Theateraufführung Tschick (Herrndorf/Rajas)

. © Eesti Noorsooteater

Mi, 06.10.2021 -
Fr, 21.01.2022

Eesti Noorsooteater

Links ist die Kupplung – die lässt du langsam kommen und dann Gas geben!

Das Theaterstück Miks me varastasime auto steckt voller überraschender Wendungen. Es basiert auf Wolfgang Herrndorfs empfehlenswertem Jugendroman Tschick.

Es spielen: Mait Joorits, Mart Müürisepp, Laura Kukk, Taavi Tõnisson
Autor: Wolfgang Herrndorf
Übersetzerin: Terje Loogus
Dramaturgie: Helena Läks
Regie: Mirko Rajas
Bühnenbild: Rosita Raud
Licht: Emil Kallas
Musik: Markus Robam
Choreographie: Hanna Junti

Termine:

06.10.2021, 11.00, Väike saal 
07.10.2021, 11.00, Väike saal
26.11.2021, 19.00, Väike saal
27.11.2021, 19.00, Väike saal
28.11.2021, 15.00, Väike saal

19.01.2022, 11.00, Ferdinandi saal
20.01.2022, 11.00, Ferdinandi saal
21.01.2022, 19.00, Ferdinandi saal

Tickets
Über das Stück

Der Protagonist Maik Klingenberg ist ein introvertierter Jugendlicher, dessen häusliches Leben alles andere als perfekt ist. Obwohl seine Mutter ihn durchaus liebt, halten die schwierigen Lebensumstände sie ständig von ihm fern. Maiks strenger Vater kümmert sich weniger um die Gedanken und Gefühle seines Sohnes als um den äußeren Eindruck, den er seinen Nachbarn vermittelt.

Das alltägliche und ziemlich triste Leben des Jungen nimmt eine überraschende Wendung, als der russische Einwanderer Andrej Tschichatschow in seine Klasse versetzt wird. Der zerlumpte Tschick ist ein verrückter Typ, der sich um die Meinung anderer wenig kümmert, weder die seiner Klassenkamerad*innen noch seiner Lehrer*innen. Deren Verspottungen und Rügen nimmt er mit kühler Gleichgültigkeit entgegen. Tschick und Maik könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch sind beide Außenseiter. So kreuzen sich die Wege der Jungen. Tschick taucht unangekündigt bei Maik auf und schlägt vor, mit einem "geliehenen" Auto ein paar Runden zu drehen. Zögernd nimmt Maik das Angebot an. Bald darauf fahren die Jungen durch Deutschland – ohne Handy, ohne Karte und ohne Richtung. In der außergewöhnlichen und fast verspielten Situation, in der sich die Jungen wiederfinden, wird das Abenteuer zu einer Selbstfindungsreise, die nicht alles ändert, aber ihr Leben dennoch auf den Kopf stellt. Zunächst jedenfalls scheinen sie in großen, wirklich ernsthaften Schwierigkeiten zu stecken.

Regisseur Mirko Rajas: „Es ist eine Produktion für Jugendliche, aber zweifellos auch eine Geschichte für ihre Eltern und andere, die jeden Tag versuchen, sie zu verstehen. Ich war beeindruckt von der Vielschichtigkeit der Handlung und ihrer nicht wertenden Herangehensweise an einen jungen Menschen, der ganz für den Moment lebt. Das Stück ist eine Ermutigung, eine kleine Provokation, Risiken einzugehen und Regeln zu brechen. Aber tun Sie es mit dem Ziel, die Schönheit des Lebens zu finden! Diese Geschichte eröffnet uns die innere Welt junger Menschen und spricht uns Zuschauer*innen mit Themen an, über die wir nicht jeden Tag sprechen, die aber immer noch jeden von uns betreffen.“
 


 

 

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