Kino
Macht mit bei unserer vierten Filmwoche

Ausschnitt "Good bye, Lenin!"
© WB

Reihe: Und die Mauer fiel

Goethe-Institut Bogotá

Ab kommenden November 2019 jährt sich der Berliner Mauerfall zum 30. Mal. Die Filme aus dieser Filmreihe fahren uns der Geschichte Deutschlands durch und zeigen uns die Vielfalt von Erzälungen, die sich in den Ruinen verstecken.
           
Wähle Deine drei Favoriten aus diesen fünf Filmen aus:

Sonnenallee
Regie: Leander Haussmann, 90 Min., 2009

In „Sonnenallee“ wird ein Blick zurück in die DDR gewagt – nicht weinerlich, sondern offensiv sentimental und reichlich überzogen. Es geht um junge Leute, verbotene Songs und Tänze und um die große Liebe, die alles verändert. 
 



Bornholmer Straße
Regie: Christian Schwochow, 90 Min., 2014


9. November 1989: Am Grenzübergang Bornholmer Straße in Berlin wundern sich die Grenzsoldaten der DDR und ihre Kollegen vom Zoll über die Erklärung, die Günter Schabowski, Mitglied des Politbüros des ZK der SED, bei einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz verliest: Ab sofort können alle DDR-Bürger Privatreisen ins westliche Ausland beantragen. Viele Menschen nehmen in ihrer Euphorie nicht wahr, dass dafür Pass und Visum notwendig seien: sie eilen zum nächsten Grenzübergang. Noch ahnen Oberstleutnant Schäfer und seine Untergebenen nicht, was ihnen in dieser Nacht bevorsteht. Sie endet mit der Öffnung der Grenze – dem Anfang vom Ende der DDR. Bornholmer Straße ist eine hinreißend ironische und überraschend bewegende Komödie am Rande der Verzweiflung, über Helden, die gar keine sein wollen. ​
 


Karbid und Sauerampfer
Regie: Frank Beyer, 85 Min., 1963


Kurz nach dem Ende des II. Weltkriegs: ein Roadmovie, das sich auch auf eine Wasserstraße begibt. Es erzählt von den ersten Monaten in der SBZ (Sowjetische Besatzungszone), der späteren DDR. Der Arbeiter Kalle Blücher soll sieben Fässer Karbid von Wittenberge (Brandenburg) ins sächsische Dresden bringen – ein Fahrzeug hat er dafür nicht, seine Reise bringt er als überraschend komische Odyssee hinter sich. Frank Beyer, der Karbid und Sauerampfer gegen die Ängste der Filmfunktionäre vor den russischen Behörden durchsetzen konnte, beschrieb die Stimmung: „Humor am Rande der Katastrophe, das war die Tonlage, die mir für diesen Film gefiel.“ Und so blieben viele seiner Details auch noch bei der Uraufführung 1963 brandaktuell.
 


Novembertage
Regie: Marcel Ophüls, 130 Min., 1990


Am 9. November 1989 öffnete die DDR die Berliner Mauer. Die Bilder gingen um die ganze Welt. Der Regisseur Marcel Ophüls hat Menschen befragt, die an diesen Ereignissen teilgenommen haben, darunter auch Politiker der DDR. Seine kritische Dokumentation vergleicht die Situation im Frühjahr 1990 mit den Verhältnissen im Deutschland der Nachkriegszeit. 
 


Good bye, Lenin!
Regie: Wolfgang Becker, 120 Min., 2003


Berlin (Ost) im Herbst 1989: Die Mutter von Alex Kerner liegt nach einem Herzinfarkt im Koma; so entgeht ihr der Fall der Mauer. Im Sommer 1990 erwacht sie. Der Arzt erklärt, jede Aufregung könne für die Patientin tödlich sein. Alex muß ihr das Ende des SED-Staats verheimlichen. Er und seine Freunde gaukeln der kranken Frau das Weiterleben der DDR vor; die Illusion funktioniert lange, bis sich die Wahrheit nicht mehr verheimlichen läßt. Die kluge Komödie war der erfolgreichste deutsche Film des Jahres 2003. 
 

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Details

Goethe-Institut Bogotá

Sprache: Deutsch mit spanischen Untertiteln
Preis: Eintritt frei (begrenzte Plätze)
eliana.cuellar@goethe.de