Grey Cube Screening Lebensrhythmen und Geschwindigkeit

Still aus „Sjezd“ ©Martin Kohout

Di, 08.03.2016 -
So, 17.04.2016

Goethe-Institut Peking in „798”

Goethe-Institut China
Originality Square, 798 Art District, Jiuxianqiao Road 2, Chaoyang District
Beijing

Videoarbeiten von Martin Kohout


Der in Berlin lebende Künstler Martin Kohout beschäftigt sich in seinen Arbeiten intensiv mit den Themen Metabolismus und Tagesrhythmus. Er untersucht die Zusammenhängen mit einem Kommunikationsverhalten rund um die Uhr, aber auch der zunehmenden Abdeckung unserer Umwelt durch Kameras und fragt, wie wir Menschen damit in unserem täglichen Leben umgehen. Dabei interessiert er sich für Strategien als Reaktion auf diese Entwicklung. Er sucht nach Lücken zwischen den Geschwindigkeiten der Technologie und des Menschen und nach den Punkten, wo diese Systeme kollabieren. Zu diesem Themenkomplex und der Situation in China wird er in seinem aktuellen Forschungsprojekt recherchieren. Das Projekt wird im I: project space in Peking mit Unterstützung des Goethe-Instituts China realisiert.

Vom 8. März bis 17. April 2016 werden drei Videoarbeiten von Martin Kohout im „Grey Cube” des Goethe-Instituts Peking in „798“ gezeigt. Die drei Arbeiten setzen sich mit den Themenfeldern „Mensch und Technik“ sowie „Beschleunigung und Entschleunigung“ auseinander. Das Programm wird gemeinsam von dem Künstler und I: project space kuratiert.
 
►Sjezd
2015, 6’32
„Sjzed” wurde mit einem Mobiltelefon aufgenommen: Bilder springen über Treppengeländer, Asphalt und Wände, knattern und knirschen. Die harten und abrupten Bilder zusammen mit dem Ton lassen eine Mischung entstehen, die bis lang nur von Menschen erfasst werden kann.
 
►Palermo - Book of Ethics
2013, ein Musikvideo, 3’36
„Palermo - Book of Ethics“ nutzt ebenfalls das Spiel mit der Perspektive und lässt im Wechsel von Statik und Dynamik im Bild ein ungewöhnliches Musikvideo entstehen. Martin Kohout tanzt zu der Musik des Tschechischen Duos Palermo durch einen Raum.
 
►Free Mail
2014, HD Video, 8 Min.
„Free Mail” untersucht öffentlichen Raum und privaten Bereich, in dem Kommunikation und Überwachung Einzug halten. Das Video wurde mit einem Smartphone aufgenommen und legt den privaten Inhalt verschiedener Briefkästen offen.
 

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