Diskussion Sarah Sharma: sExit Machine Feminism

Sarah Sharma © Sarah Sharma

Di, 25.09.2018

Goethe-Institut

Masarykovo nábřeží 32
110 00 Prag 1

Institut für Angst

Dieser Vortrag baut auf Sarah Sharma´s aktuelles Projekt "the sExit" auf, das sich mit der geschlechtsspezifischen Politik des Austritts (Exit) beschäftigt. Sie wird in ihrem Vortrag damit beginnen, eine breite Palette männlicher "Exit-Phantasien" zu berücksichtigen, die das politische Spektrum durchziehen. sExits erscheinen in den geopolitischen, technologischen und intimen Sphären. Das sExit versteckt sich in Bewegungen (Brexit), in der Verbreitung von Sex-Robotern, in digitalen Entgiftungsprogrammen, den Aktivismus für Männerrechte und sogar in einigen Strängen des autonomen Marxismus.

In dem Vortrag wird herausgebildet, warum der sExit ein bedeutendes Problem für die feministische Politik darstellt. Exit ist als eine Form feministischen Handelns weder notwendig, noch möglich. Der unterhaltsame feministische Exit als politische Strategie ist jedoch zu einem intensivierten Ort der Angst und zu einer Zunahme der Arbeit geworden.

Sarah Sharma ist Associate Professor und Direktorin des McLuhan Centers für Kultur und Technologie an der Universität Toronto.
Ihre Forschung konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Technologie und Kultur mit einem besonderen Fokus auf soziale Ungleichheiten. Ein Schlüsselaspekt ihrer Forschung konzentrierte sich auf die Zeit als einen Ort sozialer Unterschiede in einer Kultur, die sich technologisch so schnell beschleunigt.
 
Sarah Sharma arbeitet derzeit an einem neuen Projekt, das sich mit der geschlechtsspezifischen Politik von Exit und Verweigerung innerhalb der zeitgenössischen Technologiekultur auseinandersetzt - sie nennt es "the (s) Exit".

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