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Gemälde von Joseph Karl Stieler: Portrait Beethovens mit der Partitur zur Missa SolemnisFoto (Ausschnitt): Public Domain

Beethoven 250

Überall auf der Welt kennt man Ludwig van Beethoven (* 1770 in Bonn, + 1827 in Wien) – den deutschen Komponisten und Pianisten, der die Wiener Klassik zur höchsten Entwicklung führte und Wegbereiter für die Musik der Romantik war. Er formatierte die Musik neu und füllte Begriffe wie „Sonate“, „Sinfonie“ oder „Konzert“ mit neuer Bedeutung. Geprägt von der französischen Revolution träumte er von einer Gesellschaft, „die nicht mehr hierarchisch strukturiert, sondern vom einzelnen her gedacht war, hatte sie doch dessen Entfaltung in einer Gemeinschaft freier Individuen zum Ziel“. Sein 250. Geburtstag wird im Jahr 2020 rund um den Erdball gefeiert.


Ode for All

Ein partizipatives Chorprojekt des Goethe-Instituts zum Beethovenjahr 2020

  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode for All“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir
  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode for All“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir
  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode for All“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir
  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode for All“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir
  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode for All“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir
  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode for All“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir
  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode for All“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir
  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode for All“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir
  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode for All“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir
  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode for All“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir
  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode for All“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir
  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode for All“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir
  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode for All“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir
  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir
  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode for All“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir
  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode for All“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir
  • „Ode für Alle“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut/Andreas Loucaides
    „Ode for All“ – Impressionen aus der Werkstatt in Nikosia mit dem Amalgamation Choir

Die „Ode an die Freude“, 1785 von Schiller verfasst und einige Jahrzehnte später von Beethoven kongenial im letzten Satz seiner 9. Sinfonie vertont, vereint noch immer Länder, Kontinente und Generationen mit den Kernaussagen: „Alle Menschen werden Brüder“ und „seid umschlungen Millionen“: Ganz gleich ob zur Eröffnung von Olympiaden, als gigantisches Mitsingkonzert oder als Europahymne.

Welchen musikalischen Ausdruck könnte solch eine humanistische Botschaft finden, wenn sie heute, über 200 Jahre später, neu entstünde? Wie würde sich ein solcher Aufruf anhören, der nicht nur Brüder und Schwestern einschließt, sondern wirklich alle – und dabei auch noch musikalisch hinausgeht über die Klangsprache Beethovens? Was bedeutet „Freude“ im 21. Jahrhundert?

Diesen Fragen ist die Komponisten Cathy Milleken zusammen mit der Gesangspädagogin Lucia Duchoňová nachgegangen , und zwar in einem partizipativen Chorprojekt, das Text und Melodie des Originals von Schiller und Beethoven weiterdenkt – und ganz neu erklingen lässt als eine „Ode for All“, eine „Ode an alle“,  kollektiv komponiert und interpretiert von sechs Frauenchören mit ganz unterschiedlichen Gesangstraditionen aus Bosnien, der Türkei, Bulgarien, Serbien, Zypern und Rumänien.

In Bukarest, Sofia, Nikosia, Belgrad, Sarajevo und Istanbul werden einzelne Beiträge erarbeitet, die in einer gemeinsamen Arbeitsphase zu einer Gesamtkomposition zusammenfinden. Diese wird in Deutschland in Berlin zum Beethovenjahr uraufgeführt. Aus Nikosia nimmt der Amalgamation Choir teil.

Video "Ode for all" © Goethe-Institut

Video „Ode for All“


Konzertreihe

Symphonieorchester Zypern Foto: Cyprus Symphony Orchestra/Kyriakos Arkatites

Konzertreihe des Cyprus Symphony Orchestra

Abgesagt wegen Coronavirus
Das Cyprus Symphony Orchestra feiert das Beethovenjahr mit einer Konzertreihe, unter der Leitung des deutschen Dirigenten Jens Georg Bachmann. In vier Konzerten werden zusammen mit den Solisten Cyprien Katsaris und Andrey Gavrilov sowie jungen Musikschülern aus Zypern einige der bekanntesten Symphonien des Komponisten aufgeführt.


Zwei Abende mit Streichquartetten von Beethoven

Kuss Quartet Foto: MolinaVisuals

Das KUSS Quartett im November 2020 in der Shoefactory

Neben seinen berühmten Symphonien hat Beethoven 16 Streichquartette plus einer großen Fuge für Streicher komponiert. An zwei Abenden im November wird das etablierte KUSS Quartett aus Berlin Beethovens Streichquartette in der Shoefactory spielen. Das Kuss Quartett mit Jana Kuss (Violine), Oliver Wille (Violine), William Coleman (Viola) und Mikayel Hakhnazaryan (Violoncello) gehört zu den etabliersten Ensembles seiner Generation und konzertiert in Europa, den USA, Südamerika und Japan.

Internationale Preise gewann das KUSS Quartett beim Wettbewerb in Bubenreuth (1997), beim Karl-Klingler-Wettbewerb (Berlin, 1998) und dem internationalen Streichquartett Wettbewerb in Banff (Kanada, 2001). Im Juni 2002 wurde dem Kuss Quartett der 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Streichquartett Premio Paolo Borciani in Reggio Emilia/Italien verliehen. Zeitgleich mit dem Borciani-Wettbewerb fiel die Entscheidung der ECHO (European Concert Halls Organisation) für das Kuss Quartett als deutsche Künstler des Rising Stars Programms, infolgedessen das Quartett in der Saison 2003/04 sein Debüt in der Concertgebouw Amsterdam, Kölner Philharmonie, Wiener Konzerthaus, Carnegie Hall, Athens Concert Hall und Birmingham Symphony Hall gab. Außerdem wurde das Quartett durch den Borletti-Buitoni Trust gefördert.

Weitere Informationen folgen.


Mobile Ausstellung: Welcome to #bebeethoven

Welcome to #bebeethoven (Esslingen und Bonn) Illustration (Ausschnitt): © PODIUM, Esslingen

Die multimediale Ausstellung widmet sich dem geistigen Erbe und der Kreativität Beethovens und fragt nach deren Relevanz für die Gegenwart.

Was würde ein Musiker wie Beethoven heute tun? Wie würde er komponieren? Welche Instrumente würde er verwenden? Welche Vertriebs- und Präsentationsmittel würde er für seine Musik einsetzen? In welcher Beziehung stünde er zu den unterschiedlichen Musikrichtungen in unserer globalisierten Welt?

Die von Thibaut de Ruyter kuratierte Ausstellung Welcome to #bebeethoven geht diesen und anderen Fragen nach und präsentiert die Forschungsergebnisse von zwölf jungen zeitgenössischen Musiker*innen und Komponist*innen, die 2018 am Forschungsprojekt des Podiums Esslingen teilnahmen, sowie neue Veröffentlichungen von Steven Walter und Thibout de Ruyter.

Mit zeitgenössischen Komponisten und Musikern und modernen Kommunikationsmittel adressiert die Ausstellung nicht nur ein klassisches Publikum. Es geht nicht um die Figur, die Biographie oder die Errungenschaften Ludwig van Beethovens 250 Jahre nach seiner Geburt, sondern um seine Erfindungen, sein intellektuelles Vermächtnis, seine Kreativität und sein kreatives Denken.

Nach Stationen in Esslingen (April 2020) und Bonn (Oktober 2020) tourt die Ausstellung durch Südosteuropa und kommt im November 2020 ins Goethe-Institut Zypern.

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