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Eine Auswahl der Teilnehmenden des Dialog & Wandel-Programms

Alumni Goethe-Institut / Bernhard Ludewig

Die Alumni des Dialog & Wandel-Programms sind so verschieden wie die Projekte des Programms selbst: Sie kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen – beispielsweise aus der unabhängigen Kulturszene oder aus Ministerien – mit ganz vielfältigen Hintergründen. Sie machen alle gute Arbeit – und dies ist Grund genug, einige von ihnen vorzustellen.

Faraj Mohammed Alsileeni „Während der Workshops der Kulturakademie Libyen konnte ich die Grundlagen des Projektmanagements erlernen. Die Möglichkeit, Perspektiven anderer Kulturmanagerinnen und Kulturmanager in Libyen und anderen Ländern zu verstehen, sowie das Networking helfen mir immer noch bis heute bei der Umsetzung von Projekten in meiner Organisation. Ich hatte das Gefühl, nach dem Programm als vollkommen neuer Mensch nach Hause zu kommen. Dies war ein Wendepunkt für mich, da ich damals erst 19 Jahre alt war. Besonders die Lernerfahrung in den Workshops, aber auch die Beziehungen, die ich mit neuen Leuten geknüpft habe und das Reisen waren sehr inspirierend. Die einflussreichste Erfahrung bestand jedoch darin, andere Institutionen wie meine kennenzulernen und etwas über ihre Entstehung und Entwicklung zu erfahren. Derzeit plane ich die Umsetzung eines neuen Projektes, welches sich, mithilfe von Sozialwissenschaften, mit unterschiedlichen Problematiken der Gesellschaft auseinandersetzt.
Meryem Saadi „Das Programm half mir, meine Fähigkeiten im Kulturmanagement zu verbessern und mein Wissen über die Funktionsweise kultureller Institutionen zu vertiefen. Es gab mir eine neue Perspektive auf Kunst und Kultur und die Rolle die diese in der Gesellschaft spielen. Ich habe erkannt, dass sie einen großen Einfluss auf die Gesellschaft haben können und dass nicht viel Geld notwendig ist um interessante Projekte umzusetzen. Ich bin überzeugt davon, dass dieses Programm mein Interesse an Kunstgalerien und Museumsmanagement geweckt hat. Während des Programms hatten wir die Möglichkeit, erstaunliche Orte zu besuchen und mit Menschen zu reden, die dort arbeiten. Ich würde zukünftigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dazu raten, so viel Zeit wie möglich mit den anderen Teilnehmenden zu verbringen, weil sie definitiv so viel von ihnen lernen werden! Auf diese Art und Weise konnte auch ich viel über die Kulturszene in Ägypten, im Libanon, Palästina und Jordanien erfahren. Der nächste Punkt auf meiner To-Do Liste ist ein Master in “Kuratierung” an der Stockholm Universität. Momentan arbeite ich auch an ein paar Ausstellungsprojekten zwischen Marokko und Schweden für nächstes Jahr.“
 
Ameer Masoud „Das Dialog & Wandel Programm gab mir die Möglichkeit, Teil einer Performance-Art-Show namens “Voyeurs” zu sein. Ich nahm an dieser Show während der Berlin Art Week 2017 teil, bei der ich auch viele interessante Begegnungen mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Kuratorinnen und Kuratoren hatte. Mich auf das Kunstkollektiv einzulassen und in die Kunstszene Berlins einzutauchen, war eine meiner einflussreichsten Erfahrungen. Meine Lieblingserinnerung dort war eine Szene in einem weißen Würfel, in der ich aktiv mit den Zuschauerinnen und Zuschauern interagieren konnte. Abgesehen von der Erfahrung in Berlin erhielt ich vor kurzem ein Stipendium des Goethe-Instituts, um im August an einem intensiven Sprach- und Kulturkurs in Wien teilzunehmen. Ich mich demnächst auch für einen Masterstudiengang in Kunst und Kultur in Deutschland bewerben.“
 
Aliaa Ahmad Mahmud „Die Teilnahme an der Konferenz zu zivilgesellschaftlicher Bildung in Alexandria im Jahr 2013 half mir, mein Netzwerk zu erweitern und bot mir eine besondere Erfahrung. Ich möchte gerne jedem und jeder, die an einem Dialog & Wandel-Programm teilgenommen hat, nahelegen, die unterschiedlichen Workshops die im Rahmen des Alumni-Programms angeboten werden, wahrzunehmen. Sie unterstützen das persönliche Netzwerk und geben die Möglichkeit zu Themen der zivilgesellschaftlichen Arbeit in Ägypten, auf dem Laufenden zu bleiben. Der nächste Schritt für mich ist es, einen Abschluss an der School for Educational Entrepreneurs, die ich im September begonnen habe, zu machen.“
 
Ahmed Atef „Das Dialog & Wandel-Programm hat meine Kommunikationsfähigkeiten stark verbessert. Ich habe viel Selbstvertrauen gewonnen und nehme darum gerne an Diskursen zu aktuellen Ereignissen mit Freunden sowie Kolleginnen und Kollegen teil. Der größte Nutzen aus der Programmteilnahme ist das Netzwerk, dessen Teil ich nun bin. Auch habe ich gelernt, dieses Netzwerk im Sinne eines interkulturellen Dialogs auszubauen. Jetzt besitze ich die Fähigkeit viele Projekte zu zivilgesellschaftlicher Bildung, Vielfalt in der Gesellschaft und interkulturellem Dialog selbst umzusetzen. Außerdem war es das erste Mal, dass ich auf professioneller Ebene mit meinen europäischen Kolleginnen und Kollegen Netzwerken und über kulturelle Unterschiede sowie die Entstehung von irrationalem Hass durch kulturelle Unterschiede und Missverständnisse diskutieren konnte. Ich habe gelernt wie wir einen gemeinsamen interkulturellen Dialog erreichen und unsere Ansichten in unterschiedlichen Feldern erweitern können. Für diese Erfahrung bin ich sehr dankbar.”
 
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