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Nordic Leipzig

In Zusammenarbeit mit LIA (Leipzig International Art Programme) bieten die Goethe-Institute in Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden nordischen Künstlerinnen und Künstlern die Gelegenheit zu einer dreimonatigen Residenz im Kunst- und Kulturzentrum Leipziger Baumwollspinnerei. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch Europas größte Anlage zur Verarbeitung von Baumwolle, handelt es sich beim heutigen Kreativzentrum um einen der spannendsten Produktions- und Ausstellungsorte für zeitgenössische Kunst und Kultur in Europa.
 

Halle 14 Ausstellungskubus, 2009Foto: Claus Bach

Residenzprogramm für nordische Künstlerinnen und Künstler

Anfang 2018 waren Interessierte aus den nordischen Ländern aufgerufen, sich im Rahmen einer offenen Ausschreibung für den Aufenthalt zu bewerben. Aus den über 100 eingereichten höchst interessanten Projektideen wurden sieben ausgewählt. Alle Ausgewählten haben zugesagt und die ersten drei Künstlerinnen sind von November bis Ende Januar 2019 in Leipzig, die nächsten Gäste reisten direkt im Anschluss von Februar bis April 2019 an.
 
Weiteren drei Künstlerinnen und Künstlern bietet das Goethe-Institut die Möglichkeit für einen Residenzaufenthalt von August-Oktober 2019. Das Angebot richtet sich an Künstlerinnen und Künstler, die auf den Färöer Inseln, in Island, Grönland, Nordfinnland, Nordnorwegen und Nordschweden leben und arbeiten. Die Bewerbungsfrist endet am 31.03.2019. Nähere Informationen sind der Ausschreibung zu entnehmen.


Die Künstlerinnen und Künstler verfügen in Leipzig über ein eigenes Atelier und werden durch das „Atelier für Radierung Maria und Vlado Ondrej“ fachkundig bei der Produktion eines graphischen Werkes betreut. Die während des Aufenthaltes entstandenen Arbeiten werden bei dem alle drei Monate stattfindenden „Spinnereirundgang“ der kunstinteressierten Öffentlichkeit präsentiert. Zudem werden die graphischen Werke nach Ablauf des Programms als kleine Ausstellung auf Tournee gehen.

Residenzen als Rahmen für den Kulturaustausch

Residenzen sind auf der Höhe der Zeit und unter Künstlerinnen und Künstlern heiß begehrt. Sie ermöglichen Vertiefung und Konzentration abseits der heimischen Umgebung, neue Eindrücke und Inspiration sowie den Aufbau eines Netzwerks. In Wechselwirkung mit lokalen Künstlerinnen und Kuratoren entstehen neue Ideen, es werden neue Projekte entwickelt und verwirklicht.  
 
Das Goethe-Institut hat es sich zum Ziel gesetzt, den kulturellen Austausch zu fördern. Residenzprogramme für internationale KünstlerInnen schaffen dafür einen passenden Rahmen.
Nordic Leipzig bringt nicht nur skandinavische Künstlerinnen und Künstler mit deutschen Kolleginnen und Kollegen zusammen, sondern gibt den Teilnehmenden aus dem Norden auch Gelegenheit für den Austausch untereinander.
 
Leipzig International Art Programme

 


Aktuelle Stipendiaten

Conny Karlsson Lundgren, Juli 2018 Foto (Zuschnitt): © Courtesy of the artist

Nordic Leipzig
Conny Karlsson Lundgren

Conny Karlsson Lundgren ist Gast in Leipzig von Februar bis April 2019.

Bjargey Olafsdottir Foto (Zuschnitt): Laufey Elíasdóttir

Nordic Leipzig
Bjargey Olafsdottir

Mit Multikünstlerin Bjargey Olafsdottir wird in der zweiten Residenzperiode auch Island im Programm vertreten sein.
 

Anna Taina-Nielsen: Tied up Foto (Zuschnitt): Anna Taina-Nielsen

Nordic Leipzig
Anna Taina-Nielsen

Von Februar bis April 2019 nimmt Anna Taina-Nielsen als zweite dänische Künstlerin an der Residenz in Leipzig teil.

Tuukka Haapakorpi: WhatsApp Image 2018-10-31 at 16.09 Foto (Zuschnitt): Tuukka Haapakorpi

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Tuukka Haapakorpi

Als zweiter Gast aus Finnland besucht Multikünstler Tuukka Haapakopi die Baumwollspinnerei in Leipzig von Februar bis April 2019.


Alumni

Maja Gade Christensen Foto (Zuschnitt): Arngrímur Borgþórsson

Nordic Leipzig
Maja Gade Christensen

Mit der bildenden Künstlerin Maja Gade Christensen reist am 1. November die erste Vertreterin Dänemarks im Nordic Leipzig-Programm nach Leipzig.

Vibeke Frost Andersen Foto (Zuschnitt): Privatbild

Nordic Leipzig
Vibeke Frost Andersen

Die norwegische Teilnehmerin der ersten Residenzperiode ist Vibeke Frost Andersen.

Tanja Koljonen Foto (Zuschnitt): Juuso Noronkoski

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Tanja Koljonen

Die dritte Künstlerin der ersten Residenzperiode stammt aus Finnland: Tanja Koljonen ist geboren, lebt und arbeitet in Helsinki.

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