Vortrag Können Maschinen Kunst? Zur künstlerisch-sozialen Aneignung von Technik

Können Maschinen Kunst? Zur künstlerisch-sozialen Aneignung von Technik Können Maschinen Kunst? Zur künstlerisch-sozialen Aneignung von Technik

Sa, 17.11.2018

Goethe-Institut Peking in „798”

Goethe-Institut China
Originality Square, 798 Art District, Jiuxianqiao Road 2, Chaoyang District
Beijing

Zeit: 18.11.2018, 15:30 – 16:00
Sprecher: Kim Feser (Musikwissenschaftler, Soziologe und Philosoph, Universität der Künste in Berlin)
Sprache: Deutsch, Chinesisch
Ort: Bühne, GI (798)
Eintritt frei
 
Anlässlich des 30. Jubiläums stellt das Goethe-Institut China 30 essentielle Fragen, die auf die Zukunft gerichtet sind und sich mit menschlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen beschäftigen. Davon werden 10 Fragen in einer Vortragsreihe, die am 17. und 18. November während des „Jubiläumsmarathons“ stattfinden wird, von wichtigen internationalen Wissenschaftlern, Intellektuellen und Künstlern beantwortet.
 
„Können Maschinen Kunst?“: Diese Frage ist zwar alles andere als neu, sie wird aber immer wieder neu gestellt. Auch heutzutage scheint sie an Aktualität wenig eingebüßt zu haben. Wenn ich ganz kurz antworten müsste, würde ich sagen: Ja, Maschinen können Kunst. Oder vielmehr: Ja, mit Maschinen kann Kunst gemacht werden. Denn mein „Ja“ ist mit einigen Voraussetzungen verbunden. So verweist die Frage „Können Maschinen Kunst?“ auf eine ganze Reihe ästhetischer und auch sozialer Problem­stellungen: Was ist eine Maschine? Was ist Kunst? Welche Rolle spielt „der Mensch“? Und nicht zuletzt: Unter welchen Bedingungen können Menschen mit Maschinen Kunst machen? Die immer wiederkehrende Aktualität der Frage „Können Maschinen Kunst?“ betrifft also im Kern die sich verändernde Stellung derjenigen, die in der Frage nicht direkt genannt werden: Menschen in ihrer technisierten sozialen Umwelt und ihr ästhetisches Vermögen.

Kim Feser Kim Feser Kim Feser ist Musikwissenschaftler, Soziologe und Philosoph und arbeitet an der Universität der Künste in Berlin. Zuletzt veröffentlichte er Texte zur Ästhetik und Geschichte von Synthesizern und Sequenzern und gab den Band „Techno Studies“ heraus.
 

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