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Manja Präkels
Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß


Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß © Verbrecher Verlag Wie war es, in der DDR aufzuwachsen? Wie waren die Wendejahre? Und die Zeit danach? Erzählerin Mimi beschreibt in Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß den Untergang der DDR als einen fundamentalen Einschnitt, der für sie zugleich mit dem Ende der Kindheit zusammenfällt. Die alte Ordnung gilt nicht mehr, materielle Verlockungen und Freiheitsverheißungen paaren sich mit existenzieller Verunsicherung und dem Gefühl, um das eigene Leben und die eigene Geschichte betrogen zu werden. Während Mimi linksalternativer Punk wird und sich im Journalismus versucht, nennen sich ihre Sandkastenfreunde „Goebbels“ und „Hitler“. Zur Lust an der Provokation gesellt sich der Frust, oft liegt rohe Gewalt in der Luft. Selten hat jemand so ehrlich und unsentimental vom Leben in der ostdeutschen Provinz erzählt wie Manja Präkels dies in ihrem in Teilen autobiografischen Roman tut. Das verstört, aber macht auch erst begreiflich, was das Ende der DDR nicht nur für die Gesellschaft, sondern für die einzelnen Menschen bedeutet hat.

Ab 14 Jahren
 

Präkels, Manja (Text)
Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß

Verbrecher Verlag, Berlin, 2017
ISBN 978-3-95732-272-2
230 Seiten

Der Titel im Katalog der Bibliothek des Goethe-Instituts in Prag und in der Onleihe

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