Journalistenpreis 2017/18

Mannheim, Hauptstadt der deutschen Sprache Foto: MLW KommunikationsForm GmbH Werbeagentur

Die Jury des internationalen Journalistenpreises 2017/18 Mannheim - Hauptstadt der deutschen Sprache tagte am 25. Januar 2018 im Kulturamt der Stadt Mannheim.

HDDS Jury, von links nach rechts: stehend Dr. Björn Jansen, Prof. Dr. Justus Fetscher, Christian Volz, Ralf Lenge, sitzend Dr. Ingo Schöningh, Dr. Annette Trabold, Sabine Schirra Die Jury, von links nach rechts: stehend Dr. Björn Jansen, Prof. Dr. Justus Fetscher, Christian Volz, Ralf Lenge, sitzend Dr. Ingo Schöningh, Dr. Annette Trabold, Sabine Schirra | Foto: MLW KommunikationsForm GmbH Werbeagentur Sowohl die Anzahl der Einreichungen zum Journalistenpreis als auch die Qualität war bei dieser bereits fünften Ausschreibung sehr zufriedenstellend.

Die anonymisierten Beiträge wurden von der Jury schon vor der Jurysitzung gelesen und in der Sitzung mit Punktvergabe in drei Durchgängen bewertet.

Die mit je 0 bis 2 Punkten bewerteten Kriterien waren:
  • Sprachliche Qualität
  • Bezug zur Stadt Mannheim
  • Reflexion
  • Textsorte/Geschichte/Kohärenz
  • Berufsbezug (journalistische Qualität)
Ausgezeichnet mit dem internationalen Journalistenpreis 2017/18 wurde Cândida Schaedler aus Brasilien.

Porträt Cândida Schaedler Foto: Cândida Schaedler Ihr Essay soll erstmals in der Tageszeitung Mannheimer Morgen abgedruckt werden. Und sie ist eingeladen zu einem bis zu zwei Wochen langen Aufenthalt in Mannheim im Mai/Juni 2018. Sie wird zeitweise in der Redaktion des Mannheimer Morgen wertvolle journalistische Erfahrungen sammeln und austauschen und darf bei freier Kost und freiem Logis ein speziell von den Initiatoren für sie zusammengestelltes Kulturprogramm erleben und genießen. Auch ein Empfang beim Schirmherrn, Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, ist geplant.

Im Rahmen des Preises werden alle Reisekosten hin und zurück übernommen, außerdem wird ein Taschengeld von EUR 500,00 ausgezahlt.

Eine lobende Erwähnung bekam die Arbeit von Shoxijaxon Jomoliddinov aus Usbekistan. Die Jury sprach ihm zur thematischen und sprachlichen Originalität und Qualität seines Textes ihre Anerkennung aus und lässt ihm ein Buchpaket und ein digitales Abonnement des Mannheimer Morgen zukommen.

Auch die Teilnehmer, die nicht zu den Preisträgern gehören, wurden informiert, die Jury bedankte sich für ihre Einsendungen.

2007 ernannte sich Mannheim selbstbewusst zur Hauptstadt der deutschen Sprache.

In Mannheim konzentrieren sich die meisten maßgeblichen Institutionen mit Fachkompetenz für die Erforschung, Erfassung und Vermittlung der deutschen Sprache.

Die Initiatoren der Kampagne – Duden (Bibliographisches Institut GmbH), Institut für Deutsche Sprache IDS, Goethe-Institut Mannheim und natürlich die Stadt Mannheim –, unterstützt von den Sponsoren Heinrich-Vetter-Stiftung, John Deere und rnv und dem Medienpartner Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH, stiften den internationalen Journalistenpreis der Hauptstadt der deutschen Sprache.

Der Aufruf an junge Journalistinnen und Journalisten in aller Welt steht unter dem Motto:
J.W. Goethe Zitat Brief vom 7. November 1808 an seinen Sohn August von Goethe | Foto: MLW KommunikationsForm GmbH Werbeagentur

Internationaler Journalistenpreis 2017/18 - Initiatoren Foto: Goethe-Institut/Loredana La Rocca
Internationaler Journalistenpreis 2017/18 - Sponsoren Foto: Goethe-Institut/Loredana La Rocca

Medienpartner

Dr. Peter Kurz Foto: Dr. Peter Kurz Schirmherr der Kampagne
„Mannheim – Hauptstadt der deutschen Sprache“:
Der Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, Dr. Peter Kurz

Juryvorsitz und -sprecher:
  • Prof. Dr. Justus Fetscher, Seminar für deutsche Philologie der Universität Mannheim Neuere Germanistik I
Jurymitglieder:
  • Dr. Kathrin Kunkel-Razum, Leiterin der Duden-Redaktion
  • Dr. Annette Trabold, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit, Institut für Deutsche Sprache
  • Dr. Ingo Schöningh, Leiter Goethe-Institut Mannheim
  • Sabine Schirra, Leiterin des Kulturamts der Stadt Mannheim
  • Dr. Björn Jansen, Geschäftsführer Mannheimer Morgen
  • Ralf Lenge, Manager, Public Relations, John Deere GmbH & Co. KG
  • Christian Volz, Kaufmännischer Geschäftsführer, Rhein-Neckar-Verkehr GmbH
Der Journalistenpreis ist nicht dotiert; die Gewinner erhalten Sachleistungen und ein "Taschengeld" in Höhe von je EUR 500,00 in bar.
  • Veröffentlichung der preisgekrönten Arbeit in der Tageszeitung Mannheimer Morgen
  • Aufenthalt in Mannheim, bis zu 14 Tage
  • Linienflug und Flughafentransfer hin und zurück
  • Empfang beim Oberbürgermeister der Stadt Mannheim
  • Unterbringung und Verpflegung gratis
  • Freitickets für den öffentlichen Nahverkehr
  • Freikarten für alle Einrichtungen des Kulturprogrammes
Teilnahmeberechtigt sind internationale Journalistinnen und Journalisten (nicht aus Deutschland oder dem deutschsprachigen Ausland) im Alter zwischen 18 und 39 Jahren.

Bitte legen Sie Ihrer eingereichten Arbeit noch zwei Dokumente als PDFs bei:
  1. Die Bestätigung der Urheberschaft („selbst verfasst“ - der Text muss nicht fehlerfrei sein, aber auch Übersetzer dürfen helfen) und der unentgeltlichen Übertragung der uneingeschränkten Nutzungsrechte für den Erstabdruck im Mannheimer Morgen im Gewinnfalle, ggf. auch für die spätere Verwertung in Form eines Buches.
  2. Ein kurzer Lebenslauf mit Ihrer vollständigen Anschrift und anderen Kontaktdaten (Telefonnummern), der für die unvoreingenommene Bewertung durch die Jury von der Arbeit getrennt wird.
Vordrucke dieser Dokumente sind in den Teilnahmebedingungen enthalten. Einsendungen bitte bis 1. Dezember 2017 als PDF per E-Mail eingehend beim Goethe-Institut Mannheim
journalistenpreis.mannheim@goethe.de