Female Empowerment & Gender

Eine digitale Karte zu Gender in Oberägypten

Frauen, Kinder und die Zivilgesellschaft stärken, sie fördern – darum geht es den Organisationen in Oberägypten, deren Projekte hier im Gender-Mapping zu finden sind. Es sind über einhundert Einrichtungen in sechs Städten und deren Umgebung. Ziel und Zweck der Karte ist, dass Akteurinnen und Akteure voneinander profitieren, Synergien nutzen oder einfach nur neue Impulse bekommen können.

Die zahlreichen Einrichtungen qualifizieren Frauen, Männer und Kinder, tragen zu deren Gleichberechtigung und zur Entwicklung von Gender- und Diversity-Bewusstsein innerhalb der ägyptischen Zivilgesellschaft bei. Denn wer sich Gedanken über Gender, über das „soziale Geschlecht“ macht, wer ein Bewusstsein dafür entwickelt, der kann leichter dazu beitragen, traditionelle Geschlechterverständnisse zu ändern und etwas zu bewegen. Und auch wer die Vielfältigkeit der Gesellschaft zu akzeptieren und nutzen lernt (Diversity), kann die Gesellschaft positiv verändern. Letztlich geht es um Chancengleichheit für alle.
 
Und das Gender-Mapping macht es deutlich: Es gibt bereits über einhundert gelistete lokale Einrichtungen und internationale Organisationen, die in dieser Hinsicht in der Region Oberägypten aktiv sind. Zuvor trat immer wieder eine Schwierigkeit auf: Informationen, die ein leichtes und schnelles Verständnis der Gender-Aktivitäten in Oberägypten ermöglicht hätten, waren nur begrenzt verfügbar.

Eine Karte zu Gender-Aktivitäten

Daher entwickelte das Goethe-Institut eine Karte, die Akteurinnen und Akteure in diesem Bereich und ihre Tätigkeiten darstellt. Ausführliche Beschreibungen der Organisationen und deren Projekte sind in der Karte hinterlegt.

Die Projekte der Organisationen Oberägyptens sind in fünf Tätigkeitsbereiche gegliedert:
  • soziale, rechtliche, politische und/oder wirtschaftliche Stärkung
  • Gesundheitsbewusstsein
  • Bildung
  • Kunst und Kultur
  • Umweltbewusstsein. 
Durchgeführt werden die Projekte von Initiativen, internationalen Organisationen, Kunst- und Kulturzentren oder – und das sind die meisten – von lokalen Organisationen in den sechs Städten Assiut, Assuan, Luxor, Minya, Qena und Sohag. Und auch in deren näheren Umgebung.

Da die angesprochene Zielgruppe englisch- und arabischsprachig ist, wurden die Städte- und Projektseiten nur in englischer und arabischer Sprache verfasst.

 

  • Im Mapping sind Einrichtungen aufgelistet, die von Oberägypten aus arbeiten. Außerdem werden Projekte genannt, die direkt von einer Organisation vor Ort durchgeführt werden.
  • Die Organisationen sind nicht hinsichtlich ihrer Wirkung oder Effektivität bewertet.
  • Um gelistet zu werden, mussten die Organisationen in den letzten 12 Monaten aktiv gewesen sein. Das Thema Gender musste außerdem Bestandteil ihrer Arbeit sein.
  • Die registrierten Organisationen wurden ferner danach aufgeteilt, ob sie in städtischer und/oder ländlicher Umgebung agieren.
  • Das Projekt gibt eine Übersicht über die Organisationen, die in ausgewählten Städten Oberägyptens im Bereich von Gender aktiv sind und während der Recherche erreicht werden konnten. Es besteht kein Anspruch auf eine vollständige Auflistung aller Organisationen in dem ausgewählten Bereich Oberägypten. Das ist in meinen Augen redundant. Da stolpert man drüber. Ich verstehe, dass sie hervorheben wollen, dass die Organisationen nicht nur in Städten angesiedelt sind aber meines Erachtens spielt es keine Rolle, wo sie angesiedelt sind. Wichtig ist doch, wo sie tätig sind.