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In Waves

Krisen haben zu allen Zeiten die Weltgeschichte geprägt. Dennoch scheinen Häufigkeit und Gleichzeitigkeit von Krisen im 21. Jahrhunderts ein neues Maß erreicht zu haben. Sie hinterlassen sichtbare Spuren in der Gesellschaft und greifen tief in das Privatleben ein. Das ständige Auf und Ab lässt kaum mehr Zeit für ein kurzes Aufatmen und Neusortieren.

Frauen sind von Krisen unverhältnismäßig stark betroffen: Bei Schließungen von Bildungs- und Pflegeeinrichtungen sind sie es, die überwiegend die Betreuung der Kinder und Angehörigen übernehmen. Durch den übergroßen Anteil von Frauen an Supermarktkassen und in sozialen und pflegenden Berufen tragen sie ein höheres Infektionsrisiko für Krankheiten. Auch die Gewalt gegen Frauen steigt in Krisen deutlich an.

Gleichzeitig bieten die aktuellen Krisen Chancen für Veränderungen und Neuanfänge. Und so scheint es gerade jetzt wichtig, das Verständnis von Familie und Beruf, von Rollenbildern, Konventionen und sozialen Strukturen erneut zu hinterfragen und neu zu verhandeln.
In der Ausstellung In Waves präsentieren 24 Berliner Fotografinnen des Projekts #WomenInCovid persönliche, vielfältige und einzigartige Einblicke in die Lebenswirklichkeit von Frauen während Krisen exemplarisch anhand der Covid19-Pandemie.

Künstlerinnen: Marlena Waldthausen, Ruth Prieto Arenas, Jacobia Dahm, Monika Keiler, Katrin Streicher, Alina Simmelbauer, Marzena Skubatz, Franziska Rieder, Louisa Marie Summer, Verena Brüning, Julia Steinigeweg, Giulia Thinnes, Maidje Meergans, Abi Shehu, Nura Qureshi, Sophie Kirchner, Shirin Abedi, Kathrin Tschirner, Bahar Kaygusuz, Merve Terzi, Maria Sturm, Doro Zinn, Sina Niemeyer, Jana Sophia Nolle

Kuratorin: Miriam Zlobinski
 

1/21

„Covid ist wie ein Katalysator für uns, alles passiert schneller.“ Nur ein Jahr nach ihrer ersten Begegnung heiraten Alex und ihr:e Partner:in Max. Um die Wege zueinander und damit das Ansteckungsrisiko zu minimieren, ziehen sie zusammen in ein kleines WG-Zimmer. Kurz darauf öffnen sie ihre Beziehung. </br></br></br> <a href="http://marlenawaldthausen.de" style="color: #fcf3de" target="_blank">marlenawaldthausen.de</a><br />

Zwei

„Covid ist wie ein Katalysator für uns, alles passiert schneller.“ Nur ein Jahr nach ihrer ersten Begegnung heiraten Alex und ihr:e Partner:in Max. Um die Wege zueinander und damit das Ansteckungsrisiko zu minimieren, ziehen sie zusammen in ein kleines WG-Zimmer. Kurz darauf öffnen sie ihre Beziehung.


marlenawaldthausen.de

Marlena Waldthausen

2/21

Schmerz ist eine Reaktion auf eine Vielzahl von Verlusten im Laufe des Lebens: Vom Verlust des Arbeitsplatzes und der Freiheit bis hin zum Verlust eines geliebten Menschen. Ein Leben, das von Migration geprägt ist, erfordert ein ständiges Loslassen, das mit Anpassung und Integration einhergeht. Kollaborative Porträts zeigen Frauen und ihre persönlichen Bewältigungsressourcen. </br></br></br> <a href="http://ruthprieto.net" style="color: #fcf3de" target="_blank">ruthprieto.net</a><br />

Denken an Blumen

Schmerz ist eine Reaktion auf eine Vielzahl von Verlusten im Laufe des Lebens: Vom Verlust des Arbeitsplatzes und der Freiheit bis hin zum Verlust eines geliebten Menschen. Ein Leben, das von Migration geprägt ist, erfordert ein ständiges Loslassen, das mit Anpassung und Integration einhergeht. Kollaborative Porträts zeigen Frauen und ihre persönlichen Bewältigungsressourcen.


ruthprieto.net

Ruth Prieto Arenas

3/21

Frauen in einem Berliner Wohnstift fanden die Pandemie anstrengend, aber als Kriegsgeneration haben sie schon schwerere Zeiten gesehen: “In der Pandemie haben wir weder gehungert noch gefroren.” Am dramatischsten war für sie der endlose Verzicht auf Sport. Die Erleichterung war groß, als Tanzen, Schwimmen und Gymnastik wieder möglich waren. </br> Diese Arbeit wurde durch eine Förderung der National Geographic Society ermöglicht. </br></br></br> <a href="https://www.jacobiadahm.com/" style="color: #fcf3de" target="_blank">jacobiadahm.com</a><br />

Seniorinnen

Frauen in einem Berliner Wohnstift fanden die Pandemie anstrengend, aber als Kriegsgeneration haben sie schon schwerere Zeiten gesehen: “In der Pandemie haben wir weder gehungert noch gefroren.” Am dramatischsten war für sie der endlose Verzicht auf Sport. Die Erleichterung war groß, als Tanzen, Schwimmen und Gymnastik wieder möglich waren.
Diese Arbeit wurde durch eine Förderung der National Geographic Society ermöglicht.


jacobiadahm.com

Jacobia Dahm

4/21

Seit Corona wird unsere Arbeitswelt nach Systemrelevanz unterteilt. Neben Krankenpfleger:innen oder Kassierer:innen gibt es zahlreiche Berufe, die relevant, aber kaum sichtbar sind. In der Lebensmittelindustrie stehen Frauen im Schichtdienst am Fließband und werden trotz körperlich anstrengender Arbeit niedrig entlohnt. </br></br></br> <a href="http://www.monika-keiler.com/" style="color: #fcf3de" target="_blank">monika-keiler.com</a><br />

Fabrikarbeiterinnen

Seit Corona wird unsere Arbeitswelt nach Systemrelevanz unterteilt. Neben Krankenpfleger:innen oder Kassierer:innen gibt es zahlreiche Berufe, die relevant, aber kaum sichtbar sind. In der Lebensmittelindustrie stehen Frauen im Schichtdienst am Fließband und werden trotz körperlich anstrengender Arbeit niedrig entlohnt.


monika-keiler.com

Monika Keiler

5/21

Isolation und fehlende soziale Kontakte schaden dem Menschen auf eine Weise, die wir noch nicht ganz verstehen. Es sind Grenzerfahrungen, die die meisten von uns während der vergangenen eineinhalb Jahren gemacht haben. <i>In Conversation</i> spiegelt den Austausch von vier Berliner Fotografinnen seit dem ersten Lockdown wider. Ein Projekt über Freundschaft und Nähe, Distanz und Hoffnung. </br></br> <a href="http://katrinstreicher.com" style="color: #fcf3de" target="_blank">katrinstreicher.com</a><br /><a href="http://franziskarieder.com" style="color: #fcf3de" target="_blank">franziskarieder.com</a><br /><a href="http://marzenaskubatz.com" style="color: #fcf3de" target="_blank">marzenaskubatz.com</a><br /><a href="http://alinasimmelbauer.com" style="color: #fcf3de" target="_blank">alinasimmelbauer.com</a><br />

In Conversation

Isolation und fehlende soziale Kontakte schaden dem Menschen auf eine Weise, die wir noch nicht ganz verstehen. Es sind Grenzerfahrungen, die die meisten von uns während der vergangenen eineinhalb Jahren gemacht haben. In Conversation spiegelt den Austausch von vier Berliner Fotografinnen seit dem ersten Lockdown wider. Ein Projekt über Freundschaft und Nähe, Distanz und Hoffnung.

katrinstreicher.com
franziskarieder.com
marzenaskubatz.com
alinasimmelbauer.com

Katrin Streicher
Alina Simmelbauer
Marzena Skubatz
Franziska Rieder

6/21

Die Definition von Rückzug: sich zurückziehen, das Zurückweichen, vielleicht auch, weil man unterlegen ist. Die Entscheidung zur Isolation in den Bergen ermöglichte der Fotografin einen bewussteren Umgang mit der Einsamkeit und ein Leben in Resonanz mit der Natur. Ein innerer sowie äußerer Rückzug. </br></br></br> <a href="http://louisasummer.com/" style="color: #fcf3de" target="_blank">louisasummer.com</a><br />

Rückzug in die Berge

Die Definition von Rückzug: sich zurückziehen, das Zurückweichen, vielleicht auch, weil man unterlegen ist. Die Entscheidung zur Isolation in den Bergen ermöglichte der Fotografin einen bewussteren Umgang mit der Einsamkeit und ein Leben in Resonanz mit der Natur. Ein innerer sowie äußerer Rückzug.


louisasummer.com

Louisa Marie Summer

7/21

Hebammen sind für die Frauen da – vor, während und nach der Geburt. Trotzdem arbeiten sie oft unter prekären Umständen mit schlechter Bezahlung und viel Stress. Wie ist es, unter Corona-Bedingungen schwanger zu sein, ein Kind zu gebären und als  Hebamme dabei zu unterstützen? </br></br></br> <a href="http://verenabruening.de" style="color: #fcf3de" target="_blank">verenabruening.de</a><br /><a href="http://juliasteinigeweg.de" style="color: #fcf3de" target="_blank">juliasteinigeweg.de</a><br />

Hebammen

Hebammen sind für die Frauen da – vor, während und nach der Geburt. Trotzdem arbeiten sie oft unter prekären Umständen mit schlechter Bezahlung und viel Stress. Wie ist es, unter Corona-Bedingungen schwanger zu sein, ein Kind zu gebären und als Hebamme dabei zu unterstützen?


verenabruening.de
juliasteinigeweg.de

Verena Brüning
Julia Steinigeweg

8/21

Die Freizeit, und mit ihr die mentale sowie körperliche Gesundheit, ist in dieser Zeit in vielen Fällen zu kurz gekommen – sei es durch Einsamkeit, Ängste oder zusätzliche Belastungen. Das Tempelhofer Feld in Berlin bietet einen Gegenpol der Ruhe und Entspannung, an dem Frauen ungestört Kraft tanken, andere Menschen treffen, sich zurückziehen oder Sport machen können. </br></br></br> <a href="https://www.instagram.com/giuliathinnes/" style="color: #fcf3de" target="_blank">Instagram: giuliathinnes</a><br />

Freizeit und Erholung

Die Freizeit, und mit ihr die mentale sowie körperliche Gesundheit, ist in dieser Zeit in vielen Fällen zu kurz gekommen – sei es durch Einsamkeit, Ängste oder zusätzliche Belastungen. Das Tempelhofer Feld in Berlin bietet einen Gegenpol der Ruhe und Entspannung, an dem Frauen ungestört Kraft tanken, andere Menschen treffen, sich zurückziehen oder Sport machen können.


Instagram: giuliathinnes

Giulia Thinnes

9/21

Wie sieht die Realität für junge Ärztinnen aus, die 2020 in ihr Berufsleben starteten? Einblicke in ein intensives Arbeitsumfeld von Medizinerinnen, die sich diesem täglich aussetzen. </br></br></br> <a href="https://maidje.cargo.site/" style="color: #fcf3de" target="_blank">maidje.com</a><br />

Junge Ärztinnen

Wie sieht die Realität für junge Ärztinnen aus, die 2020 in ihr Berufsleben starteten? Einblicke in ein intensives Arbeitsumfeld von Medizinerinnen, die sich diesem täglich aussetzen.


maidje.com

Maidje Meergans

10/21

 „Floçka“, so heißt die mystische Nymphe aus dem Reich uralter albanischer Legenden. Sie repräsentiert den Tod als die Essenz des Lebens selbst. Die Fotografie will Kontrast schaffen zu den zeitgenössischen Darstellungen des Todes. Die Menschen haben das Leben zum absoluten Wert über alles erhoben, den Tod verbannt und somit ihre Fähigkeit verloren, ihrer eigenen Endlichkeit entgegenzutreten. </br></br></br> <a href="https://www.instagram.com/abi_shehu/" style="color: #fcf3de" target="_blank">Instagram: abi_shehu</a><br />

Floçka

„Floçka“, so heißt die mystische Nymphe aus dem Reich uralter albanischer Legenden. Sie repräsentiert den Tod als die Essenz des Lebens selbst. Die Fotografie will Kontrast schaffen zu den zeitgenössischen Darstellungen des Todes. Die Menschen haben das Leben zum absoluten Wert über alles erhoben, den Tod verbannt und somit ihre Fähigkeit verloren, ihrer eigenen Endlichkeit entgegenzutreten.


Instagram: abi_shehu

Abi Shehu

11/21

Der Ursprung von Covid-19 in China verstärkt bestehende Vorurteile und Rassismus gegen Asiat:innen. <i>InSight</i> untersucht die individuellen und gleichzeitig universellen Geschichten von asiatisch gelesenen Frauen. </br></br></br> <a href="https://www.nuraqureshi.com/" style="color: #fcf3de" target="_blank">nuraqureshi.com</a><br />

InSight

Der Ursprung von Covid-19 in China verstärkt bestehende Vorurteile und Rassismus gegen Asiat:innen. InSight untersucht die individuellen und gleichzeitig universellen Geschichten von asiatisch gelesenen Frauen.


nuraqureshi.com

Nura Qureshi

12/21

Fast 85% Prozent der 2,6 Millionen Alleinerziehenden in Deutschland sind Frauen. Wie ergeht es ihnen während der Pandemie, rundum die Uhr zu Hause, in sozialer Isolation und ohne Kinderbetreuung? </br></br></br> <a href="https://www.sophiekirchner.com/" style="color: #fcf3de" target="_blank">sophiekirchner.com</a><br />

all(e)in

Fast 85% Prozent der 2,6 Millionen Alleinerziehenden in Deutschland sind Frauen. Wie ergeht es ihnen während der Pandemie, rundum die Uhr zu Hause, in sozialer Isolation und ohne Kinderbetreuung?


sophiekirchner.com

Sophie Kirchner

13/21

Bevor wir uns trennten, fragte ich ihn, warum er mit mir zusammen bleiben möchte. Er sagte: “Weil du mich magst.” Je mehr ich über unsere Beziehung nachdenke, desto mehr wird mir klar, dass er mich nicht geliebt hat. Was erhoffe ich mir, von Männern zu bekommen? Dies ist die Chronik eines Liebeskummers und meines Weges zur Emanzipation und Selbstliebe. </br></br></br> <a href="https://www.shirinabedi.com/" style="color: #fcf3de" target="_blank">shirinabedi.com</a><br />

Weil du mich magst

Bevor wir uns trennten, fragte ich ihn, warum er mit mir zusammen bleiben möchte. Er sagte: “Weil du mich magst.” Je mehr ich über unsere Beziehung nachdenke, desto mehr wird mir klar, dass er mich nicht geliebt hat. Was erhoffe ich mir, von Männern zu bekommen? Dies ist die Chronik eines Liebeskummers und meines Weges zur Emanzipation und Selbstliebe.


shirinabedi.com

Shirin Abedi

14/21

Die Kurfürstenstraße ist seit über einem Jahrhundert für Straßen-Sexarbeit bekannt. Durch die Pandemie und das Verbot der Ausübung sexueller Dienstleistungen wurde den dort arbeitenden Frauen schlagartig die Verdienstmöglichkeit genommen. Für eine Vielzahl von ihnen bedeutet diese Verordnung einen Rückzug in weniger sichtbare Räume – weg von den unterstützenden Institutionen. </br></br></br> <a href="https://www.kathrin-tschirner.com/" style="color: #fcf3de" target="_blank">kathrin-tschirner.com</a><br />

Im Verborgenen

Die Kurfürstenstraße ist seit über einem Jahrhundert für Straßen-Sexarbeit bekannt. Durch die Pandemie und das Verbot der Ausübung sexueller Dienstleistungen wurde den dort arbeitenden Frauen schlagartig die Verdienstmöglichkeit genommen. Für eine Vielzahl von ihnen bedeutet diese Verordnung einen Rückzug in weniger sichtbare Räume – weg von den unterstützenden Institutionen.


kathrin-tschirner.com

Kathrin Tschirner

15/21

Was bedeutet es, mit gesellschaftlichen Normen zu brechen? Begegnungen mit Menschen, die sich einen Raum geschaffen haben, in dem Suche, Annäherung und Finden von Identität möglich sind.  </br></br></br> <a href="https://www.instagram.com/baharkygsz/" style="color: #fcf3de" target="_blank">Instagram: baharkygsz</a><br />

in transition

Was bedeutet es, mit gesellschaftlichen Normen zu brechen? Begegnungen mit Menschen, die sich einen Raum geschaffen haben, in dem Suche, Annäherung und Finden von Identität möglich sind.


Instagram: baharkygsz

Bahar Kaygusuz

16/21

Das aufgetragene Blau bildet mein inneres und äußeres Chaos ab – allein mit all den Gedanken und Unsicherheiten, die durch die Pandemie verstärkt wurden. Doch so sehr das Blau den Raum und den Menschen auch einnimmt, genauso sehr bietet es den Raum zur Weiterentwicklung und Erneuerung. </br></br></br> <a href="https://www.merveterzi.com/" style="color: #fcf3de" target="_blank">merveterzi.com</a><br />

In Blue

Das aufgetragene Blau bildet mein inneres und äußeres Chaos ab – allein mit all den Gedanken und Unsicherheiten, die durch die Pandemie verstärkt wurden. Doch so sehr das Blau den Raum und den Menschen auch einnimmt, genauso sehr bietet es den Raum zur Weiterentwicklung und Erneuerung.


merveterzi.com

Merve Terzi

17/21

Ich fotografiere mich selbst. Zu Beginn meiner Schwangerschaft habe ich damit angefangen und seit Oktober 2020 fotografiere ich uns. Die Kamera bediene ich über eine App auf meinem Handy. Ich konzentriere mich darauf, dass wir beide in den Bildausschnitt passen. Oft quetschen wir uns in den Rahmen. Von nun an werde ich immer Mutter sein. </br></br></br> <a href="https://www.mariasturm.com/" style="color: #fcf3de" target="_blank">mariasturm.com</a><br />

Mutterzunge

Ich fotografiere mich selbst. Zu Beginn meiner Schwangerschaft habe ich damit angefangen und seit Oktober 2020 fotografiere ich uns. Die Kamera bediene ich über eine App auf meinem Handy. Ich konzentriere mich darauf, dass wir beide in den Bildausschnitt passen. Oft quetschen wir uns in den Rahmen. Von nun an werde ich immer Mutter sein.


mariasturm.com

Maria Sturm

18/21

“Meine Hala liegt im Krankenhaus, sie hat Corona. Angesteckt hat sie sich bei ihrem Mann, der Kellner ist. So wie ich. Deshalb erlauben mir meine Eltern seit über einem Jahr nicht, sie zu besuchen. Auch mir macht die Veränderung Angst. Beziehungen entwirren sich und zeigen ihr wahres Gesicht. Freundschaften zerbrechen. Einsamkeit schleicht sich ein. Alles ist anders. Ich wage einen Neuanfang und ziehe in eine WG, mit einem Kater. Sein Name ist Jibbie.” </br></br></br> <a href="https://www.dorozinn.com/" style="color: #fcf3de" target="_blank">dorozinn.com</a><br />

Mozaik

“Meine Hala liegt im Krankenhaus, sie hat Corona. Angesteckt hat sie sich bei ihrem Mann, der Kellner ist. So wie ich. Deshalb erlauben mir meine Eltern seit über einem Jahr nicht, sie zu besuchen. Auch mir macht die Veränderung Angst. Beziehungen entwirren sich und zeigen ihr wahres Gesicht. Freundschaften zerbrechen. Einsamkeit schleicht sich ein. Alles ist anders. Ich wage einen Neuanfang und ziehe in eine WG, mit einem Kater. Sein Name ist Jibbie.”


dorozinn.com

Doro Zinn

19/21

In der Nacht zum 05. August 2020 trifft die 15-jährige Noelle auf ihrem Nachhauseweg am Ostkreuz in Berlin auf einen ihr unbekannten Mann. Eine Stunde später lebt sie nicht mehr. Laut Ermittlungen vergewaltigte er sie und würgte sie anschließend für mindestens sechs Minuten bis zum Tod. Ein Mord, der als Femizid zu bezeichnen ist: Frauen und Mädchen, die aufgrund ihres weiblich gelesenen Geschlechts getötet werden. </br></br></br> <a href="https://www.sinaniemeyer.com/" style="color: #fcf3de" target="_blank">sinaniemeyer.com</a><br />

An jedem dritten Tage

In der Nacht zum 05. August 2020 trifft die 15-jährige Noelle auf ihrem Nachhauseweg am Ostkreuz in Berlin auf einen ihr unbekannten Mann. Eine Stunde später lebt sie nicht mehr. Laut Ermittlungen vergewaltigte er sie und würgte sie anschließend für mindestens sechs Minuten bis zum Tod. Ein Mord, der als Femizid zu bezeichnen ist: Frauen und Mädchen, die aufgrund ihres weiblich gelesenen Geschlechts getötet werden.


sinaniemeyer.com

Sina Niemeyer

20/21

Obdachlosigkeit ist männlich, zumindest auf den ersten Blick. Doch für etwa 2.500 Frauen in Berlin ist sie Realität, auch für Janine. Ihre temporäre Unterkunft wurde in einem Wohnzimmer in Berlin nachgebaut und ist Teil der Serie Living Room. Hier treffen auseinanderdriftende Welten aufeinander: Die Welt der Reichen, mit sicheren Häusern, und die Welt der Obdachlosen, die in improvisierten Wohnungen auf den Straßen leben. </br></br></br> <a href="https://www.jana-sophia.com/" style="color: #fcf3de" target="_blank">jana-sophia.com</a><br />

Living Room

Obdachlosigkeit ist männlich, zumindest auf den ersten Blick. Doch für etwa 2.500 Frauen in Berlin ist sie Realität, auch für Janine. Ihre temporäre Unterkunft wurde in einem Wohnzimmer in Berlin nachgebaut und ist Teil der Serie Living Room. Hier treffen auseinanderdriftende Welten aufeinander: Die Welt der Reichen, mit sicheren Häusern, und die Welt der Obdachlosen, die in improvisierten Wohnungen auf den Straßen leben.


jana-sophia.com

Jana Sophia Nolle

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