Aufgabe 7
Der Schwimmer

Der Text beschreibt, wie Katalin mit ihrer Freundin Vali über die Grenze geht. Wählen Sie für jede Lücke die richtige Lösung.
 

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Katalin
Damals waren meine Mutter und ihre Freundin Vali aus dem Zug gestiegen, an einem Novembertag, wie es ihn nur bei uns gibt, mit dem ersten Frost, über Nacht kommt [...].
Vor der Grenze am letzten Bahnhof waren sie ausgestiegen, hatten trotz der Kälte das Fenster im Abteil herabgezogen, der Zug einfuhr, und nach einem Schild gesucht, sicher zu sein, dass dies der richtige Ort war: dies war der Ort, an sie den Zug verlassen mussten. [...]
sie auf den Bahnsteig getreten waren, ohne Tasche, ohne Koffer, hatten sie ihre Kopftücher unter dem Kinn zusammengebunden, fester als sonst, hatten ihre Mäntel bis oben zugeknöpft, die Krägen hochgeschlagen, ihre Gesichter dahinter versteckt, so gut es ging, und nicht gewusst, sie vor Angst oder vor Kälte zitterten.
[...]
So waren sie gleich losgegangen und durchs Dorf spaziert, im richtigen Tempo, wie sie glaubten, nicht zu schnell, nicht zu langsam. Niemand sollte denken, sie hätten es eilig oder wüssten nicht wohin. fielen sie jemandem auf. Jemand erkannte, sie fremd waren und einen Weg suchten, nach sie nicht fragen konnten. Ein Bauer war es, mit einer blauen Jacke ohne Kragen, dazu einer Mütze, so fest auf seinem Kopf saß, die Haut über seinen Ohren weiß war [...].
In diesen Tagen stand er an der Zugstation und hielt Ausschau, sich herumgesprochen hatte, hier würden sie ankommen, aus dem ganzen Land, von überallher, aus jedem Winkel des Landes, den Weg über die Grenze zu suchen.

Aus: Zsuzsa Bánk: Der Schwimmer. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 2011, S. 165-167.

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