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Medien und Wissenschaft

Das Projekt “Medien und Wissenschaft in der MENA Region” unterstützt Journalist*innen von Mauretanien bis in den Irak dabei, wissenschaftliche Erkenntnisse durch moderne Medien in Konversation mit Menschen in den MENA Ländern zu fördern. Wissenschaftliche Themen sind in den gängigen Medien meist unterrepräsentiert und nur für eine kleine Leser*innengruppe zugänglich. Es ist jedoch wichtig, Bevölkerungen über neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu informieren und somit gesellschaftlichen Dialog anzuregen.

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  •  Sabry Khaled © Goethe Institut
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  •   Sabry Khaled © Goethe Institut

Die Workshops, die das Goethe-Institut Kairo in 2021 für Journalist*innen aus der MENA Region anbietet, zeigen Wissenschaftsjournalist*innen kreative Möglichkeiten auf, relevante Themen, die ihnen am Herzen liegen, mit einem breiten Publikum zu teilen.
Ob durch Erzähltechnik, Ideenfindung oder Recherchemethoden, die vielfältigen Module helfen den Teilnehmer*innen wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich und innovativ zu kommunizieren. Je kreativer und interessanter die Berichterstattung, desto mehr Menschen können sie dazu begeistern, sich an öffentlichen Debatten zu beteiligen.

Weiterhin ermöglichen die Workshops den Teilnehmenden, sich über Grenzen hinweg zu verbinden und internationale Verbindungen zu knüpfen. Im digitalen Zeitalter und der unabsehbaren Coronapandemie ist dieser Austausch wichtiger denn je. In einem digitalen Kick-Off Meeting können sich Teilnehmende über ihre Interessen und Ziele austauschen. Welche wissenschaftlichen Themen sind in den verschiedenen nordafrikanischen und nahöstlichen Ländern relevant? Wofür interessieren sich junge Wissenschaftsjournalist*innen in der arabischen Welt?

Für 2021 plant das Goethe-Institut Kairo drei digitale Workshops für Print- und Multimedia Journalist*innen, die Interesse an der Berichterstattung von wissenschaftlichen Themen haben. Die Workshops bestehen aus verschiedenen Modulen, in denen sich Journalist*innen in Recherche und Fake News Bekämpfung, aber auch in Erzähltechnik, Ideenfindung oder der Anwendung von Multimedia und Mobile Reporting weiterbilden. Neben diesen journalistischen Grundlagen sollen die Teilnehmenden lernen, wie sie Wissenschaft attraktiver und zugänglicher für Leser*innen gestalten können und wie man damit besonders die jüngeren Generationen begeistern kann.

Die vierzehn besten Journalist*innen werden im Sommer zu einer Masterclass nach Deutschland eingeladen. Hier wird der Fokus auf der Nutzung von mobilem Journalismus liegen. Die Gewinner*innen werden von einer erfahrenen Fachjury ausgewählt, die die eingereichten Artikel der teilnehmenden Journalist*innen bewertet. Diese Masterclass dient zur Vernetzung arabischer und deutscher Journalist*innen und bietet einen Einblick in Wissenschaftsredaktionen deutscher Medien.

Außerdem wird im Oktober in Kooperation mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) eine zweite regionale Konferenz veranstaltet. Ausgesuchte Teilnehmer*innen werden dazu eingeladen an dieser Konferenz teilzunehmen.
 
 

Ein Projekt des Goethe-Instituts, gefördert durch das Auswärtige Amt.


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