Vortrag und Diskussion Funktionalismus und Bauhaus

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Fr, 14.06.2019

Veletržní palác

Dukelských Hrdinů 47
170 00 Prag

Wie hat Karel Teige das Bauhaus beeinflusst? Und wie wird heute mit dem Erbe der Architekturschule umgegangen?

Das Mini-Symposium Funktionalismus und Bauhaus untersucht die Rezeption und Interpretation der Entstehung und Blüte des Funktionalismus in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit und die Beziehungen zum Bauhaus in Deutschland. Karel Teige als ein prominenter Theoretiker der Avantgarde und gleichzeitig Pädagoge am Bauhaus steht exemplarisch für die Kontakte und Netzwerke zwischen Bauhaus und Funktionalismus, wie Simone Hain erläutern wird. Die Frage nach der zeitgenössischen Rezeption der Architektenschaft und wie mit dem Erbe der Moderne umgegangen wird, thematisiert der bedeutende deutsche Architekt Volker Staab.

Mit dem Programm Virtual Bauhaus, anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Bauhaus, präsentiert das Goethe-Institut eine interaktive Ausstellung über die bis heute nachwirkende deutsche Kunst- und Designschule mithilfe des Mediums Virtual Reality.

Das Mini-Symposium findet im Rahmen des Festivals re:bauhaus – modern emancipation, education, exchange statt.

Um vorherige Registrierung wird gebeten: vzdelavani@ngprague.cz

Programm:

17:00-17:15
Luisa Rath, Leitung der Programmarbeit Region Mittelosteuropa des Goethe-Instituts
Einführung

17:15-18:15
Simone Hain
Bauhaus im Golfstrom der Poesie. Karl Teige's nachhaltiger Einfluss auf die Entwicklung des Bauhauses | Vortrag

18:30-19:00
Robert K. Huber
Die aktuelle Rezeption des Bauhauses, „Virtual Bauhaus“

19:00-19:45
Volker Staab
Bauen für das Bauhaus | Präsentation des Bauhaus-Museums in Berlin

19:45-20:30
Volker Staab, Helena Doudová
Bauhaus und Funktionalismus now! | 1:1 moderierter Dialog und öffentliche Diskussion

Simone Hain ist promovierte Architektur- und Planungshistorikerin, Publizistin und Kuratorin mit Schwerpunkt auf der Moderne. Sie studierte Kunstgeschichte in Brünn bei Zdeněk Kudělka and Ivo Krska. Sie gründete 1992 die wissenschaftliche Sammlung zur Baugeschichte der DDR am IRS Erkner und war Universitätsprofessorin für Stadt- und Baugeschichte in Berlin, Hamburg und Graz. An der Bauhausuniversität Weimar hatte sie 2004-06 die Gropiusprofessur inne.

Volker Staab, geboren 1957 in Heidelberg, begründete nach Abschluss seines Studiums an der der ETH Zürich 1991 sein Berliner Büro. Seine projekt-basierte Zusammenarbeit mit Alfred Nieuwenhuizen seit 1996 wurde 2007 zu einer vollwertigen Partnerschaft. Volker Staab ist seit 2005 Mitglied der Akademie der Künste Berlin und erhielt 2011 den Großen Preis der BDA. Nach Gastprofessuren an der TU Berlin, der FH Münster und der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart wurde Volker Staab 2012 als Professor an die Technische Universität Braunschweig berufen.
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