Vortrag Wie gestaltet sich das Verhältnis von Kultur und Macht?

Wie gestaltet sich das Verhältnis von Kultur und Macht? Wie gestaltet sich das Verhältnis von Kultur und Macht?

Sa, 17.11.2018

Goethe-Institut Peking in „798”

Goethe-Institut China
Originality Square, 798 Art District, Jiuxianqiao Road 2, Chaoyang District
Beijing

Zeit: 17.11.2018, 17:30 – 18:00
Ort: Bühne, Goethe-Institut China
Sprecher: Michael Kahn-Ackermann (Gründungsleiter des Goethe-Instituts China, Repräsentant der Stiftung Mercator in China)
Sprache: Deutsch, Chinesisch
Eintritt frei
 
Anlässlich des 30. Jubiläums stellt das Goethe-Institut China 30 essentielle Fragen, die auf die Zukunft gerichtet sind und sich mit menschlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen beschäftigen. Davon werden 10 Fragen in einer Vortragsreihe, die am 17. und 18. November während des „Jubiläumsmarathons“ stattfinden wird, von wichtigen internationalen Wissenschaftlern, Intellektuellen und Künstlern beantwortet.
 
Inwiefern werden Kunst und Kultur von den Mächtigen beeinflusst? Können sie sich gänzlich dem Einfluss der politischen oder wirtschaftlichen Eliten entziehen? Oder sollte Kunst immer auch den Rahmen, in dem sie entsteht, berücksichtigen, gesellschaftliche Fragen und aktuelle Diskurse aufgreifen? Können Kunst und Kultur umgekehrt auch die Politik beeinflussen oder gar die Mächtigen herausfordern? Kulturaustausch kann vorrangig als Instrument der Politik zweier oder mehrerer Länder wahrgenommen werden, aber auch ganz unabhängig von Regierungen und unmittelbar erfolgen. Wie positionieren sich international agierende Kulturinstitutionen zu diesen Fragen?

© Michael Kahn-Ackermann © Michael Kahn-Ackermann Michael Kahn-Ackermann, geboren 1946, studierte Sinologie, Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 1975 bis 1977 studierte er Neuere Chinesische Geschichte an der Universität Peking. 1988 war er Gründungsdirektor des Goethe-Instituts in Peking. 1995 bis 2006 arbeitete er als Regionalleiter an Goethe-Instituten in Moskau und Rom und von 2007 bis zu seiner Pensionierung 2011 wieder in Peking als Regionalleiter des Goethe-Instituts China. Seit 2012 ist er Repräsentant der Stiftung Mercator in Peking. Er veröffentlichte das Buch „China, drinnen vor der Tür“ (1979) und ist auch als Übersetzer chinesischer Literatur tätig. Zuletzt hat er den Roman „Scheidung auf Chinesisch“ (2017) von Liu Zhenyun ins Deutsch übersetzt.

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