Regieworkshop Ibsen neu lesen

„John Gabriel Borkman“  ©lefebvre

So, 26.06.2016

Goethe-Institut Peking in „798”

Goethe-Institut China
Originality Square, 798 Art District, Jiuxianqiao Road 2, Chaoyang District
Beijing

Leitung des Workshops: Karin Henkel (Regisseurin), Sybille Meier (Dramaturgin)
 
„John Gabriel Borkman“  ist das zweitletzte Stück, das Ibsen vor seinem Tod verfasste. Es spielt im Oslo des ausgehenden 19. Jahrhunderts und gilt als eines der Meisterwerke des norwegischen Dichters.

Mit ihrer Inszenierung am Deutschen Schauspielhaus Hamburg wurde Karin Henkel zum Theatertreffen 2015 eingeladen. Ihre Interpretation begeistert Kritiker wie Publikum gleichermaßen. Doch vor welchen Herausforderungen steht eine Regisseurin, wenn sie ein über hundert Jahre altes Stück neu inszenieren will? Welche Chancen birgt es? 

Im Rahmen des „Theatertreffens in China“ findet am 26. Juni ein Regie-Workshop unter der Leitung der Regisseurin Karin Henkel und der Dramaturgin Sybille Meier statt. Die Veranstaltung richtet sich an junge Regisseurinnen und Dramaturgen, die sich mit der Neuinszenierung der Klassikern beschäftigen.  

Karin Henkel ist 1970 in Köln geboren. Sie begann als Regieassistentin am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, wo sie 1993 mit Coline Serreaus „Hase Hase“ ihr Regiedebüt gab. Im selben Jahr wechselte sie ans Wiener Burgtheater zu Claus Peymann. Dort war sie zunächst Assistentin von George Tabori, ab 1994 auch Regisseurin. Von 1996 an inszenierte sie am Schauspielhaus Bochum bei Leander Haußmann, seit 1997 arbeitete sie an fast allen großen deutschsprachigen Bühnen wie z.B. am Schauspiel Stuttgart, Schauspiel Köln, Schauspielhaus Zürich, Thalia Theater Hamburg, Deutschen Theater Berlin sowie an den Münchner Kammerspielen.

Sybille Meier ist 1971 in Freiburg geboren und studierte Germanistik, Latein und Altgriechisch an der Universität Heidelberg. Von 2007 bis 2013 war sie Dramaturgin am Schauspiel Köln unter der Intendanz von Karin Beier, mit der sie 2013 als Dramaturgin ans Deutsche Schauspielhaus Hamburg wechselte. Neben ihrer Arbeit als Dramaturgin übernimmt sie verschiedene Lehrtätigkeiten am Institut für Medienkultur und Theater an der Universität Köln und an der Zürcher Hochschule der Künste.
 
Die Teilnahme am Workshops ist kostenfrei (Anmeldung erforderlich). Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen. Wir bitten Sie, sich noch vor dem 20. Juni unter Angabe Ihrer persönlichen Daten (Name, Alter, beruflicher Hintergrund, kurze Selbstbeschreibung) per Mail an ticket@peking.goethe.org anzumelden. Bei erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung am 23. Juni. Zur Vorbereitung bekommen Sie bekommen den Stücktext zum Vorherlesen geschickt.

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