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Gewaltfreie Schule (Ägypten)

Schulen sollten für Kinder und Jugendliche neben Orten zum Lernen auch Orte der Sicherheit und Unterstützung sein. Das Goethe-Institut Kairo fördert daher in Zusammenarbeit mit dem ägyptischen Erziehungsministerium gewaltfreie Erziehungsmethoden im ägyptischen Schulwesen.

 

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  • Gewaltfreie Schule Foto: Islam Safwat © Goethe-Institut
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  • Gewaltfreie Schule 7 Foto: Islam Safwat © Goethe-Institut

Das Projekt „Gewaltfreie Schule Ägypten“ hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, Lehrkräften Methoden für einen gewaltfreien Unterricht zu vermitteln und sie zu unterstützen, diese im Unterrichtsalltag zu implementieren. Denn ein  angemessener Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten, Lernschwierigkeiten oder emotionalen Störungen ist essentiell, um ein positives und lernförderliches Klassenklima zu generieren. Zentraler Gesichtspunkt des Projektes ist es, mit den Jugendlichen in Kontakt und im Gespräch zu bleiben und ihnen zu Erfolgserlebnissen zu verhelfen.

Im Rahmen des Projektes „Gewaltfreie Schule“ entwirft das Goethe-Institut Kairo zusammen mit dem ägyptischen Erziehungsministeriums mit Schulleiterinnen und Schulleitern, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Lehrkräften und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern im Schulbereich Lösungsvorschläge und Methoden zur Bewältigung der Herausforderungen im Schulalltag sowie Handlungsstrategien zur gewaltfreien Konfliktlösung.

Eine der maßgeblichen Fortbildungen, die das Goethe-Institut in diesem Bereich anbietet, ist das „Fit for Life“-Sozialtraining, welches in enger Zusammenarbeit mit dem Bremer Institut für Pädagogik und Psychologie erfolgt.  Hierbei werden gewaltfreie Erziehungsmethoden neue Werte und Unterrichtsmethoden, innovatives  Konflikt- und Classroom-Management und die Verwendung alternativer Medien an Schulpsychologinnen und –psycholgen und Sozialpädagoginnen und -pädagogen aus zahlreichen Governoraten Ägyptens vermittelt.
 
Darüber hinaus werden die Teilnehmenden zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ausgebildet, sodass sie „Sozialtrainings“ für weitere Schulpsychologinnen und Schulpsychologen und Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen selbstständig planen und durchführen. Dadurch können innovative gewaltfreie Erziehungsmethoden in ganz Ägypten verbreitet werden.
 

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©Goethe-Institut

Gewaltprävention aus verschiedenen Perspektiven
 
Zusätzlich wurden durch neue pädagogische Ansätze im Bereich des Schulsportes eingeführt. Sport wird als Handlungsfeld der Gewaltprävention sowie als Möglichkeit der Vermittlung von Werten, wie zum Beispiel Teamgeist, Fairness, Verantwortung und Respekt gesehen und kann das Selbstbewusstsein von Jugendlichen stärken. Vor diesem Hintergrund bietet das Goethe-Institut Kairo ebenfalls Workshops im Bereich der ‚gewaltfreien Erziehung‘ für ägyptische Sportlehrerinnen und Sportlehrer an.

Das Goethe-Institut Kairo kooperiert wie zuvor beschrieben mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren im Schulbereich, mit dem Ziel, die Problemlösungskompetenzen bei Lehrerinnen und Lehrern, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Schülerinnen und Schülern zu stärken.

Ein Projekt des Goethe-Instituts, gefördert durch das Auswärtige Amt.


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Gewaltfreie Schule Foto: Islam Safwat © Goethe-Institut

Gewaltfreie Schule Ägypten
Mit Dialog gegen Gewalt an Schulen

„Gefühlskarten“ gehören zu den Materialen, die 21 Psychologinnen und Psychologen, sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter von staatlichen Schulen in Ägypten kürzlich im Trainingsworkshop „Fit for Life – Fit for Differences“ des Goethe-Instituts Kairo, vorgestellt wurden.

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