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Daniel Höra
Was wir nicht wollten

Cover "Was wir nicht wollten" von Daniel Höra ©Vorlage Ueberreuter, Juli 18 Inhalt

Fünf Jugendliche wachsen gemeinsam in einer Wohnsiedlung auf und gehen zusammen durch dick und dünn. Als sie eines Tages ungerechterweise von einer Nachbarin bei der Hausverwaltung angeschwärzt werden, beschließen sie, der Nachbarin einen Schreck einzujagen. Sie entführen ihren geistig behinderten Sohn Bobbo – in der Absicht, ihn vor Einbruch der Dunkelheit wieder nach Hause zu bringen. Als jedoch Heiner, ein undurchsichtiger Typ, sie dabei beobachtet und erpresst, gerät die Situation außer Kontrolle …
 

Kommentar der Jury

Eine als kleine Racheaktion geplante Aktion von fünf Jugendlichen läuft komplett aus dem Ruder: sie entführen einen geistig beeinträchtigen Jungen, werden dabei beobachtet und dann erpresst, Kontrollverlust, Bösartigkeit, Schuld, schlechtes Gewissen, Gruppenzwang, Machtmissbrauch, Figurendynamik ist exzellent beschrieben, wie es hin- und her wogt, wer mit wem packtiert, ziemlich düster, aber letztlich moralisch integerer Ich-Erzähler, der retrospektiv erzählt und weiß, dass und welche Fehler sie gemacht haben, kein moralischer Zeigefinger;

 
 

targmat:na

Das Literaturportal „targmat:na“ präsentiert ausgewählte, deutschsprachige Neuerscheinungen, die von einer Expert*innen-Jury zur Übersetzung ins Arabische empfohlen werden


 

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