking im Kunstquartier „798“ gezeigt zu werden, wo ein neuer Ort für kreative Ideen und Austausch entsteht.

Aus Anlass der Ausstellung findet am 4. November 2014 eine in Partnerschaft mit dem NAMOC dort organisierte Konferenz zum Stand aktueller Museumsbauten statt. Es nehmen Experten aus China und Deutschland teil.

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