Vortrag Möglichkeitsräume / Potential Spaces: Traveling in a Time Machine

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Fr, 26.10.2018

UCCA

798 Art District, Jiuxianqiao Road No. 4, Chaoyang District, Beijing

Zeit: 26.10.2018, ab 10 Uhr
Sprecher: Siegfried Zielinski
Sprache: Englisch, Chinesisch
Ort: Ullens Center for Contemporary Art (798 Art District, Jiuxianqiao Road No. 4, Chaoyang District, Beijing)
Eintritt mit Ticket der Konferenz „WISE - The Future Think Tank“ (Ticketkauf über UCCA)
 
Wie kommt das Neue in die Welt? Gibt es überhaupt noch „das Neue“? Ist es ein ontologisches Ereignis oder ein historisches? Was bedeutet Erfindung oder Innovation im Bereich der Künste, des Wissens und der Technik?
 
Um diese Fragen zu beantworten, lädt das Goethe-Institut China im Rahmen seines 30-jährigen Jubiläums den renommierten Medientheoretiker Siegfried Zielinskizu einem Vortrag am 26. Oktober 2018 ins UCCA ein.
 
 „Ich werde das Publikum zu einer kurzen Reise in meiner Zeitmaschine einladen. Diese Maschine verfügt über zwei Zeitpfeile: Der eine weist in die Tiefenzeit vergangener Gegenwarten, der andere in die Tiefenzeit kommender Gegenwarten. Letzteres nennen wir ZUKUNFT. Sowohl die Tiefenzeit der Vergangenheit als auch die der Zukunft werden als Möglichkeitsräume gesehen. Wenn ich die beiden Zeitpfeile im JETZT kollidieren lasse, schaffe ich Überraschungsgeneratoren. Was diese im besten Fall generieren, ist das NEUE.“ (Siegfried Zielinski)
 
Siegfried Zielinski, Medientheoretiker an der Universität der Künste Berlin, ist Michel-Foucault-Professor für Medienarchäologie und Techno-Kultur an der European Graduate School in Saas Fee sowie Ehrendoktor und Professor an der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste in Budapest. Bis 2016 hatte er den Lehrstuhl für Medientheorie mit dem Schwerpunkt Archäologie & Variantologie der Medien an der Universität der Künste Berlin inne und war Leiter des dortigen Vilém-Flusser-Archivs. Von 2016 bis 2018 war Zielinski Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und von 1994 bis 2000 Gründungsrektor der Kunsthochschule für Medien Köln. Er schrieb zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Medienarchäologie. Mit Peter Weibel war er u. a. Herausgeber von Allah’s Automata (2015) und Ko-Kurator der Ausstellungen Ramon Llull & the Ars Combinatoria und Kunst in Bewegung. 100 Meisterwerke mit und durch Medien. Ein operationaler Kanon (2018).

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Konferenz „WISE The Future Think Tank“ statt.
 

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