Autoren

25 Autoren der aktuellen deutschsprachigen Schriftstellerszene

 

Marcel Beyer Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Marcel Beyer

"Es kann nicht der Sinn von Literatur sein, Normen zu erfüllen. Literatur kann nur Abweichen von Normen bedeuten."

Thomas Brussig Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Thomas Brussig

"Meine Kindheit hat in der DDR stattgefunden. Soll ich mich deshalb nicht gern an meine Kindheit erinnern?"

Jenny Erpenbeck Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Jenny Erpenbeck

"…man schreibt, um Fragen zu stellen, die einen bewegen bzw. die man selbst nicht beantworten kann. Letztlich ist es der Versuch diese Fragen mit dem Leser zu teilen."

Julia Franck Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Julia Franck

"Die einzige Konstante in meinem Leben ist wohl das Schreiben."

Arno Geiger Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Arno Geiger

"Ich habe, denke ich, diese Wandlungsfähigkeit beim Schreiben. Für mich bedeutet es tatsächlich Glück, wenn ich das Gefühl habe, jetzt bekommt ein Charakter Atem und Pulsschlag, obwohl das nicht ich bin."

Wilhelm Genazino Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Wilhelm Genazino

"Man muss sich auf den Weg machen, jene Momente im Alltag herauszusuchen, die einen selbst zum Lachen bringen."

Felicitas Hoppe Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Felicitas Hoppe

"Meine Sätze sind nicht ungewöhnlich. Ich liebe einen festen geschlossenen Text, da bin ich altmodisch. Der Satzbau suggeriert Normalität, inhaltlich aber verschalte ich die Sätze miteinander, dadurch ergibt sich Widersprüchliches."

Reinhard Jigl Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Reinhard Jirgl

"Mir geht es darum, dass die Sprache selbst ein Material ist, mit dem man Kunst machen kann, so wie für manche Maler die Leinwand."
 

Daniel Kehlmann Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Daniel Kehlmann

"Ein Erzähler operiert mit Wirklichkeiten. Aus dem Wunsch heraus, die vorhandene nach seinen Vorstellungen zu korrigieren, erfindet er eine zweite, private […]."

Abbas Khider ©Isolde Ohlbaum

Abbas Khider

"Die schönsten Wege sind diejenigen, die ihr Ziel nicht erreichen."
 

Katja Lange-Müller ©Isolde Ohlbaum

Katja Lange-Müller

"Wenn man genau genug sein kann, dann kann man sich das Schreiben langer Romane sparen!"

Monika Maron Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Monika Maron

"Ich bin beides: ein Bleiber und ein Geher."
 

Herta Müller Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Herta Müller

"Wirklich Geschehenes lässt sich niemals eins zu eins mit Worten fangen. Um es zu beschreiben, muss es auf Worte zugeschnitten und gänzlich neu erfunden werden."

Ralf Rothmann ©Isolde Ohlbaum

Ralf Rothmann

"Im Laufe der Jahre macht man die Erfahrung, dass die Nöte, Ängste und Sorgen, die man in Sprache fasst und zu Papier bringt, offenbar auch die Ängste, Nöte und Sorgen anderer Menschen sind."

Ingo Schulze Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Ingo Schulze

"Ich hoffe ja immer, dass es um Alles geht, dass es gelingt, die Welt im Wassertropfen zu zeigen."
 

Clemens J. Setz Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Clemens J. Setz

"Ich war und bin süchtig danach, mir Dinge auszudenken und aufzuschreiben."
 

Peter Stamm Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Peter Stamm

"…ich versetze mich in eine Stimmung, wenn ich einen Text schreibe und aus dieser Stimmung heraus entsteht dann die Sprache."
 

Porträt Saša Stanišić Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Saša Stanišić

"Meine Heimat ist dort, wo ich nicht bin."
 

Marlene Streeruwitz ©Isolde Ohlbaum

Marlene Streeruwitz

"Ich kann nicht eine schönere Welt entwerfen, als sie ist. Das ist die Entscheidung innerhalb meiner eigenen Ästhetik. Das ginge nicht, das wäre ein Verrat, und damit würde direkt das metaphysische Geraune einsetzen."

Martin Suter Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Martin Suter

"Alle meine Figuren stellen sich die Frage: Wer bin ich? Und wer könnte ich auch noch sein?"

Uwe Timm Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Uwe Timm

"Für mich sind die 68er eine wichtige Zeit."
 

Ilija Trojanow Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Ilija Trojanow

"Ich werde weiter dorthin gehen, wo ich noch nicht war."

Juli Zeh Isolde Ohlbaum

Juli Zeh

"Das Schreiben war für mich immer schon ein gutes Mittel gegen geistige Langeweile."