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Kulturakademie Libyen

Trotz der anhaltenden politischen Instabilität in Libyen ist die Kulturszene im Land weiterhin aktiv und ermöglicht ein begrenztes kulturelles Leben. Das Projekt Kulturakademie Libyen zielt darauf ab, libysche Kulturmanagerinnen und Kulturmanager zu qualifizieren und mit der arabischen und deutschen Kulturszene zu vernetzen.

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  • Vertiefungsmodul KM Libyen Goethe-Institut Tunis / Elyes Gaidi
  • Basismodul 2018 Goethe-Institut Tunis / Zayene Bechir

In der MENA-Region gibt es einen großen Bedarf an gut vernetzten und zeitgemäß ausgebildeten Kulturakteuren. Seit 2012 hat das Goethe-Institut im Bereich Kulturmanagement rund 600 Kulturakteurinnen und Kulturakteure in der MENA-Region gefördert, denn der Kultursektor spielt eine wesentliche Rolle in der Gestaltung von gesellschaftlichem Wandel – vor allem in konfliktträchtigen Kontexten wie Libyen.

In Libyen bietet das Goethe-Institut nach 2014 und 2017 die Kulturakademie Libyen im Jahr 2018 zum dritten Mal an. In Libyen sind die kulturellen Strukturen bislang nur schwach ausgeprägt: Es fehlt an Infrastruktur, Fördertöpfen und Vernetzungsmöglichkeiten. Vielen Kulturmanagerinnen und Kulturmanagern mangelt es darüber hinaus an ausreichender Qualifizierung und sie müssen jederzeit mit Einschränkungen rechnen. Gleichzeitig gibt es aber auch Hoffnung: So berichten die libyschen Alumni der Pilotprojekte von gut besuchten Kulturveranstaltungen und haben ambitionierte Pläne. „In Tripolis wenden sich die Leute seit einigen Monaten wieder verstärkt der Kultur zu“, sagt eine NGO-Gründerin und ehemalige Teilnehmerin der Kulturakademie Libyen 2017. „Das ist eine hervorragende Entwicklung“, fährt sie fort.

Das Projekt Kulturakademie Libyen umfasst vor allem Qualifizierungs­maßnahmen im Kultur- und Bildungsbereich. Diese ermöglichen es den Teilnehmenden aus Libyen, die gesellschaftliche Entwicklung in ihren Ländern professionell zu begleiten und zu gestalten. Im Jahr 2018 werden insgesamt zwölf libysche Kulturakteurinnen und Kulturakteure an einer zweiwöchigen Fortbildung in Tunesien und einer einwöchigen Besucherreise in Deutschland teilnehmen. Dadurch haben die Teilnehmenden die Chance, die Kulturszenen in Tunesien und Deutschland kennenzulernen und sich mit wichtigen potentiellen Partnern auszutauschen.
 
Ein Projekt des Goethe-Instituts, gefördert durch das Auswärtige Amt.
 


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