Deutsches Kino Goethe-Kinoclub

Kinoclub © Goethe-Institut / Illustration: Katta Rasche

Do, 18.06.2020

Während wir zu Hause auf uns Acht geben müssen, können wir auch weiterhin ein abwechslungsreiches Angebot an deutschem Kino genießen. Deswegen präsentieren wir euch unseren Goethe-Kinoclub, eine Alternative um deutsche Filme per Streaming und bequem vom gemütlichen Sofa aus zu sehen. Wir haben fünf Sessions an Donnerstagen im April, Mai und Juni 2020 geplant.

In jeder Sitzung schlagen wir euch einen Film vor, der über Goethe on demand auf Vimeo angeschaut werden kann, kostenlos und mit Untertiteln auf Spanisch. Um am Kinoclub teilzunehmen, ist es notwendig sich vorher anzumelden und dieses Formular auszufüllen. Auf diese Weise erhaltet ihr ein Passwort, mit dem ihr Zugang zum ausgewählten Film bekommt.

Falls ihr außerdem eure Deutschkenntnisse anwenden möchtet, habt ihr jeden auf den Kinoklub folgenden Freitag in unserem Konversationsklub die Möglichkeit über den Film zu sprechen. Wir freuen uns auf euch!

Donnerstag 18. Juni 2020
Naomis Reise
Regie: Frieder Schlaich, 92 Min., 2017

Naomi, 20, lebt mit ihren kleineren Geschwistern in Peru ein einfaches Leben. Nur die große Schwester lebt das scheinbare Glück, verheiratet in Deutschland. Aber dann ist sie tot, ermordet von ihrem deutschen Ehemann. Naomi ist wie betäubt. Die Mutter nach Deutschland zu begleiten, ins Land der Tat, ist das Letzte, was sie sich vorstellen kann. Und dann tut sie es doch und nimmt als Nebenklägerin am Prozess in Berlin teil.
 

Donnerstag 4. Juni 2020
Der Hauptmann
Regie: Robert Schwentke, 118 Min., 2017

Das Ende des zweiten Weltkriegs ist abzusehen, die soziale Ordnung in Deutschland liegt in Trümmern. Mit der Moral der Wehrmacht geht’s bergab, die Truppe zerfällt. Die Anzahl der Fahnenflüchtigen steigt derart dramatisch, dass versprengte Soldaten automatisch als Deserteure erschossen werden. Statt Recht regieren Gesetzlosigkeit und willkürliche Tötungen. Willi Herold, ein Gefreiter, ist gezwungen, das Unmögliche zu tun, um in einer feindlichen Welt zu überleben.
 

Donnerstag 21. Mai, 2020
Der traumhafte Weg
Regie: Angela Schanelec, 86 Min., 2016

Der Film verbindet über die Ähnlichkeit von Enttäuschung und dem Ende der Liebe von zwei Paaren zwei getrennte Geschichten, die dreißig Jahre auseinander liegen. Griechenland, 1984. Kenneth, Engländer, und Theres, Deutsche. Mit dem Rucksack über der Schulter verdienen  sie ihren Lebensunterhalt durch Singen in einem Park. Als Kenneth gehen muss, weil seine Mutter im Krankenhaus liegt, zerbricht etwas, das nur schwer wieder gut zu machen ist. Dreißig Jahre später verlässt die Fernsehschauspielerin Ariane ihren Mann nach einer Ehekrise. Im Berlin des Jahres 2014 fließen die beiden Geschichten zusammen…

Gespräch über den Film mit María Paula Lorgia, Programmassistentin der Cinemateca de Bogotá, auf unserem Instagram-Kanal @gi_bogota, am Freitag, dem 22. Mai, um 17.00 Uhr.​
 


Donnerstag 7. Mai, 2020
Der lange Sommer der Theorie
Regie: Irene von Alberti, 81 Min., 2017

“Was tun?” fragen drei junge Frauen, die zwischen Selbstoptimierung und prekärer Arbeit in Berlin in einer WG leben, die ihnen gekündigt wird. Während Schauspielerin Katja andere Frauenrollen vor der Kamera und Noise-Punk-Sängerin Martina eine Revolte fordern, sucht die Filmemacherin Nola Antworten auf die Frage, ob Theorie auch heute noch in politische Praxis übertragen werden kann. Dafür trifft sie Soziolog*innen, Historiker*innen, Kulturschaffende und Theoretiker*innen. Irene von Alberti inszeniert ein fröhliches Diskurstheater, das sich unbefangen in verschiedenen Filmgenres tummelt und Fragen an die heutige Wirklichkeit stellt.   
 


Donnerstag 23. April, 2020
Weil ich schöner bin
Regie: Frieder Schlaich, 81 Min., 2012

Charo ist 13, geht mit ihren Freunden in Berlin zur Schule und hat den coolsten aller Jungs im Visier. Ein ganz normales Teenie-Leben. Scheinbar. Denn was niemand weiß: Charo lebt seit Jahren ohne Papiere in Deutschland. Nicht einmal ihre beste Freundin Laura darf das wissen. Die Probleme spitzen sich zu, als ihre Mutter von der Polizei geschnappt wird und mit ihr nach Kolumbien zurück will. Charo muss sich Laura anvertrauen, denn allein schafft sie nicht, was sie unbedingt will: Um ihre Zukunft in Deutschland kämpfen. Pubertät, Vertrauen, prekäre Lebensverhältnisse und Betrügereien. Weil isch schöner bin verquickt eine lebendige Teenager-Story mit dem Ausnahmezustand Illegalität. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte.
 

Zurück