Auroville
Eine andere Welt ist möglich
Herbert Eisenschenk hat den Film 2013 in Auroville gedreht. In seinem Mittelpunkt stehen vier Menschen, Mitglieder der Gemeinschaft, die alle aus Österreich stammen.
Der Film ist die Beobachtung des Alltags dieser Menschen um eine Antwort zu finden, was es innerhalb dieser Gemeinschaft im Praktischen bedeutet, sich ständig mit dem hohen Ziel, dem Erreichen eines höheren Bewusstseins, auseinanderzusetzen. Das Ergebnis mag verblüffen. Es geht weder um das Ausführen von Ritualen und Zeremonien und das Alltagsleben ist befreit von jeglicher Religions- und Esoterikanlehnung. Der Lebensalltag von in Auroville lebenden Menschen ist von einer sachlichen, fast schon nüchternen Einstellung gelenkt. Beständige Kontrolle des eigenen Handelns und Denkens auf seine Konsequenzen hin ist die Hauptaufgabe in der Gemeinschaft. Ein Vorgang der sehr leicht niedergeschrieben oder ausgesprochen ist, aber dessen Realisierung eine immense Herausforderung an jedes einzelne Mitglied der Gemeinschaft darstellt.
Letztendlich lässt dieser Film erkennen, dass schon kleine Veränderungen von Gewohnheiten und Gepflogenheiten unseres hier in Europa gelebten Alltags für das Individuum zur schwierigen - und auch oft - unlösbaren Anforderung wird.