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Kyriaki Costa – Ausstellung
Zeitliche Unvereinbarkeiten / Kopf- und Handreihen

Kyriaki Costa – Ausstellung
Foto: Goethe-Institut/Andreas Loucaides

Als bildende Künstlerin interessiert sich Kyriaki Costa für die Veränderung von Gegenständen und die so entstehende neue Ästhetik.

Von Kyriaki Costa

Ich beschäftige mich mit Fragen der Reparatur von Objekten und der dadurch entstehenden neuen Ästhetik. Durch den Restaurierungsprozess versuche ich die „neue Perspektive“ zu beschreiben, indem ich mich mit der Frage beschäftige, wie ein Raum nach seiner Umgestaltung wieder verwendet werden kann und wie seine Identität durch die Änderungen neu definiert wird.

Diese Arbeit kann mit der Theorie von Jacques Le Goff verglichen werden. Den schmalen Grad zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erklärt Jacques Le Goff am Beispiel von Unstimmigkeiten in grammatikalischen Zeiten und der Tatsache, dass eine Vergangenheitsform als Referenz auf die Gegenwart bzw. die Gegenwart als ein Verweis auf die Zukunft verwendet werden kann. Damit zeigt er, wie wandelbar ihre Beziehung ist und dass im Wesentlichen die eine Zeit die Schaffung der anderen ist.

In der Arbeit Zeitliche Unvereinbarkeiten / Kopf- und Handreihen „er/neuere“ ich den Raum des Goethe-Instituts mit ausrangiertem Abfallmaterial. Fragmente, die nicht mehr verwendet werden, weil sie als „nutzlos“ gelten, werden getrennt, wieder verbunden und durch einen organischen Prozess werden das Vor und Zurück der Zeit, der „Arbeiten“, der Symbole für Sprache, der Kristalle, der Rätsel und der Andeutungen enthüllt.

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