Thomas Brussig
Am kürzeren Ende der Sonnenallee

Ostberlin. Anfang der 1980er-Jahre. Gleich neben der Berliner Mauer, am kürzeren Ende der Sonnenallee, wohnt Micha Kuppisch. Wenn er aus der Haustür tritt, hört er die Rufe westlicher Schulklassen vom Aussichtspodest: "Guck mal, 'n echter Zoni!" Micha aber hat eine andere Sorge: Miriam. Sie ist das schönste Mädchen weit und breit, doch leider schon vergeben. Die Eroberung der Schönen durch Erfindungsreichtum und einen langen Atem, aber auch der ganz normale Alltag in der DDR, der für Micha und seine Freunde ohne die Musik von Jimi Hendrix wohl nicht so erträglich gewesen wäre, wird in wunderbar grotesker Weise erzählt.

Thomas Brussig (*1964) ist gebürtiger Ostberliner. Nach diversen Jobs, u.a. als Tellerwäscher und Reiseleiter, einem abgebrochenem und einem abgeschlossenem Studium debütierte er 1991 mit dem Roman Wasserfarben. 1995 erschien sein in viele Sprachen übersetzter und auch als Bühnenfassung erfolgreicher Roman Helden wie wir. Sein dritter Roman Am kürzeren Ende der Sonnenallee wurde 1999 gleichfalls zum Bestseller und der Film Sonnenallee zum erfolgreichsten deutschen Film des Jahres. Thomas Brussig lebt als freiberuflicher Schriftsteller in Berlin.

Brussig, Thomas
Am kürzeren Ende der Sonnenallee
Volk und Welt Verlag, Berlin 1999
ISBN: 3353011684
156 Seiten

Der Titel im Katalog der Bibliothek und in der Onleihe des Goethe-Instituts Prag

 

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