08.08.2018 Abenteuer Waschsalon

Wäscheklammern
Foto: Igor Ovsyannykov/pixabay.com (CC0 1.0)

Die KursteilnehmerInnen verbringen insgesamt drei Wochen im Internat Max-Josef-Stift in München. Logischerweise können sie nicht genug Klamotten und Wäsche für die ganze Zeit mitbringen, und da das Internat nur über eine Waschmaschine verfügt (was für 74 Jugendlichen etwas wenig ist), wurde der Mittwoch zum „Wäsche-Tag“ deklariert.

Der Plan war Folgender: Nach dem Unterricht sollten alle Jugendlichen in zwei Schichten gemeinsam mit den BetreuerInnen in einen Waschsalon gehen. Zugegebenermaßen, es sah schon etwas lustig aus, wie 35 TeilnehmerInnen mit der Wäsche in Beuteln, Müllsäcken oder Sporttaschen zum Waschsalon liefen. Der hatte leider nur 18 Waschmaschinen, so dass sich alles doch als ein etwas längeres Unterfangen herausstellte. Wäsche wurde munter nach Farben und Temperatur sortiert, gemischt und wieder aufgeteilt und in die Trockner gegeben. Da nicht alle Jugendliche in dem kleinen Waschsalon Platz hatten, wurde die Wartezeit mit Kartenspielen oder Sonne-genießen verbracht.

Die zweite Runde Wäsche wurde dann nur von den Betreuern gewaschen, damit die Jugendlichen nicht wieder im Waschsalon warten mussten. Leider reichte die Zeit dann allerdings nicht mehr zum Trocknen. Also wurde alles mit ins Internat genommen, doch der Trockenraum im Keller des Gebäudes war schnell auf den letzten Platz besetzt. Es war also Kreativität gefragt: Springseile wurden zu Wäscheleinen, Sprossenwände zu Wäscheständern, Kleidung wurde auf Sportbänken oder in Umkleidekabinen getrocknet oder Stab-Hochsprung-Stäbe zu Wäsche-Stäben umfunktioniert.

Als alles dann trocken war, begann das große Sortieren von neuem. Am Ende hatten jedoch alle TeilnehmerInnen ihre Klamotten wieder und die zweite Hälfte des Jugendkurses München könnte frisch gestartet werden.

Der Zug der Jugendlichen zum Waschsalon Der Tag in Bildern...