Übersetzungswettbewerb 2019 „Kreuzworträtsel“ - Übersetzungswettbewerb 2019

Übersetzungswettbewerb 2019 © AKuB

Zeit: 04.04.2019 - 08.09.2019

Abteilung Kultur und Bildung

101 Cross Tower, 318 Fu Zhou Road
Shanghai

Sie interessieren sich für chinesische- und deutschsprachige Literatur? Sind überzeugt, dass Sie literarische Texte gut und verständlich in die jeweils andere Sprache übersetzen können? Dann hat das Warten endlich ein Ende, denn alle Literaturinteressierten und Übersetzungsbegeisterten können sich freuen. Nach einer langen Pause von fünf Jahren feiert unser Übersetzerwettbewerb „Kreuzworträtsel“ sein Comeback und startet dieses Jahr in die lang ersehnte zehnte Runde!

Die Abteilung Kultur und Bildung des deutschen Generalkonsulats Shanghai freut sich sehr, 2019 die Tradition unseres Übersetzungswettbewerbs weiterzuführen und nun zum zehnten Mal das „Kreuzworträtsel“ zwischen Deutsch-Chinesisch und Chinesisch-Deutsch für Literatur zu veranstalten. Übersetzungen leisten einen zentralen Beitrag zum kulturellen Verständnis eines Landes und sie schlagen Brücke der interkulturellen Verständigung zwischen verschiedenen Sprachen. Unser Wettbewerb möchte allen teilnehmenden Übersetzerinnen und Übersetzern einen Anreiz geben, sich an dieser kulturellen Vermittlung zwischen Deutschland und China zu beteiligen und das wechselseitige kulturelle Verständnis zwischen beiden Ländern zu vertiefen.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Wettbewerbes stehen Texte der deutschen Autorin Theresia Enzensberger und des chinesischen Autors Lu Nei, die in Auszügen jeweils in die andere Sprache zu übersetzen sind.
 
Theresia Enzensberger wurde 1986 in München geboren, sie lebt und arbeitet mittlerweile in Berlin. Sie studierte Film und Filmwissenschaft am Bard College in New York und schreibt als freie Journalistin unter anderem für die FAZ, FAS, ZEIT Online, NZZ und Monopol. 2014 gründete sie das vielfach preisgekrönte BLOCK Magazin. 2017 erschien beim Hanser Verlag ihr Debütroman „Blaupause“, aus dem ein Auszug zum Übersetzen bereitsteht.
Theresia Enzensberger © Theresia Enzensberger Lu Nei wurde 1973 in Suzhou geboren und beschreibt sich selbst als einen der „am wenigsten gebildeten Autoren Chinas“. Seit seinem 19. Lebensjahr hielt er sich mit niedrigen Tätigkeitsjobs über Wasser. Sein Interesse an Literatur begann, als er einen Job in einer Fabrik hatte, der ihm viel Zeit zum Lesen ließ. Selbst heute noch, trotz seines literarischen Erfolges, weigert er sich, seinen Tagesjob in einer Werbefirma aufzugeben. Für den Wettbewerb steht ein Auszug aus seinem Roman《慈悲》(cíbēi) zur Verfügung.
Lu Nei © Lu Nei Alle bei uns rechtzeitig eingegangenen Übersetzungen werden von einer Jury beurteilt, der chinesische Germanisten und deutsche Sinologen angehören.

Die Jury des zehnten Übersetzungswettbewerbes besteht aus:
Silvia Kettelhut, Diplom-Übersetzerin und promovierte Sinologin. Die gebürtige Lübeckerin übersetzt Werke moderner chinesischer Autoren; sie veröffentlicht Bücher über China und Aufsätze zur deutsch-chinesischen Geschichte. Ihre Fotodokumentation über chinesische Unternehmerinnen wurde in Berlin, Hamburg und weiteren Städten gezeigt.

Song Jianfei, Dekan der Deutschen Fakultät der East China Normal University, veröffentlichte Übersetzungen von Goethe, Böll, Seghers, Süskind, Kertész sowie wissenschaftliche Aufsätze über Übersetzungsprobleme. Er ist seit 2006 Mitglied in der Jury des „Kreuzworträtsel“-Übersetzungswettbewerbes.

Wei Maoping, Professor der Deutschen Fakultät der SISU (Shanghai International Studies University ), Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Er veröffentlichte mehr als 30 Übersetzungswerke im Bereich der Literatur und Philosophie und ist Leiter verschiedener Forschungsprojekte.

Wei Yuqing, Dekan der Deutschen Fakultät der Fudan Universität und Träger des Übersetzerpreises des Shanghaier Übersetzervereins. Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, insbesondere die chinesischen Übersetzungen von Werken von Nietzsche, Barth, Grass, Jelinek, Rilke, Zweig und Silbermann.


Teilnahme:
Jede interessierte und motivierte Person – unabhängig von Kultur (Ethnie), Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Behinderung, Religion (Weltanschauung) – kann an diesem Wettbewerb teilnehmen und ihr Können beim Übersetzen von Texten unter Beweis stellen.

Für Ihre Teilnahme bitten wir um:
  • Scan Ihres Lichtbildausweises
  • Angaben zu Ihrer Person:
  • Beruf
  • Ausbildung
  • Adresse
  • Telefon
  • E-Mail-Adresse 
Die ersten drei Gewinnerinnen und Gewinner können sich auf spannende Preise freuen, die das Interesse an Literatur und Übersetzungen weiter fördern. Theresia Enzensberger und Lu Nei werden ebenfalls bei der Preisverleihung am 18. Oktober 2019 in Shanghai anwesend sein und das Rahmenprogramm mitgestalten. Möglichkeiten zum Austausch mit ihnen bestehen.

Die Textauszüge:
Die zu übersetzenden Texte finden Sie hier zum Herunterladen:
Theresia Enzensberger „Blaupause“ Blaupause

Lu Nei 《慈悲》(cíbēi) 慈悲


Es müssen nicht zwingend beide Texte übersetzt werden. Jede Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich einen Textauszug aussuchen, den sie in die jeweils andere Sprache übersetzen wollen.

Bitte versehen Sie die Textseiten Ihres Übersetzungsvorschlags NICHT mit Ihrem Namen, denn nur so können wir eine Anonymisierung Ihrer Einsendung sicherstellen. Die Angaben zu Ihrer Person schreiben Sie bitte separat in die E-Mail.

Senden Sie Ihren Übersetzungsvorschlag bitte an:
praktikant1@shanghai.goethe.org

Bitte senden Sie Ihre Übersetzung ausschließlich per E-Mail im Anhang als PDF-Datei.

Einsendeschluss ist der 08. September 2019
Achten Sie bitte in Ihrem eigenen Interesse und um eine faire Bewertung der Einsendungen zu gewährleisten auf die Einhaltung dieser Formalien.
 
Die Abteilung Kultur und Bildung freut sich über jede Einsendung und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg und gutes Gelingen!


 

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