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Gewaltfreie Schule (Ägypten)

Schulen sollten für Kinder und Jugendliche neben Orten zum Lernen auch Orte der Sicherheit und Unterstützung sein. Das Goethe-Institut Kairo arbeitet daher in Zusammenarbeit mit dem ägyptischen Erziehungsministerium an Maßnahmen zur Förderung der gewaltfreien Erziehung im ägyptischen Schulwesen.
 

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  • Basismodul 1 Goethe-Institut Kairo / Roger Anis
  • Gruppenbild Goethe-Institut Kairo / Roger Anis

Neben der Beseitigung von infrastrukturellen Missständen, wie zu großen Klassen, ist es für Lehrkräfte relevant, Methoden für einen gewaltfreien Unterricht anzuwenden und einen richtigen Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten, Lernschwierigkeiten oder emotionalen Störungen zu pflegen. Nur so können sie ein positives und lernförderliches Klassenklima generieren. Zentraler Gesichtspunkt ist dabei, mit den Jugendlichen in Kontakt und im Gespräch zu bleiben, mit ihnen Verabredungen zu treffen und ihnen zu Erfolgserlebnissen zu verhelfen.

Im Rahmen des Projektes „Gewaltfreie Schule“ erarbeitet das Goethe-Institut auf Anfrage des Erziehungsministeriums mit Schulleiterinnen und Schulleitern, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Lehrkräften und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern im Schulbereich Lösungsvorschläge und Methoden zur Bewältigung der Herausforderungen im Schulalltag sowie Handlungsstrategien zur gewaltfreien Konfliktlösung.

Gewaltprävention aus verschiedenen Perspektiven

Darüber hinaus werden Methoden der Problemlösung sowie Gewaltprävention in Schulungen vermittelt und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ausgebildet. Durch die Einbindung von Fortbildungsvideos auf einer E-Learning-Plattform und eine Schulungswoche sollen Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen in Verbindung mit den Lehrmaterialien außerdem zum Selbststudium angeregt werden.

Zusätzlich sind neue pädagogische Ansätze wie Theaterworkshops und Sportpädagogik geplant. Diese sollen durch ganzheitliches Lernen durch Sport und Bewegung, im Rollenspiel oder in theaterpädagogischen Übungen zu einer Gewaltminderung im Unterricht beitragen. Dadurch will das Goethe-Institut zusammen mit den Akteurinnen und Akteuren im Schulbereich außerdem eine Stärkung von Problemlösungskompetenzen bei Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern und Schülerinnen und Schülern erreichen.

Ein Projekt des Goethe-Instituts, gefördert durch das Auswärtige Amt.
 


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