Ute Bock Superstar

Ute Bock Superstar © Ute Bock Superstar

Datum: Mi, 17.03.2021, 19:00

Abteilung Kultur und Bildung

101 Cross Tower, 318 Fu Zhou Road
Shanghai

Ute Bock Superstar

Dokumentation
Regie: Houchang Allahyari
Farbe, 103 Mins., 2018

UTE BOCK SUPERSTAR ist der letzte Teil einer charmanten Trilogie über eine Flüchtlingshelferin, deren Habitus so unglamourös ist, dass man sich fragen könnte, wie dieser Filmtitel gerechtfertigt ist. Das ist natürlich reine Ironie, aber gleichzeitig eine Hommage an eine unvergleichliche soziale Figur. Der Journalist Claus Philipp formuliert es so: "Auch wenn das ein perverser Vergleich ist: Wie große österreichische Star-Entertainer hat Ute Bock einen Anteil im öffentlichen Raum erreicht, der sofort zu einem Wiedererkennungswert geführt hat; wie Qualtinger oder Hans Moser. Ute Bock vollbrachte in ihrer Mischung aus Witz und mürrischen Statements neben der Funktion, die sie bei der Organisation von Hilfsprojekten hatte, fast einen theatralen Teil." UTE BOCK SUPERSTAR ist eine besondere Hommage, ein Kaleidoskop privater und öffentlicher Erinnerungen, ein Zeugnis von Bocks bodenständiger Anziehungskraft. Jede der Szenen ist einer öffentlichen Figur gewidmet, die entschlossen und standhaft wirkt. Gleichzeitig untersucht der Film die Person hinter der Persona. Am 19. Januar 2018 starb Ute Bock. Sie in teilweise improvisierten, rohen Bildern aus dem Alltag wiederzubeleben, führt dazu, dass man glaubt, sie lebe noch immer. Im Film sagt sie einmal: "Ich bin unsterblich." Das war einer ihrer Witze, um Spannungen zu lindern. (Gunnar Landsgesell)


 

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