Diskussion „Anstand, Freiheit, Toleranz“ - Journalismus und politische Berichterstattung

Presseausweis für Erika Mann als akkreditierte Berichterstatterin in Nürnberg Quelle: Münchner Stadtbibliothek / Monacensia

Di, 11.05.2021

19:00

Online

Presseausweis für Erika Mann als akkreditierte Berichterstatterin in Nürnberg

„Das einzige ‚Prinzip‘, an das ich mich halte, ist mein hartnäckiger Glaube an einige grundlegende moralische Ideale - Wahrheit, Ehre, Anstand, Freiheit, Toleranz“, schreibt Erika Mann 1943 in ihrem autobiografischen Text „Ausgerechnet ich“. Zeit ihres Lebens trat sie für diese demokratischen Ideale ein – als Autorin, Kabarettistin, Kriegsreporterin und vor allem als politische Rednerin. Aber wie steht es um diese Werte und Prinzipien heute? Darüber wollen wir in einer öffentlichen Debattenreihe ins Gespräch kommen.
 
Wie sind die Chancen, Möglichkeiten und Grenzen einer propagandistischen/ demokratischen Wirkung im Ausland, bzw. gegen totalitäre und autoritative Regime? Worin besteht das Dilemma der politischen Emigration, die sich daran beteiligt? Was für Probleme entstehen für die Zielgruppe (z.B. der Widerspruch zwischen einer grundsätzlichen Zustimmung mit dem Ziel und den Prinzipien der Wirkung und Wahrnehmung der realen Möglichkeiten danach zu handeln).

Die Veranstaltung findet auf der Plattform Zoom statt:
Meeting ID: 932 8960 1778
Kenncode: 739320

Die Diskussion wird auch auf der Facebook-Seite des Goethe-Instituts live gestreamt.
 
Es nehmen teil:
Sonja Zekri – 2015-2020 Chefin des Feuilletons der Süddeutschen Zeitung, seit Oktober 2020 Kulturkorrespondentin der Süddeutschen Zeitung in Berlin. War unter anderem als Kriegsreporterin in Syrien.
 
David Vaughan - ehemaliger BBC Korrespondent in Prag, Leiter der Auslandsrubrik des Tschechischen Rundfunks und Dozent für Journalistik an der Anglo-amerikanischen Universität in Prag.
 
Die Diskussion wird Petr Brod moderieren, ein erfahrener Journalist (Radio Free Europe, BBC), der lange Jahre in Deutschland gelebt hat.
 
Die Veranstaltung ist in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kommunikationswissenschaft und Journalistik der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Karlsuniversität entstanden und wurde durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds gefördert.

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