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Elisabeth Moritz (SE)

Elisabeth Moritz Foto (Zuschnitt): Elisabeth Moritz Die schwedische Künstlerin Elisabeth Moritz arbeitet derzeit an einem Projekt zu den deutschen Wurzeln ihrer Familie, in einem Versuch, die Vergangenheit zu verstehen. Es ist ein vielschichtiges Thema, das sich vor allem auf die Zeit vor und während des Zweiten Weltkrieges in Deutschland konzentriert. Es geht auch um die Parallelen zu der wachsenden Fremdenfeindlichkeit und dem wiedererstarkten Nationalismus im heutigen Europa.

Ausgehend von ihrer eigenen Familie, richtet Elisabeth Moritz den Blick auf die Umstehenden des Krieges. Es geht nicht um Täter oder Opfer, sondern um all diejenigen, die nicht den Mut hatten zu widersprechen oder die sich von der vorherrschenden Meinung haben mitreißen lassen.

Ein Teil ihrer Arbeit besteht darin, großformatige Pigmentdrucke von Momentaufnahmen aus ihren Familienfotoalben anzufertigen, diese zu falten und auszuschneiden.
 
  • Elisabeth Moritz: "Chemnitz, 1938" Foto (Zuschnitt): Elisabeth Moritz
    Elisabeth Moritz: "Chemnitz, 1938"
  • Elisabeth Moritz mit einer Auswahl ihrer Werke Foto (Zuschnitt): Elisabeth Moritz
    Elisabeth Moritz mit einer Auswahl ihrer Werke
  • Elisabeth Moritz: "Zeichnung 2" Foto: Elisabeth Moritz
    Elisabeth Moritz: "Zeichnung 2"

 
Während ihres Aufenthalts in der Baumwollspinnerei möchte Elisabeth Moritz das Projekt weiterentwickeln und auch ihre Zeichnungen, die Neuronen gleichen, mit einfließen lassen. Denn, wie die Künstlerin sagt, wird die Schuld von Generation zu Generation weitergegeben und so trägt auch sie einen Teil der Schuld in ihrem Körper.


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